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Zuschlag erteilt Nicht offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 29.10.2026

81322847-Unterstützung von Akteuren bei Förderanträgen für Biodiversität und Wissensaustausch zur Ökokorridor-Restaurierung

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Umweltdienste am 07.10.2026 vergeben, Zuschlag an IP Consult, Institut für Projektplanung GmbH. Eingegangen: 5 Angebote.

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
5
Zuschlag
07.10.2026

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 29.10.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Umweltdienste: 81322847-Unterstützung von Akteuren bei Förderanträgen für Biodiversität und Wissensaustausch zur Ökokorridor-Restaurierung
Wo
nicht angegeben
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
26 Monate, bis zu 2 Verlängerungen

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 29.10.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Entwaldungsrate Kolumbiens ist mit 188.000 ha (2023) hoch und verursacht etwa 46 % der jährlichen Treibhausgasemissionen. Besonders betroffen sind die Departments Meta, Caquetá und Guaviare. Viele Ökosysteme sind fragmentiert, was den genetischen Austausch von Tier- und Pflanzenarten gefährdet. Die kolumbianische Regierung leitet derzeit Transformationsprozesse im ländlichen Raum ein, um die soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, die nachhaltige Nutzung der Biodiversität und die Wiederherstellung von Ökosystemen zu fördern. Der unzureichende Zugang und die mangelnde Koordinierung zwischen den Akteuren verhindern jedoch den wirkungsvollen Einsatz dieser Mittel. Die territoriale Governance ist insgesamt schwach. Es fehlen ausreichende Kapazitäten für das Monitoring zur Waldnutzung und den Wirkungen von Wiederherstellungsmaßnahmen sowie an nachhaltigen Beratungsdiensten, um …

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Die Entwaldungsrate Kolumbiens ist mit 188.000 ha (2023) hoch und verursacht etwa 46 % der jährlichen Treibhausgasemissionen. Besonders betroffen sind die Departments Meta, Caquetá und Guaviare. Viele Ökosysteme sind fragmentiert, was den genetischen Austausch von Tier- und Pflanzenarten gefährdet. Die kolumbianische Regierung leitet derzeit Transformationsprozesse im ländlichen Raum ein, um die soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, die nachhaltige Nutzung der Biodiversität und die Wiederherstellung von Ökosystemen zu fördern. Der unzureichende Zugang und die mangelnde Koordinierung zwischen den Akteuren verhindern jedoch den wirkungsvollen Einsatz dieser Mittel. Die territoriale Governance ist insgesamt schwach. Es fehlen ausreichende Kapazitäten für das Monitoring zur Waldnutzung und den Wirkungen von Wiederherstellungsmaßnahmen sowie an nachhaltigen Beratungsdiensten, um marktorientiert die Bevölkerung zu einer integrierten Land- und Forstwirtschaft zu beraten. So ist in den waldbasierten Wertschöpfungsketten, die zum Biodiversitätserhalt beitragen, kein nachhaltiges, inklusives Wachstum gegeben. Das Vorhaben BioCadenas schließt in einem integrierten Ansatz an die Erfolge der TZ-Module ProRural und ProBosques II an. BioCadenas fördert die Diversifizierung nachhaltiger Produktionssysteme in von Rinderhaltung geprägten Landschaften. Über einen Wertschöpfungskettenansatz unterstützt das Vorhaben die Inwertsetzung von Wäldern, den Ausbau von Agroforstsystemen, einschließlich kombinierter Rinderhaltung mit Baumbeständen und damit auch die Resilienz lokaler Gemeinschaften gegenüber Markt- und Klimarisiken. Zugleich stärkt BioCadenas die Governance, um nachhaltige Waldbewirtschaftung marktgerecht zu verankern. Das Projektziel des Vorhabens ist die Stärkung von ausgewählten Wertschöpfungsketten, die zum Biodiversitätserhalt in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben in Ökokorridoren in Amazonien und der Orinoquia beitragen. Zielgruppe ist die vulnerable, vom Konflikt betroffene ländliche Bevölkerung in den ausgewählten Ökokorridoren. Sie umfasst Frauen, junge Erwachsene und Indigene, insb. Binnenflüchtlinge, ehemalige Guerillakämpfer/-innen, die im Interventionsgebiet eine neue Heimat gefunden haben, sowie Produzent/-innen, die vormals Koka angebaut haben. Das Vorhaben umfasst dabei vier Handlungsfelder: 1.) Die Verbesserung der Koordination von Schlüsselakteur/-innen, schafft förderliche Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit von biodiversitätserhaltenden WSK in Ökokorridoren; 2.) Durch die Stärkung der kaufmännischen und fachlichen Kapazitäten von Unternehmen wird die Teilnahme an biodiversitätserhaltenden Lieferketten verbessert. Dadurch wird eine erhöhte Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit, ein verbesserter Marktzugang und mehr Anreize für Biodiversitätsschutz erzielt; 3.) Die Stärkung der fachlichen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen von Produzent/-innengruppen ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Geschäftsmodellen, die zum Biodiversitätserhalt beitragen; 4.) Das Vorhaben unterstützt zudem den Wissensaustausch zwischen relevanten Akteur/-innen und insbesondere von Frauen, die zur Wiederherstellung in ausgewählten Ökokorridoren arbeiten. Von besonderer Bedeutung ist der Austausch zu Methoden über die Erfassung der Wirkungen von Wiederherstellungsmaßnahmen, da dies eine wesentliche Grundlage für die Einwerbung von zusätzlichen Finanzmitteln darstellt.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben

Verlauf

  1. 29.10.2026 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat IP Consult, Institut für Projektplanung GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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