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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 01.12.2024

81307641-Komponente 4: Stärkung der Repräsentanz von Frauen und vulnerablen Gruppen an beschäftigungsrelevanten Entscheidungen

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Schulung und Weiterbildung im Main-Taunus-Kreis vergeben (Bekanntmachung vom 01.12.2024), Zuschlag an GFA Consulting Group GmbH. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

GFA Consulting Group GmbH Hamburg

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
4
Zuschlag
01.12.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 01.12.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Schulung und Weiterbildung: 81307641-Komponente 4: Stärkung der Repräsentanz von Frauen und vulnerablen Gruppen an beschäftigungsrelevanten Entscheidungen
Wo
Main-Taunus-Kreis, Hessen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
22 Monate, bis zu 2 Verlängerungen

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 01.12.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die nationale Armutsrate stieg in Togo zwischen 2011 und 2021 von 69 % auf 74 % (Weltbank 2021). Armut ist besonders in ländlichen Gegenden weit verbreitet. Im Norden ist sie drei Mal so hoch wie im Süden. Inbesondere die nördlichen Landesteile sind seit einigen Jahren in zunehmenden Maße Anschlägen islamistischer Terrorgruppen ausgesetzt. Die wirtschaftliche Dynamik (3 % Bruttoinlandsprodukt Wachstum jährlich) ist bislang zu gering, um neue Arbeitsplätze in großer Zahl zu schaffen. Anhaltendes Bevölkerungswachstum (2,5 %) und der hohe Anteil der jugendlichen Bevölkerung (zwei Drittel sind jünger als 25 Jahre) üben großen Druck auf den togoischen Arbeitsmarkt aus, auf den jährlich über 220.000 Jugendliche strömen. Vor diesem Hintergrund ist die Verbesserung der Beschäftigungs- und Einkommenssituation von jungen Menschen eine der bedeutendsten sozio-politischen Herausforderungen des …

Ganze Beschreibung lesen

Die nationale Armutsrate stieg in Togo zwischen 2011 und 2021 von 69 % auf 74 % (Weltbank 2021). Armut ist besonders in ländlichen Gegenden weit verbreitet. Im Norden ist sie drei Mal so hoch wie im Süden. Inbesondere die nördlichen Landesteile sind seit einigen Jahren in zunehmenden Maße Anschlägen islamistischer Terrorgruppen ausgesetzt. Die wirtschaftliche Dynamik (3 % Bruttoinlandsprodukt Wachstum jährlich) ist bislang zu gering, um neue Arbeitsplätze in großer Zahl zu schaffen. Anhaltendes Bevölkerungswachstum (2,5 %) und der hohe Anteil der jugendlichen Bevölkerung (zwei Drittel sind jünger als 25 Jahre) üben großen Druck auf den togoischen Arbeitsmarkt aus, auf den jährlich über 220.000 Jugendliche strömen. Vor diesem Hintergrund ist die Verbesserung der Beschäftigungs- und Einkommenssituation von jungen Menschen eine der bedeutendsten sozio-politischen Herausforderungen des Landes. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind 90 % der Erwerbsbevölkerung Togos informell beschäftigt (2017). Besonders von Armut und prekären Arbeitsbedingungen betroffen sind vulnerable Gruppen zu denen junge Frauen, Jugendliche aus ländlichen Gebieten, vor allem aus dem Norden Togos, sowie Menschen mit Behinderung (MmB) zählen. Im Gender Inequality Index der Vereinten Nationen belegt Togo Platz 141 von 162 (UNDP 2021). Von den (geschätzten) 750.000 MmB haben 41 % keine Einkünfte. Das Vorhaben "Beschäftigung für Frauen und vulnerable Gruppen in Togo" (ProEmploi+) hat zum Ziel die Beschäftigungssituation von vulnerablen Gruppen in Togo, insbesondere Frauen, zu verbessern. Das Vorhaben setzt an der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und -opportunitäten sowie an Partizipationsmechanismen für vulnerablen Gruppen an und berücksichtigt dabei die Notwendigkeit, flankierend auch auf das soziale Umfeld einzuwirken. Das Vorhaben gliedert sich in 4 Outputs auf: Output 1: Beratung auf Strategischer Ebene zu gendersensibler Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik Output 2: Berufsbildungsangebote für Frauen in ausgewählten Fokussektoren Output 3: Kapazitätenausbau von Unternehmerinnen Output 4: Bewusstseinsbildung und Veränderung der Rolle der Frau im Berufsleben Das Vorhaben arbeitet auf unterschiedlichen Ebenen (Mikro-, Meso-, Makroebene) mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Auf der Makroebene werden nationale Ansätze (z. B. Maßnahmen für die soziale Absicherung oder gendertransformative und inklusiven Arbeits- und Ausbildungsbedingungen) für die Förderung von mehr und besserer Beschäftigung für vulnerable Gruppen gestärkt. Auf Mesoebene werden Genderkompetenzen derjenigen staatlichen und nicht-staatlichen Akteure, die Berufsbildung, Beschäftigung und Unternehmertum fördern, aufgebaut. Sie werden befähigt die ökonomische Teilhabe von Frauen zu fördern und entsprechende Angebote aufzubauen. Auf der Mikroebene werden vulnerable Gruppen, insbesondere junge Frauen in ihrer ökonomischen Selbstwirksamkeit durch neue und angepasste Angebote der dual-kooperativen Erstausbildung, der Kurzzeitqualifizierung, der Schulungen zu Unternehmertum sowie Soft- und Lifeskills Trainings gestärkt.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Main-Taunus-Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Hessen

Verlauf

  1. 01.12.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat GFA Consulting Group GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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