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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 03.04.2020

81253745-Unterstützung im Bereich Handelskammerförderung und Stärkung von Berufsschulen

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Dienstleistungen in Sudan am 30.03.2020 vergeben, Zuschlag an sequa gGmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 289.025 €. Eingegangen: 1 Angebot.

Zuschlag an

sequa gGmbH Bonn

Summe
289.025 €
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
30.03.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 03.04.2020.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
81253745-Unterstützung im Bereich Handelskammerförderung und Stärkung von Berufsschulen
Wo
Sudan
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 03.04.2020, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Seit dem Friedensabkommen im Jahr 2011 stockt der Wiederaufbau in Darfur. 70 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze und 3 100 000 Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. In Darfur leben rund 1,7 Millionen Binnenvertriebene, die überwiegende Anzahl in den Städten der Region. Hier konkurrieren sie mit der ansässigen Bevölkerung um knappe Einkommensmöglichkeiten zum Lebensunterhalt. Die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, insbesondere von Jugendlichen und Frauen, liegt bei weit über 50 %. Aufgrund der Perspektivlosigkeit versuchen vor allem junge Menschen ihr Glück in der Migration; junge Männer sind besonders gefährdet, von bewaffneten Gruppen rekrutiert zu werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ein Vorhaben zur Beschäftigungsförderung von …

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Seit dem Friedensabkommen im Jahr 2011 stockt der Wiederaufbau in Darfur. 70 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze und 3 100 000 Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. In Darfur leben rund 1,7 Millionen Binnenvertriebene, die überwiegende Anzahl in den Städten der Region. Hier konkurrieren sie mit der ansässigen Bevölkerung um knappe Einkommensmöglichkeiten zum Lebensunterhalt. Die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, insbesondere von Jugendlichen und Frauen, liegt bei weit über 50 %. Aufgrund der Perspektivlosigkeit versuchen vor allem junge Menschen ihr Glück in der Migration; junge Männer sind besonders gefährdet, von bewaffneten Gruppen rekrutiert zu werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ein Vorhaben zur Beschäftigungsförderung von Jugendlichen in Darfur um. Die Projektlaufzeit ist von 2017 bis 2023. Beschäftigungspotenziale bestehen in lokalen Betrieben. Dennoch können Unternehmer*innen Marktpotenziale oftmals nicht erschließen, da es ihnen an technischem und betriebswirtschaftlichem Wissen sowie an qualifizierten Fachkräften mangelt. Die Angebote der Berufsschulen sowie die informelle Ausbildung sind meist nicht ausreichend auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet, um realistische Berufsperspektiven zu eröffnen. Frauen werden beim Zugang zur Ausbildung überproportional benachteiligt. Informationen über Verwaltungsprozesse und Voraussetzungen zur Beschäftigungsaufnahme und Unternehmensgründung sind nicht eindeutig bzw. zugänglich. Beschäftigungsmöglichkeiten für jugendliche Flüchtlinge, Binnenvertriebene und lokale Bevölkerung in Nyala sind unzureichend. Das Vorhaben interveniert strukturbildend in staatlichen Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben, Unternehmensverbänden und lokalen Behörden. Dadurch wird ein Beitrag zur Stabilisierung und zum Wiederaufbau der Aufnahmeregion im Rahmen der Darfur Development Strategie (DDS) geleistet. Lokale Ausbildungsbetriebe werden durch technische und betriebswirtschaftliche Beratung darin unterstützt, die Qualität der angebotenen Ausbildung zu verbessern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Durch verstärkte Arbeitsmarktinformation wird das Match-Making zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage verbessert. Die zuständigen Behörden werden in der Anwendung der bestehenden gesetzlichen Voraussetzungen für eine Erteilung von Arbeitsgenehmigung für Flüchtlinge geschult und die Koordination der verschiedenen lokalen Institutionen im Bereich berufliche Bildung verbessert. Jugendliche werden mit den Möglichkeiten der unternehmerischen Selbständigkeit vertraut gemacht und bei der Entwicklung von Geschäftsplänen unterstützt. Dadurch steigen ihre Chancen, eine Lebensperspektive entwickeln zu können.

Erfüllungsort

Ort
Sudan

Verlauf

  1. 03.04.2020 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat sequa gGmbH erhalten, Summe 289.025 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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