Beratungsvertrag für die Ablösung des bestehenden KAS (Klinisches Arbeitsplatzsystem)
Auftraggeber: LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München) · München
LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München) hat den Auftrag für IT-Dienstleistungen in München am 06.07.2024 vergeben, Zuschlag an Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 668.800 €.
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft München
- Summe
- 668.800 €
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 06.07.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 06.07.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- IT-Dienstleistungen: Beratungsvertrag für die Ablösung des bestehenden KAS (Klinisches Arbeitsplatzsystem)
- Wo
- München, Bayern
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.07.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas LMU Klinikum nutzt das KIS von SAP mit den Hauptkomponenten SAP IS-H als zentralem Patientenverwaltungs- und Abrechnungssystem sowie i.s.h.med von Cerner als klinischem Arbeitsplatzsystem (KAS). SAP wird die Software IS-H einstellen, weil IS-H nicht cloudfähig ist und auf SAP S/4HANA als Nachfolger des bisherigen Kernprodukts SAP ECC nicht portierbar ist. Dies hat wegen der heterogenen und komplexen IT-Klinikumslandschaft auf das LMU Klinikum massive Auswirkungen. Betroffen sind durch die Abkündigung des IS-H die Patientenaufnahme, -abrechnung und das Entlassmanagement, interne Leistungsver- und -abrechnung zu SAP CO, alle klinischen Auswertungen und gesetzlichen Statistiken (wie Bettenbelegungen und Bettenauslastungen, etc.), DRG- und BG-Abrechnung, Kommunikation mit MDK und Krankenkassen, die IS-H Ausfallsysteme (KONAS und Kölliker Switch Framework) und schließlich die …
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Das LMU Klinikum nutzt das KIS von SAP mit den Hauptkomponenten SAP IS-H als zentralem Patientenverwaltungs- und Abrechnungssystem sowie i.s.h.med von Cerner als klinischem Arbeitsplatzsystem (KAS). SAP wird die Software IS-H einstellen, weil IS-H nicht cloudfähig ist und auf SAP S/4HANA als Nachfolger des bisherigen Kernprodukts SAP ECC nicht portierbar ist. Dies hat wegen der heterogenen und komplexen IT-Klinikumslandschaft auf das LMU Klinikum massive Auswirkungen. Betroffen sind durch die Abkündigung des IS-H die Patientenaufnahme, -abrechnung und das Entlassmanagement, interne Leistungsver- und -abrechnung zu SAP CO, alle klinischen Auswertungen und gesetzlichen Statistiken (wie Bettenbelegungen und Bettenauslastungen, etc.), DRG- und BG-Abrechnung, Kommunikation mit MDK und Krankenkassen, die IS-H Ausfallsysteme (KONAS und Kölliker Switch Framework) und schließlich die Telematik-Infrastruktur als zentrale Module im KAS. Im Kern der Software-Architektur stehen zentrale SAP-Systeme und Module. Diese müssen abgelöst oder auf SAP-S4 migriert werden, da SAP die Wartung dieser Systeme bis 2027 entweder komplett einstellt oder nur noch auf SAP-S4 fortführt. Für die Migration der betriebswirtschaftlichen Module von SAP-R3 nach SAP-S4 einschließlich der Ablösung des zentralen klinischen Systems wird dringend eine Beratung als Projektleitung benötigt, die dieses Projekt betreut, koordiniert und die Stabilität des laufenden Projektgeschehens gewährleistet. Das Projekt wurde bereits begonnen, kann aber wegen aktuellen Personalmangels, der trotz großer Bemühungen mit Stellenausschreibungen nicht aufgefangen werden konnte, aktuell nicht ohne externe Unterstützung durchgeführt werden. Es befindet sich bereits im fortgeschrittenen Stadium. Aufgrund der Komplexität der Aufgabe sind folgende Qualifikationen zwingend erforderlich: • Akademischer Abschluss: Master Gesundheitsökonomie • Zertifizierung als Projektleitung nach PRINCE2 und ITILv4 Zertifizierung Außerdem sind nachweisbare Erfahrungen und nachweisbare Kenntnisse in den folgenden Punkten unabdingbar: • Berufserfahrung im KIS/KAS Bereich von mindestens 4 Jahren • Projektleitung bei Projekten im Krankenhausbereich: o Planung o Controlling o Steuerung • Begleitung einer KAS/KAS Einführung in allen relevanten Projektphasen o Anforderungsanalyse o Vergabe o Einrichtung und Customizing o Test o Rollout • Vertiefte Erfahrung im Vergabeverfahren eines KIS/KAS-Systems: o Mit hoher Komplexität (Volumen im mittleren, zweistelligen Millionenbereich) o Fachlich und organisatorisch (Change-Request-Management Expertise) • Fundiertes technisches Verständnis für IT-Infrastrukturen, Applikationen und Prozesse im Krankenhausumfeld Der Projektleiter muss fachlich sofort in der Lage sein, zu agieren und dazu Spezialwissen im Klinikumsumfeld mitbringen, um den Projekterfolg sicher zu stellen und die sehr engen Terminvorgaben bis 2027 nicht zu gefährden. Im Projekt sind folgende Leistungen zu erbringen: • Durchführung einer Ausschreibung für ein klinisches Arbeitsplatzsystem als Nachfolger für i.s.h.med durch alle Ausschreibungsphasen • Erarbeitung einer Migrationsstrategie für die Migration auf das neue KAS • Zusammenarbeit und intensive fachliche Abstimmung mit zwei anderen Projekten (Ablöse Klinisches Informationssystem IS-H und Migration der betriebswirtschaftlichen Module auf SAP S4/HANA, um den wirtschaftlichen Erfolg des Klinikums nicht zu beeinträchtigen) • Ablösung zentraler KAS-Module im Klinischen Bereich Nach umfangreicher Marktrecherche der Abteilung MIT können diese Voraussetzungen nur von der Firma Deloitte GmbH erfüllt werden. Nur diese Firma konnte eine Beraterin mit der erforderlichen Projekterfahrung und den benötigten Qualifikationen für diesen Auftrag anbieten.
Erfüllungsort
Verlauf
- 06.07.2024 Direktvergabe angekündigt
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erhalten, Summe 668.800 €.
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