81271490-Nachhaltige Inwertsetzung der Biodiversität in Amazonas- und Küstenregionen in Ecuador (BioValor)
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Bonn
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat einen Auftrag für Umweltdienste in Ecuador ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 05.07.2021 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Umweltdienste: 81271490-Nachhaltige Inwertsetzung der Biodiversität in Amazonas- und Küstenregionen in Ecuador (BioValor)
- Wo
- Ecuador
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 05.07.2021, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 39 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.06.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEcuador ist eines der 17 megadiversen Länder der Erde. Diese Biodiversität ist durch verschiedene Faktoren, insbesondere aber durch anthropogene Einflüsse, bedroht, wie z. B. Entwaldung, illegale Jagd, Zerstörung und Degradierung natürlicher Lebensräume. Derzeit ist das Land von der durch die COVID-19-Pandemie verursachte Krise geprägt. Die durch diese Pandemie verursachte Wirtschaftskrise könnte zur größten Kontraktion der ecuadorianischen Wirtschaft in ihrer Geschichte führen, mit einem Rückgang des BIP zwischen 7,3 % und 9,6 % nach Schätzungen der Zentralbank von Ecuador, bzw. einer Kontraktion von 10,9 % nach Angaben des IWF. Die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten, darunter Indigene und Bauernfamilien, trifft die Krise besonders hart. Die nachhaltige Nutzung der Biodiversität – Bioökonomie – wird als eine Strategie verstanden, die Abhängigkeit von …
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Ecuador ist eines der 17 megadiversen Länder der Erde. Diese Biodiversität ist durch verschiedene Faktoren, insbesondere aber durch anthropogene Einflüsse, bedroht, wie z. B. Entwaldung, illegale Jagd, Zerstörung und Degradierung natürlicher Lebensräume. Derzeit ist das Land von der durch die COVID-19-Pandemie verursachte Krise geprägt. Die durch diese Pandemie verursachte Wirtschaftskrise könnte zur größten Kontraktion der ecuadorianischen Wirtschaft in ihrer Geschichte führen, mit einem Rückgang des BIP zwischen 7,3 % und 9,6 % nach Schätzungen der Zentralbank von Ecuador, bzw. einer Kontraktion von 10,9 % nach Angaben des IWF. Die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten, darunter Indigene und Bauernfamilien, trifft die Krise besonders hart. Die nachhaltige Nutzung der Biodiversität – Bioökonomie – wird als eine Strategie verstanden, die Abhängigkeit von der nicht nachhaltigen Nutzung der Naturressourcen zu reduzieren. Sie ist sowohl im Nationalen Entwicklungsplan als auch in der Nationalen Biodiversitätsstrategie explizit berücksichtigt. Seit diesem Jahr hat Ecuador zudem einen „Nationalen Pakt für Bioökonomie“ geschlossen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH damit beauftragt, dass Projekt „Nachhaltige Inwertsetzung der Biodiversität in Amazonas- und Küstenregionen (BioValor)“ in Ecuador zu implementieren. Politischer Träger ist das ecuadorianische Ministerium für Umwelt und Wasser (Ministerio del Ambiente y Agua). Zentrale Partner in der Durchführung sind die lokalen Gebietskörperschaften in den Regionen (Gobiernos Autónomos Descentralizados) sowie weitere Fachresorts auf nationaler Ebene das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (Ministerio de Agricultura y Ganadería, MAG), das Ministerium für Produktion, Außenhandel, Investitionen und Fischerei (Ministerio de Producción, Comercio Exterior, Inversiones y Pesca, MPCEIP) und das Ministerium für Tourismus (Ministerio de Turismo, Mintur). Das Vorhaben wird stark mit Produzent*innenorganisationen, indigenen Gruppen und Unternehmen zusammenarbeiten. Das Vorhaben zielt darauf ab, dass in ausgewählten Landschaften der Küste und im Amazonas Schlüsselakteure der lokalen und indigenen Bevölkerung, des Privatsektors, der lokalen Gebietskörperschaften, der Wissenschaft und der Zentralregierung wirtschaftliche biodiversitätserhaltende Entwicklungsstrategien umsetzen. Das TZ-Neuvorhaben greift Lernerfahrungen aus dem Vorhaben „Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen“ (Bioökonomie, PN 2017.2197.6) und dem Vorhaben „Erhöhung der Resilienz gegenüber dem Klimawandel durch Schutz und nachhaltige Nutzung fragiler Ökosysteme“ (ProCamBío II, PN 2014.2159.3) auf. Durch die Unterstützung von sorgfältig ausgewählten Produkten und Dienstleistungen in verschiedenen Gliedern der Wertschöpfungsketten konnten nennenswerte Einnahmen mit nachhaltiger Nutzung der Biodiversität generiert werden. Fünf zentrale Ergebnisse (Outputs) sollen im Rahmen des Vorhabens erreicht werden: 1. Kapazitätsentwicklung von Schlüsselorganisationen, 2. Kapazitäten für Koordination und Umsetzung von Maßnahmen, 3. Stärkung von Wertschöpfungsketten, 4. Kapazitäten für Anwendung der Nachhaltigkeitskriterien und 5. Stärkung angewandter Forschung.
Erfüllungsort
- Ort
- Ecuador
- NUTS
- EC
Verlauf
- 07.06.2021 Ausschreibung veröffentlicht
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