Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft in Brasilien – Technische, politische und regulatorische Rahmenbedingungen
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Beratung in Brasilien am 13.12.2021 vergeben, Zuschlag an NIRAS IP Consult GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 2.405.604 €. Eingegangen: 4 Angebote.
Originaltitel 81272594 – Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft in Brasilien – Technische, politische und regulatorische Rahmenbedingungen
NIRAS IP Consult GmbH Stuttgart
- Summe
- 2.405.604 €
- Angebote
- 4
- Zuschlag
- 13.12.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 24.12.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Beratung: Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft in Brasilien – Technische, politische und regulatorische Rahmenbedingungen
- Wo
- Brasilien
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 23 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.12.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft in Brasilien – Technische, politische und regulatorische Rahmenbedingungen Laufzeit des Vertrages: Von Zuschlagserteilung (voraussichtlich 02/2022) bis 12/2023 (voraussichtlich 23 Monate) Die deutsch-brasilianische Entwicklungszusammenarbeit hat Klimaschutz als zentrale Säule der Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung (ZnE) etabliert. Dabei ist das Ziel des Energieschwerpunkts eine klimafreundliche und nachhaltige Energiepolitik, die ökologische, ökonomische und soziale Belange berücksichtigt, Treibhausgasemissionen bei der Energieerzeugung reduziert und die Effizienz der Energienutzung erhöht. Die bereitgestellten Mittel für den Handlungsstrang 2 „Grüner Wasserstoff“ des TZ-Moduls „DKTI-Brasilianisch-Deutsche Technologiepartnerschaft“ basieren auf dem im Jahr 2020 aufgesetzten COVID 19 Konjunkturprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Das …
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Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft in Brasilien – Technische, politische und regulatorische Rahmenbedingungen Laufzeit des Vertrages: Von Zuschlagserteilung (voraussichtlich 02/2022) bis 12/2023 (voraussichtlich 23 Monate) Die deutsch-brasilianische Entwicklungszusammenarbeit hat Klimaschutz als zentrale Säule der Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung (ZnE) etabliert. Dabei ist das Ziel des Energieschwerpunkts eine klimafreundliche und nachhaltige Energiepolitik, die ökologische, ökonomische und soziale Belange berücksichtigt, Treibhausgasemissionen bei der Energieerzeugung reduziert und die Effizienz der Energienutzung erhöht. Die bereitgestellten Mittel für den Handlungsstrang 2 „Grüner Wasserstoff“ des TZ-Moduls „DKTI-Brasilianisch-Deutsche Technologiepartnerschaft“ basieren auf dem im Jahr 2020 aufgesetzten COVID 19 Konjunkturprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Das TZ-Modul „DKTI-Brasilianisch-Deutsche Technologiepartnerschaft“ (Handlungsstrang 2) unterstützt Brasilien beim Aufbau und Markthochlauf einer grünen Wasserstoffwirtschaft auf Basis von aus erneuerbaren Energien hergestelltem Wasserstoff (H2) beziehungsweise Wasserstoffderivaten (Power-to-X, PtX). Dies soll insbesondere durch die Verbesserung der strategischen, institutionellen und regulatorischen Rahmenbedingungen, die Schaffung von Entscheidungsgrundlagen für private Investitionen zur lokalen Wertschöpfung im brasilianischen H2/PtX-Sektor und die Stärkung der wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten im Bereich der Anwendungen von grünem H2/PtX erfolgen. Das Vorhaben trägt damit zur Verbesserung des ordnungspolitischen Rahmens und der technischen Voraussetzungen für den Einsatz von RE und EnEff bei (Programmzielindikator 4), zur Verbreitung von Förder- und Finanzierungsprogrammen für den verstärkten Einsatz von RE und EnEff-Maßnahmen (Programmzielindikator 5) sowie zur Mobilisierung umfangreicher brasilianischer Eigenmittel und privater Mittel zur Verbreitung klimafreundlicher Technologieinnovationen im Bereich RE und EnEff (Programmzielindikator 6) bei. Die Dekarbonisierung bestimmter Sektoren kann durch Sektorkopplung unter Verwendung von grünem Wasserstoff (H2) (auf Basis erneuerbarer Energien mittels Elektrolyse hergestelltem H2) und dessen Derivaten (u. a. grüner Ammoniak, grünes Methanol, synthetische Kraftstoffe, zusammengefasst als „Power-to-X, PtX“), erreicht werden. Insbesondere in Sektoren wie der Luft- und Schifffahrt, aber auch in industriellen Prozessen, zum Beispiel bei der Herstellung von Stahl oder von chemischen Produkten wie Ammoniak, bietet grüner H2 vielversprechende Einsatzmöglichkeiten. Brasilien ist aufgrund seiner geografischen Lage und des großen Wind- und Solarenergiepotenzials in einer sehr guten Position, um eine grüne H2/PtX-Wirtschaft aufzubauen und in der Folge zur Dekarbonisierung sowohl der heimischen als auch der internationalen Wirtschaft beizutragen. Im Rahmen des Arbeitspakets sind die brasilianischen Entscheidungsträger*innen aktiv bei der Definition und Erstellung eines nationalen Wasserstoffprogrammes zu unterstützen. Dies ist u. a. durch die Bereitstellung internationaler und nationaler Expertise und einem direkten Wissensaustausch zwischen sowohl nationalen als auch internationalen relevanten Akteuren zu gewährleisten. Zudem sind die politisch-regulatorischen Entscheidungsträger*innen aktiv bei der Definition eines Maßnahmenkataloges zur Verbesserung der regulatorischen und weiteren Rahmenbedingungen (z. B. Zulassungsverfahren) für eine Wasserstoff-Wirtschaft zu unterstützen. Ebenso sind im Rahmen dieses Arbeitspakets mindestens 5 Studien zur Darstellung des Potentials von grünem H2/PtX in Brasilien zu erstellen - sowie auf einer nationalen H2-Online-Plattform zu veröffentlichen und somit der interessierten Öffentlichkeit frei zur Verfügung zu stellen.
Erfüllungsort
- Ort
- Brasilien
- NUTS
- BR
Verlauf
- 21.07.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 24.12.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat NIRAS IP Consult GmbH erhalten, Summe 2.405.604 €.
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