Auswirkungen von Parametervariationen auf den Radionuklidtransport (APaRat)
Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung · Salzgitter
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung hat einen Auftrag für „Auswirkungen von Parametervariationen auf den Radionuklidtransport (APaRat)“ in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 24.06.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 4724F10301- Auswirkungen von Parametervariationen auf den Radionuklidtransport (APaRat)
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Auswirkungen von Parametervariationen auf den Radionuklidtransport (APaRat)
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 24.06.2025, 22:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 14.05.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungGemäß des Gesetzes zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Standortauswahlgesetz-StandAG) soll ein Standort ermittelt werden, der die bestmögliche Sicherheit für die Errichtung eines Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle für 1 Million Jahre bietet. Gefordert wird, die einzulagernden radioaktiven Abfälle in einem Tiefenlager so zu konzentrieren und einzuschließen, dass mindestens für diesen Zeitraum die darin enthaltenen Radionuklide (RN) die Biosphäre in höchstens sehr geringen Mengen erreichen können. Die Simulation der Migration von Radionukliden in Wirtsgesteinen erfordert die Kenntnis zahlreicher strömungs- und transportrelevanter Parameter, die das Wirts-gestein charakterisieren (z.B. hydraulische Durchlässigkeit, Porosität, molekulare Diffusivität, mechanische Eigenschaften) und nicht zuletzt ein tiefes Verständnis der …
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Gemäß des Gesetzes zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle (Standortauswahlgesetz-StandAG) soll ein Standort ermittelt werden, der die bestmögliche Sicherheit für die Errichtung eines Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle für 1 Million Jahre bietet. Gefordert wird, die einzulagernden radioaktiven Abfälle in einem Tiefenlager so zu konzentrieren und einzuschließen, dass mindestens für diesen Zeitraum die darin enthaltenen Radionuklide (RN) die Biosphäre in höchstens sehr geringen Mengen erreichen können. Die Simulation der Migration von Radionukliden in Wirtsgesteinen erfordert die Kenntnis zahlreicher strömungs- und transportrelevanter Parameter, die das Wirts-gestein charakterisieren (z.B. hydraulische Durchlässigkeit, Porosität, molekulare Diffusivität, mechanische Eigenschaften) und nicht zuletzt ein tiefes Verständnis der phänomenologischen Fluidtransportprozesse. In diesem FoV werden die Bieter numerische Modelle entwickeln, um die Grundwasserströmung und den Radionuklidtransport in den drei potenziellen Wirtsgesteinen im schlimmsten Fall einer Radionuklidfreisetzung aus dem Endlager zu untersuchen (Worst-Case-Szenario). Aufgrund der langen geologischen Zeitskalen (mehrere tau-send bis 1 Million Jahre) müssen die Kontrollparameter (z. B. thermische und mole-kulare Diffusivität, mechanische Dispersivität, hydraulische Permeabilität usw.) mögliche thermomechanische Effekte auf die Transportprozesse berücksichtigen. Besondere Aufmerksamkeit muss daher den Auswirkungen von Parametervariationen aufgrund der oben genannten Das ultimative Ziel ist es, die Auswirkungen von Parametervariationen (Unsicherheiten) auf die Migration von RN über geologische Zeit- und Raumskalen zu bewerten und inwieweit Indikatoren, wie sie derzeit in der EndlSiAnfV (2020) definiert sind, für das Worst-Case-Szenario angewendet werden können. Dieses FoV liefert die Eingangsdaten und numerischen Workflows, die zur Validierung der von BASE entwickelten numerischen Codes verwendet werden können. Das Forschungsvorhaben soll die BASE als Regulierungsbehörde in die Lage versetzen, nicht nur die wissenschaftlich-technischen Ergebnisse der BGE mbH hinsichtlich der im StandAG genannten Kriterien und Anforderungen sowie der Sicherheitsuntersuchungen zu bewerten, sondern auch die gewählten methodischen Ansätze und deren möglichen Einfluss auf die erzielten Ergebnisse zu beurteilen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 14.05.2025 Ausschreibung veröffentlicht