AB HWS Hettstedt – Generalplanungsleistungen: Landschaftsplanung Flächenplanung (LBP), Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung, Tragwerksplanung
Auftraggeber: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) · Magdeburg
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft… hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Mansfeld-Südharz am 20.12.2021 vergeben, Zuschlag an IPP HYDRO CONSULT GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 359.928,38 €. Eingegangen: 1 Angebot.
IPP HYDRO CONSULT GmbH Cottbus - Chóśebuz
- Summe
- 359.928,38 €
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 20.12.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 28.12.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: AB HWS Hettstedt – Generalplanungsleistungen: Landschaftsplanung Flächenplanung (LBP), Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung, Tragwerksplanung
- Wo
- Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 07.01.2022 bis 07.06.2022
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 28.12.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungWährend eines extremen Hochwasserereignisses im April 1994 kam es in der Ortslage Hettstedt zu starken Überschwemmungen bewohnter Gebiete und hohen Sachschäden. In der Folge wurden durch den LHW mehrere Untersuchungen zur Verbesserung der Hochwasserschutzsituation entlang der Wipper in Auftrag gegeben. Im Ergebnis der Untersuchungen wurde darin der Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens oberhalb der Ortslage Wippra und der Schutz von Siedlungen durch örtliche Maßnahmen beschlossen. Im Jahr 2008 wurde die Vorplanung zu der Maßnahme erfasst. Hierbei wurde eine Variantendiskussion zu möglichen Maßnahmen untersucht und letztlich eine Vorzugsvariante entwickelt, welche im Entwurf weiter betrachtet wurde. Hierbei soll der Fließquerschnitt der Wipper im überwiegenden Teil der Maßnahme aufgeweitet werden. Dazu erfolgen das Auskoffern der westlichen Uferbereiche und der Bau einer …
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Während eines extremen Hochwasserereignisses im April 1994 kam es in der Ortslage Hettstedt zu starken Überschwemmungen bewohnter Gebiete und hohen Sachschäden. In der Folge wurden durch den LHW mehrere Untersuchungen zur Verbesserung der Hochwasserschutzsituation entlang der Wipper in Auftrag gegeben. Im Ergebnis der Untersuchungen wurde darin der Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens oberhalb der Ortslage Wippra und der Schutz von Siedlungen durch örtliche Maßnahmen beschlossen. Im Jahr 2008 wurde die Vorplanung zu der Maßnahme erfasst. Hierbei wurde eine Variantendiskussion zu möglichen Maßnahmen untersucht und letztlich eine Vorzugsvariante entwickelt, welche im Entwurf weiter betrachtet wurde. Hierbei soll der Fließquerschnitt der Wipper im überwiegenden Teil der Maßnahme aufgeweitet werden. Dazu erfolgen das Auskoffern der westlichen Uferbereiche und der Bau einer Spurrinnenfahrbahn zur Bewirtschaftung des Fließgewässers. In Bereichen mit grenznaher Bebauung erfolgt der Einsatz von Spundwänden bzw. der Bau einer Hochwasserschutzmauer. Der hier zur Rede stehende Abschnitt im Zuständigkeitsbereich des Flussbereiches Sangerhausen hat eine Länge von ca. 1.260 m und liegt zwischen Wipperkilometer 37+750 und 39+200. Für den zu planenden Abschnitt wurde 2008 die Vorplanung und 2015 die Entwurfsplanung erarbeitet. Im Ergebnis der Vorplanung und der Entwurfsplanung wurde eine Vorzugsvarianten abgestimmt, die es gilt in den folgenden Leistungsstufen bis zur Ausführungsreife fortzuschreiben, den Umfang der Bauleistungen auszuschreiben und in der baulichen Umsetzung bis zur Abnahme zu begleiten. Die Vorzugsvariante untergliedert sich in die nachstehenden Teilabschnitte: — Hochwasserschutzmauer mit einer Gesamtlänge von 114 m. Die Hochwasserschutzmauer dient dem Schutz der Innenstadt von Hettstedt vor einem HQ100 und dem Erreichen des Schutzniveaus in diesem Bereich. Da die Überflutungsflächen in diesem Bereich überschaubar sind, beeinflusst diese Maßnahme die hydraulischen Gegebenheiten der Wipper nur marginal. — Spundwand ca. 80 m und 100 m Zwischen Station 0+610 und 0+700 sowie im Bereich des Hettstedter Arbeitsamtes wird eine Spundwand zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes geplant. — Profilaufweitung mit einer Gesamtlänge von 900 m. Die geplante Profilaufweitung ist in den kritischen Bereichen, wo die Wasserspiegellage des HQ100 stark ausufert, anzusetzen. Hierbei werden die Flussprofile mit einer überströmbaren Berme mit einer Breite von 6 m und einer Böschung mit einer Neigung von 1:2 an das vorhandene Gelände angepasst. Die Berme ist so zu gestalten, dass eine Gewässerunterhaltung von der Berme aus möglich ist. Zudem ist die Berme so herzustellen, dass dessen Oberkante min. 0,4 m über der Wasserspiegellage des MQ liegt. Die verhindert das Ausufern des MQ. Die Sohle und das rechte Ufer der Wipper bleiben erhalten. Durch die Profilaufweitung senkt sich die Wasserspiegellage des HQ100 im Bereich der Profilauf-weitung bis zu 0,51 m. Im Bereich wo es noch zu einer Ausuferung der Wipper kommt, ist die Böschung an das Schutzniveau anzupassen. Weiterhin wird der ungünstige Flussverlauf von km 38+400 bis 38+500 optimiert. — Ersatzneubau der Brücke 69 AM Mühlgraben Im Bereich der Gewässerumverlegung bei km 38+450 ist es notwendig, die vorhandene Brücke zurückzubauen und zu ersetzen. Eine Planung gibt es dafür noch nicht. Somit sind in der ersten Leistungsstufe für den Brückenneubau die Leistungsphasen 1-2 der Objekt- und Tragwerksplanung zu erarbeiten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- NUTS
- DEE0A
Verlauf
- 16.06.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 28.12.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat IPP HYDRO CONSULT GmbH erhalten, Summe 359.928,38 €.
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