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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 06.05.2022

Automatisierte Zinkascheabscheidung - Industrieversuche

Auftraggeber: Berufsgenossenschaft Holz und Metall · Mainz

Berufsgenossenschaft Holz und Metall hat den Auftrag für Forschung und Studien in Mainz am 29.06.2022 vergeben, Zuschlag an RWTH Aachen University und Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. für ihr Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisieruna IFF. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 363.829 €. Eingegangen: 1 Angebote je Los.

Summe
363.829 €
Angebote
1 je Los Nur 1 Angebot
Zuschlag
29.06.2022

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 12.08.2022.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Automatisierte Zinkascheabscheidung - Industrieversuche
Wo
Mainz, Rheinland-Pfalz
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
24 Monate
Lose
2 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.08.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das übergeordnete Ziel des gesamten Forschungsprojektes ist es, die Abscheidung (d.h. Entfernung) der Zinkasche von der Oberfläche der Zinkschmelze im Feuerverzinkungsprozess zu automatisieren, um die Risiken für die Beschäftigten aufgrund mechanischer Gefährdungen (Gefahr des Absturzes in den Zinkkessel) und chemischer Gefährdungen (inhalative Exposition gegenüber den Zinkrauchen) zu minimieren, indem diese Tätigkeit der Beschäftigten entfällt. Im Rahmen des ersten Forschungsvorhabens wurde die technische Machbarkeit von zwei Abscheidesystemen, eines mechanischen Abstreifsystems und eines gasbasierten Abstreifsystems, untersucht und erfolgreich nachgewiesen. In der prozesstechnischen Charakterisierung wurden die optimale Prozessparameter unter den gegebenen Labor-bedingungen für die jeweilige Methode bestimmt (Position, Geschwindigkeit, Durchfluss, usw.). Das gasbasierte …

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Das übergeordnete Ziel des gesamten Forschungsprojektes ist es, die Abscheidung (d.h. Entfernung) der Zinkasche von der Oberfläche der Zinkschmelze im Feuerverzinkungsprozess zu automatisieren, um die Risiken für die Beschäftigten aufgrund mechanischer Gefährdungen (Gefahr des Absturzes in den Zinkkessel) und chemischer Gefährdungen (inhalative Exposition gegenüber den Zinkrauchen) zu minimieren, indem diese Tätigkeit der Beschäftigten entfällt. Im Rahmen des ersten Forschungsvorhabens wurde die technische Machbarkeit von zwei Abscheidesystemen, eines mechanischen Abstreifsystems und eines gasbasierten Abstreifsystems, untersucht und erfolgreich nachgewiesen. In der prozesstechnischen Charakterisierung wurden die optimale Prozessparameter unter den gegebenen Labor-bedingungen für die jeweilige Methode bestimmt (Position, Geschwindigkeit, Durchfluss, usw.). Das gasbasierte Abscheidesystem sowie die Impulswellen-Methode des mechanischen Abscheidesystems besitzen vorteilhaft eine Unabhängigkeit von dem Aufhängsystem der Bauteile, d.h. von der Position der Bindedrähte der zu verzinkenden Bauteile, und stellen damit die vielversprechendste Lösung für die Umsetzung im Industriemaßstab dar. Diese Um-setzung und die damit verbundene geometrische Hochskalierung der Abscheidesysteme erfordern eine entsprechende Anpassung an die geometrischen und prozesstechnischen Verhältnisse, die in der Industrie beim Feuerverzinken vorliegen. Durch die Untersuchung der Abstreifreichweite wird die für Industriemaßstab erforderliche Geometrie, Geschwindigkeit und Durchfluss beider Abscheidesysteme bestimmt. Um ein Abscheidesystem unabhängig von dem Aufhängsystem zu entwickeln, muss die erforderliche Abstreifreichweite des verwendeten Verfahrens mindestens der Hälfte der Breite eines Industrie-Verzinkungskessels entsprechen, so dass sich das Abscheidesystem außerhalb des Industrie-Verzinkungskessels, und dann entlang dessen beider längeren Seiten bewegen kann. Wird im optimalen Fall eine Abstreifreichweite über die gesamte Breite des Industrie-Verzinkungskessels erzielt, müsste sich das Abscheidesystem nur an einer längeren Seite bewegen. Dieses Forschungsvorhaben ist eine Fortsetzung des bereits erfolgreich abgeschlossenen Forschungsvorhabens „Automatisierung der Schlackenabscheidung am Zinkkessel in Feuerverzinkereien“. Dabei ist es das Ziel, die im Technikumsmaßstab nachgewiesene technische Machbarkeit automatisierter Abscheidesysteme und -verfahren nun auf Industriemaßstab hochzuskalieren, und damit einen vollautomatisierten Prozess zur Abscheidung und Entfernung der Zinkschlacke an einem industriellen Feuerverzinkungskessel nachzuweisen. Die zu vergebenden Forschungsdienstleistungen werden in 2 Fachlose unterteilt. Das Forschungsvorhaben ist über 24 Projektmonate vorgesehen. Der geplante Vertragsbeginn ist voraussichtlich der 01.07.2022 Der Zeitplan enthält fünf Meilensteine. Das geschätzte Auftragsvolumen über die gesamte Vertragslaufzeit beträgt ca. 365.000 € netto. Für die beiden Fachlose ist die Auftragssumme wie folgt angelegt. Fachlos 1: geschätztes Volumen = 205.000 € Fachlos 2: geschätztes Volumen = 160.000 €

2 Lose

LosBezeichnung laut BekanntmachungZuschlag
1 Arbeitspakete 1 (AP1) bis Arbeitspaket 5 (AP5) ohne die Abstreifversuche mittels Robotersysteme am Industrie-Verzinkungsofen im Arbeitspaket 4. im Forschungsvorhaben RWTH Aachen University
2 Abstreifversuche mittels Robotersysteme am Industrie-Verzinkungsofen im Arbeitspaket 4 sowie Zuarbeit in den AP 1-5 auf Basis der wissenschaftlichen Kompetenz Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. für ihr Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisieruna IFF

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Mainz
Bundesland
Rheinland-Pfalz
NUTS
DEB35

Verlauf

  1. 06.05.2022 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 12.08.2022 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat RWTH Aachen University und Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. für ihr Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisieruna IFF erhalten, Summe 363.829 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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