81254038-Jugendbeschäftigungsförderung und berufliche Aus- und Fortbildung von marginalisierten Jugendlichen zur Prävention von Jugendgewalt in Zentralamerika (CaPAZ)
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Bonn
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Dienstleistungen in Bonn am 07.10.2020 vergeben, Zuschlag an GFA Consulting Group GmbH und Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik INBAS GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 994.890 €. Eingegangen: 3 Angebote.
GFA Consulting Group GmbH Hamburg
Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik INBAS GmbH Offenbach am Main
- Summe
- 994.890 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 07.10.2020
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 12.10.2020.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- 81254038-Jugendbeschäftigungsförderung und berufliche Aus- und Fortbildung von marginalisierten Jugendlichen zur Prävention von Jugendgewalt in Zentralamerika (CaPAZ)
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 25 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.10.2020, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Region im nördlichen Dreieck in Zentralamerika ist sehr stark von sozialer Gewalt betroffen, neben der höchsten Homizidraten in Lateinamerika verzeichnen sie auch eine der höchsten Mordraten an Frauen weltweit. Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und betreffen überproportional Jugendliche ohne Schulabschluss oder Jugendliche, die lediglich über eine abgeschlossene Grundbildung verfügen. Dies schlägt sich auch auf Einkommenschancen nieder; so liegt das Durchschnittseinkommen beispielsweise in Honduras ohne Ausbildung bei 97 EUR, mit Abschluss der Primarstufe bei 132 EUR und bei 486 EUR mit höherem Bildungsabschluss. Das liegt nicht zuletzt am Mangel an transparenten und effizienten Arbeitsmarktinformations- und Arbeitsmarktvermittlungsdienstleistungen, der insbesondere für Jugendliche in der Übergangszeit von der Ausbildung in …
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Die Region im nördlichen Dreieck in Zentralamerika ist sehr stark von sozialer Gewalt betroffen, neben der höchsten Homizidraten in Lateinamerika verzeichnen sie auch eine der höchsten Mordraten an Frauen weltweit. Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und betreffen überproportional Jugendliche ohne Schulabschluss oder Jugendliche, die lediglich über eine abgeschlossene Grundbildung verfügen. Dies schlägt sich auch auf Einkommenschancen nieder; so liegt das Durchschnittseinkommen beispielsweise in Honduras ohne Ausbildung bei 97 EUR, mit Abschluss der Primarstufe bei 132 EUR und bei 486 EUR mit höherem Bildungsabschluss. Das liegt nicht zuletzt am Mangel an transparenten und effizienten Arbeitsmarktinformations- und Arbeitsmarktvermittlungsdienstleistungen, der insbesondere für Jugendliche in der Übergangszeit von der Ausbildung in eine erste Beschäftigung (Berufseinstieg) ein großes Hindernis darstellt. Die Koordination, die erforderlich ist, um Jugendlichen den Übergang in eine nicht-prekäre Beschäftigung zu ermöglichen, ist schwach entwickelt. Die hohe psycho-emotionale Belastung für Lehrkräfte und Ausbilder*innen und die Lehrkräfterotation tragen dazu bei, dass viele nicht langfristig bei den (Berufs-)Bildungsträgern bleiben. Hier versucht das TZ-Modul „Jugendbeschäftigungsförderung und berufliche Aus- und Fortbildung von marginalisierten Jugendlichen zur Prävention von Jugendgewalt in Zentralamerika (CaPAZ)“ anzusetzen. Das Modul gehört zum Gestaltungsspielraum Gewaltprävention und wird als Teil des regionalen Programms „Jugendgewaltprävention und Herstellung von sicheren Räumen in Zentralamerika“ in Guatemala, Honduras und El Salvador implementiert. Das Programm zielt auf die Verringerung der Jugendgewalt und die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit in Zentralamerika (El Salvador, Guatemala und Honduras) ab. Das TZ-Modul fördert den Zugang von Jugendlichen zu einer (un-)abhängigen Beschäftigung (Programmzielindikator 1), indem berufliche Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote in enger Abstimmung mit dem Privatsektor auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zugeschnitten und die Zugangsbarrieren für Jugendliche aus Gemeinden mit hohem Gewaltaufkommen abgebaut werden. Außerdem stärkt das Modul Berufsorientierungs- und Vermittlungsangebote, sowie ausbildungs- und berufsbegleitende Mentoring-Ansätze, um eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt und Beschäftigung zu fördern. Damit komplettiert das Modul den Programmansatz einer Beschäftigungsförderung von Jugendlichen, indem es auf der Arbeitsangebotsseite ansetzt und über eine qualitativ und am Bedarf des Arbeitsmarktes und der Jugendlichen ausgerichtete berufliche Aus- und Fortbildung direkt zu einer höheren Beschäftigungsfähigkeit der Jugendlichen aus Gemeinden mit hohem Gewaltaufkommen beiträgt.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 27.02.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 12.10.2020 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat GFA Consulting Group GmbH und Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik INBAS GmbH erhalten, Summe 994.890 €.
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