81271096-Unterstützung jordanischer Bildungsanbieter beim Angebot von arbeitsmarktorientierter beruflicher Bildung
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Schulung und Weiterbildung in Jordanien am 08.12.2021 vergeben, Zuschlag an GFA Consulting Group GmbH und Transfer GmbH der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 2.713.080 €. Eingegangen: 3 Angebote.
GFA Consulting Group GmbH Hamburg
Transfer GmbH der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
- Summe
- 2.713.080 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 08.12.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 17.12.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Schulung und Weiterbildung: 81271096-Unterstützung jordanischer Bildungsanbieter beim Angebot von arbeitsmarktorientierter beruflicher Bildung
- Wo
- Jordanien
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 17.12.2021 bis 30.09.2023
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 17.12.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungJordanien ist durch ein anhaltend hohes Bevölkerungswachstum geprägt, infolgedessen sich die Bevölkerung in 10 Jahren von 6,9 Millionen (2009) auf 10,1 Millionen (2019) fast verdoppelt hat. Dabei beträgt der Anteil der jungen Bevölkerung unter 25 Jahren 55 % und unter 30 Jahren sogar 70 %. Die Beschäftigungsperspektiven der jungen Bevölkerung sind anhaltend unbefriedigend, was sich daran ablesen lässt, dass 62 % der registrierten Arbeitslosen jünger als 30 Jahre sind. Aufgrund des Fehlens angemessener Beschäftigungsangebote arbeiten viele junge Menschen im informellen Sektor, der insgesamt 44 % der Beschäftigung bereitstellt, sind unterbeschäftigt oder als Selbständige häufig nicht in der Lage, genügend Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig beklagen potenzielle Arbeitgeber, dass gesuchte Fach- und Führungskräfte ab einem bestimmten Qualifikationsniveau auf dem einheimischen Arbeitsmarkt …
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Jordanien ist durch ein anhaltend hohes Bevölkerungswachstum geprägt, infolgedessen sich die Bevölkerung in 10 Jahren von 6,9 Millionen (2009) auf 10,1 Millionen (2019) fast verdoppelt hat. Dabei beträgt der Anteil der jungen Bevölkerung unter 25 Jahren 55 % und unter 30 Jahren sogar 70 %. Die Beschäftigungsperspektiven der jungen Bevölkerung sind anhaltend unbefriedigend, was sich daran ablesen lässt, dass 62 % der registrierten Arbeitslosen jünger als 30 Jahre sind. Aufgrund des Fehlens angemessener Beschäftigungsangebote arbeiten viele junge Menschen im informellen Sektor, der insgesamt 44 % der Beschäftigung bereitstellt, sind unterbeschäftigt oder als Selbständige häufig nicht in der Lage, genügend Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig beklagen potenzielle Arbeitgeber, dass gesuchte Fach- und Führungskräfte ab einem bestimmten Qualifikationsniveau auf dem einheimischen Arbeitsmarkt nur schwer zu finden sind. Die Einbindung der Arbeitgeberseite in die Aus- und Hochschulbildung, die zu mehr Bedarfs-, Praxis- und damit auch Beschäftigungsorientierung führen könnte, erfolgt bislang noch nicht strukturell. Berufsbildungseinrichtungen und Universitäten gelten als bedarfsfern, theorielastig und unmodern. Umgekehrt besteht in den Bildungseinrichtungen traditionell wenig Interesse an der Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Praxispartnern. Vor diesem Hintergrund kommen die unterschiedlichen Akteure einer arbeitsmarktorientierten Berufs- und Hochschulbildung nicht zusammen. Die berufliche Ausbildung hat in Jordanien einen schlechten Ruf. Es werden generell Hochschulabschlüsse angestrebt, jedoch nicht in Erwartung einer praktischen Tätigkeit nach dem Studienabschluss. Die berufliche Aus- und Hochschulbildung entspricht daher den Bedarfen des jordanischen Arbeitsmarktes nur unzureichend (Kernproblem). Im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung implementiert die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit die TZ-Maßnahme „Labour Market Oriented Vocational Education, Higher Education and Training (MOVE-HET)“. Das MOVE-HET Projekt stärkt die Beschäftigungsorientierung der Berufs- und Hochschulbildung in Jordanien durch eine besserer Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft. Die verschiedenen Akteure aus Bildung, Berufsbildung und Hochschulbildung sollen stärker mit dem Arbeitsmarkt vernetzt werden, um einen besseren Übergang von der Ausbildung in den Beruf zu gewährleisten. Dazu werden insbesondere duale Ausbildungsformate in der berufsbefähigenden Ausbildung im Berufsbildungs- und Hochschulsystem gefördert. Das Modulziel der TZ-Maßnahme lautet: Die berufliche Aus- und Hochschulbildung entspricht zunehmend den Bedarfen des jordanischen Arbeitsmarktes. Das Vorhaben ist in 3 Handlungsfelder untergliedert: (1) Stärkung der Informationsbasis für die verbesserte Kooperation der Akteure in zwei Zukunftssektoren, (2) Partnerschaften von Hochschulen und Unternehmen für verbesserte Beschäftigungsperspektiven und (3) Aufbau eines Exzellenzzentrums als Modellinstitution der kooperativen beruflichen Bildung. Die Aktivitäten des Vorhabens finden im Großraum Amman sowie, abhängig von der Auswahl der Kooperationspartner und Piloteinrichtungen, in weiteren Regionen statt. Das Vorhaben wurde verlängert und hat eine Laufzeit bis 10/2023.
Erfüllungsort
- Ort
- Jordanien
- NUTS
- JO
Verlauf
- 25.06.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 17.12.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat GFA Consulting Group GmbH und Transfer GmbH der Dualen Hochschule Baden-Württemberg erhalten, Summe 2.713.080 €.
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