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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 01.06.2021

81271177-Kurzzeitexperten-Pool zur Unterstützung der Implementierung eines Vorhabens zur Klimaresilienz in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Forschung und Studien in Kambodscha am 25.10.2021 vergeben, Zuschlag an IP Consult, Institut für Projektplanung GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 719.475 €. Eingegangen: 1 Angebot.

Summe
719.475 €
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
25.10.2021

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 03.11.2021.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: 81271177-Kurzzeitexperten-Pool zur Unterstützung der Implementierung eines Vorhabens zur Klimaresilienz in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten
Wo
Kambodscha
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
24 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 03.11.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das TZ-Vorhaben „Stärkung der Resilienz armer Bevölkerungsgruppen gegenüber dem Klimawandel in ausgewählten ASEAN Staaten, unter besonderer Berücksichtigung von COVID-19 Effekten“ hat zum Ziel die Klimaresilienz in ausgewählten landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten in Kambodscha und Vietnam zu steigern. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein bedeutender Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor in Kambodscha und Vietnam. Bis zu 70 % der Bevölkerung sind im Agrarsektor tätig. Der größte Teil des gesamten Agrarhandels in Südostasien findet zwischen den Ländern Kambodscha, Vietnam, Laos und Thailand statt. Jedoch führen langfristige Klimaveränderungen insbesondere im Bereich Temperatur, Niederschlagsmengen und -verteilung zu neuen Herausforderungen. So kommt es häufiger zu Ernteausfällen durch Extremwetterereignisse. Durch Ernteausfälle sind Kleinbäuerinnen und -bauern häufig nicht in …

Ganze Beschreibung lesen

Das TZ-Vorhaben „Stärkung der Resilienz armer Bevölkerungsgruppen gegenüber dem Klimawandel in ausgewählten ASEAN Staaten, unter besonderer Berücksichtigung von COVID-19 Effekten“ hat zum Ziel die Klimaresilienz in ausgewählten landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten in Kambodscha und Vietnam zu steigern. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein bedeutender Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor in Kambodscha und Vietnam. Bis zu 70 % der Bevölkerung sind im Agrarsektor tätig. Der größte Teil des gesamten Agrarhandels in Südostasien findet zwischen den Ländern Kambodscha, Vietnam, Laos und Thailand statt. Jedoch führen langfristige Klimaveränderungen insbesondere im Bereich Temperatur, Niederschlagsmengen und -verteilung zu neuen Herausforderungen. So kommt es häufiger zu Ernteausfällen durch Extremwetterereignisse. Durch Ernteausfälle sind Kleinbäuerinnen und -bauern häufig nicht in der Lage ausreichende Mengen an aufkaufende und weiterverarbeitende Unternehmen zu liefern. Dadurch ergeben sich Einkommenseinbußen, welche langfristig zur Verschlechterung der Lebensbedingungen führen. Gleichzeitig können Unternehmen dadurch u. a. internationale Lieferverpflichtungen nicht erfüllen. Dies führt neben Reputationsverlusten auch zu Gewinn- und Einkommensverlusten seitens der Privatwirtschaft. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein der Bevölkerung zu negativen Auswirkungen des Klimawandels und zur Notwendigkeit zu handeln, da diese bereits durch Extremwetterereignisse betroffen sind und zukünftig noch stärker betroffen sein könnten. Durch die Einbeziehung der Privatwirtschaft als Mittler im Vorhaben sollen diese langfristig auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Produktion einwirken, faire und langfristige Vereinbarungen mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern abschließen und ihre gesamte WSK anpassen. Daraus ergeben sich weitergehende Potenziale bzgl. der Bewußtseinsbildung seitens der Konsument*innen. Bisher sind Klimaaspekte kein Vermarktungskriterium. Konsument*innen sind bisher noch nicht bereit höhere Preise für klimafreundlich produzierte Produkte zu bezahlen. Zusätzlich wirkt sich die globale Ausbreitung des Virus COVID-19 negativ auf die Lebensgrundlage der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus. Ausbleiben von Händler*innen durch geschlossene Grenzen, Preisverfall bei saisonalen Anbauprodukten und geschlossene Verarbeitungsfabriken führten dazu, dass Kleinbäuerinnen und -bauern nicht genügend Einkommen generieren, wodurch sich ihre Lebensgrundlagen verschlechtern. Den Kleinbäuerinnen und -bauern mangelt es oft an Wissen, ihre Anbautechniken an den Klimawandel anzupassen und die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Viele Kleinbäuerinnen und -bauern konzentrieren sich auf den Anbau einzelner Fruchtarten und diversifizieren ihren Anbau nicht. Es fehlt an klimaresilienten Sorten und angepassten Anbau- und Verarbeitungsmethoden. Des Weiteren haben Kleinbäuerinnen und -bauern durch fehlendes Wissen und Organisation nur erschwerten Zugang zu Krediten sowie zu fairen und nachhaltigen Vermarktungsstrukturen und Märkten. Privatwirtschaftliche Aufkäufer orientieren sich ausschließlich an quantitativen Zielen, wobei Qualitätskriterien und nachhaltige Anbautechniken nur eine untergeordnete Rolle spielen. Weitverbreitete und ökonomisch relevante WSK wie Maniok und Cashewnuss-Anbau in Kambodscha und Kaffeeanbau in Vietnam sind sehr anfällig gegenüber Auswirkungen des Klimawandels. Veränderte Regenmengen, Temperaturanstieg sowie neueingeschleppte Pflanzenschädlinge und -krankheiten führen zu Ernteverlusten und Ernteausfällen. Die Resilienz gegenüber Klimaveränderungen in den 3 WSK ist unzureichend. Dies wirkt sich negativ auf die Lebensgrundlagen der Bevölkerung aus. Um nachhaltig die Einkommenssituation der ländlichen Bevölkerung in Kambodscha und Vietnam zu verbessern, ist es notwendig, diese besser auf die Veränderungen der klimatischen Bedingungen und dessen Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion vorzubereiten.

Erfüllungsort

Ort
Kambodscha
NUTS
KH

Verlauf

  1. 01.06.2021 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 03.11.2021 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat IP Consult, Institut für Projektplanung GmbH erhalten, Summe 719.475 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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