Zum Inhalt springen
Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 23.02.2018

Beschaffung eines L-Band Rotary Horn für die 30m Antenne beim DLR in Weilheim

Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. · Oberpfaffenhofen

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. hat den Auftrag für Telekommunikation im Landkreis Starnberg am 20.02.2018 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Betzdorf. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 245.358 €. Eingegangen: 1 Angebot.

Zuschlag an

Einzelunternehmen aus Betzdorf

Summe
245.358 €
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
20.02.2018

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 23.02.2018.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Telekommunikation: Beschaffung eines L-Band Rotary Horn für die 30m Antenne beim DLR in Weilheim
Wo
Landkreis Starnberg, Bayern
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 23.02.2018, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Beschaffung eines L-Band Rotary Horn für die 30 m Antenne beim DLR in Weilheim. Es handelt sich hierbei um eine zwingend erforderliche Maßnahme bzw. Nachrüstung, um „Galileo in Orbit Tests“ unterstützen zu können. Die Europäische GNSS Agentur (GSA) hat im Auftrag der Europäischen Kommission durch einen Vertrag, den Betrieb von Galileo an das Unternehmen Spaceopal übertragen. Spaceopal ist ein Gemeinschaftsunternehmen der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH und der italienischen Telespazio S.p.A. Beide Seiten bringen dabei ihre Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Fucino ein.Für den Betrieb der Galileo-Satelliten wird eine In-Orbit-Test (IOT) Station benötigt, um die sich im All befindlichen Galileo-Satelliten zu testen und zu validieren. Die dazu notwendige Anlage befindet sich in Redu, Belgien. Der Vertrag für den Aufbau und den Betrieb der IOT-Station in …

Ganze Beschreibung lesen

Beschaffung eines L-Band Rotary Horn für die 30 m Antenne beim DLR in Weilheim. Es handelt sich hierbei um eine zwingend erforderliche Maßnahme bzw. Nachrüstung, um „Galileo in Orbit Tests“ unterstützen zu können. Die Europäische GNSS Agentur (GSA) hat im Auftrag der Europäischen Kommission durch einen Vertrag, den Betrieb von Galileo an das Unternehmen Spaceopal übertragen. Spaceopal ist ein Gemeinschaftsunternehmen der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH und der italienischen Telespazio S.p.A. Beide Seiten bringen dabei ihre Galileo-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Fucino ein.Für den Betrieb der Galileo-Satelliten wird eine In-Orbit-Test (IOT) Station benötigt, um die sich im All befindlichen Galileo-Satelliten zu testen und zu validieren. Die dazu notwendige Anlage befindet sich in Redu, Belgien. Der Vertrag für den Aufbau und den Betrieb der IOT-Station in Redu wurde von der GfR an SES erteilt. Nachdem in letzter Zeit diese IOT Station wegen Hardwaredefekten mehrfach ausfiel, hat SpaceOpal im GSOP-Angebot (Galileo Service Operator (GSOp) contract) eine Backupstation in Weilheim an die GSA angeboten. Die 30m Antenne besitzt alle Grund-Voraussetzungen für eine Backup-IOT Station. Das IOT-System muss noch ergänzt werden. Die GfR hat zur Bereitstellung der IOT-Funktionalität und den späteren Betrieb am Standort Weilheim hierzu einen Auftrag an SES erteilt. Im Rahmen dieses Auftrags soll die 30m Antenne mit einer baugleichen IOT-Messeinrichtung u. einem zusätzlichen Empfangs-Port über ein Rotary Horn erweitert werden. Auch das Rotary Horn soll zu dem in Redu befindlichen Rotary Horn absolut baugleich ausgeführt werden. Die IOT-Messeinrichtung beinhaltet mehrere Messgeräte verbunden über eine spezielle Mimik die verschiedene Schalter, Koppler und Splitter beinhaltet. Bei der Beschaffung des Rotary Horn handelt es sich um eine Erweiterung der vorhandenen 30m Antenne. Die Erweiterung wird am bestehenden Subreflektor integriert u. stellt einen zweiten Empfangsweg neben dem bestehenden Feedsystem in der Kabine dar. Die empfangenen Signale über das Rotary Horn u. über das Feedsystem werden dann von der IOT-Messeinrichtung gemessen. Die 30 m-Antenne soll weiterhin Eigentum des DLR bleiben. Das IOT-Messystem ist Eigentum der GfR u. wird von SES im Auftrag der GfR betrieben. Das Rotary Horn soll ein Teil der Antenne sein u. soll dem DLR gehören. Auch die Wartung des Rotary Horn wird im Zuge der Antennenwartungen vom DLR organisiert.Da die 30 m Antenne im Besitz von DLR RB bleiben soll, wurde im Lenkungsausschuss der GfR festgelegt, dass die Ergänzung eines zweiten Empfangs-Port (Rotary Horn) keine Änderungen am Besitz von Teilen der Antenne nach sich ziehen darf, da sonst die Verwendung der Antenne für den Multimissionsbetrieb gefährdet wäre. Derzeit wird die 30 m Antenne für Projekte des Instituts KN, für Messungen (Signal Monitoring Facility) der Galileo-Signale und die japanischen Mission Hayabusa II genutzt. Anfragen zu Mondmissionen oder ESA Deep Space Missionen existieren bereits. Die beiden IOT Systeme in Redu u. Weilheim müssen auf der Ebene der Signalverarbeitung vollkommen baugleich sein, da sonst die Ergebnisse nicht vergleichbar sind. Nur bei gleicher Messanordnung kann man vergleichbare Ergebnisse garantieren. Mit Hilfe des Rotary Horn wird die Zirkularität des empfangenen Satellitensignals sehr genau vermessen. Spezifikationsparameter für ein Rotary Horn müssen als Grenzwerte definiert werden. Beispielsweise kann eine Anpassung (Return Loss) nur als Grenzwert wie z.B. „besser als 12 dB“ definiert werden. Ein Rotary Horn eines anderen Herstellers wird bauartabhängig zwangsweise zu anderen Performance-Parametern führen. Um es mit anderen Worten nochmal zu beschreiben: Ein anderer Hersteller kann eine vorgegebene Spezifikation sicherlich einhalten (Grenzwerte für z.B. Anpassung, Amplitudenfrequenzgang, Polarisationsentkopplung, Nebenkeulen usw.), aber eine absolute Vergleichbarkeit der beim IOT erzielten Messergebnisse wäre damit nicht garantiert. Im Backupfall müssen die Operatoren von Redu aus die IOT Messungen mit der 30 m Antenne und dem IOT System Weilheim steuern können. Dazu ist es zwingend notwendig, dass die operationellen Schnittstellen der beiden IOT Systeme identisch sind. Dies ist bei gleichen Herstellern der Fall. Um die Vergleichbarkeit der Messergebnisse von Redu u. Weilheim zu gewährleisten u. um die Schnittstellenkompatibilität zu ermöglichen, ist es notwendig SES zu beauftragen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Landkreis Starnberg (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Bayern

Verlauf

  1. 23.02.2018 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Betzdorf erhalten, Summe 245.358 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

Ähnliche offene Ausschreibungen

Endet bald Wartungsverlängerung Steel Central ATXP und AppResponse des Herstellers Riverbed
Phoenics.IT GmbH
04.11.2026 morgen
nicht angegeben Wert, geschätzt
München Bayern
Endet bald Teilnahmewettbewerb Mobiles 3D Antennenvermessungssystem
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
04.11.2026 Teilnahmeantrag, morgen
nicht angegeben Wert, geschätzt
Greding Bayern
Endet bald multidisziplinäre Zitations- und Analysedatenbank - PR1273173-9789-I
Fraunhofer-Gesellschaft - Einkauf B12
05.11.2026 noch 2 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
München Bayern

Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers

Von hier aus weiter