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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 06.12.2016

350104001 16D0008 Prüfleistungen des baulichen Brandschutzes, § 8 BauBrandSchSachV RP.

Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau u. Reaktorsicherheit, vertreten durch das Amt für Bundesbau in Mainz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung, NL Weilerbach · Landstuhl

Bundesrepublik Deutschland hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Kaiserslautern am 09.11.2016 vergeben, Zuschlag an Hagen Ingenieurgesellschaft für - Brandschutz mbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 128.025,25 €. Eingegangen: 3 Angebote.

Summe
128.025,25 €
Angebote
3
Zuschlag
09.11.2016

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 06.12.2016.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: 350104001 16D0008 Prüfleistungen des baulichen Brandschutzes, § 8 BauBrandSchSachV RP.
Wo
Landkreis Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

In den Rhine Ordnance Barracks Kaiserslautern, im Teilbereich „Weilerbach Storage Area“ (WSA), ist der Neubau eines überregionalen Klinikums für die US-Streitkräfte geplant. Neben dem Klinikum sollen weitere Funktionsgebäude, Parkhäuser, Energieversorgungsgebäude (sog. Central Utility Plant, CUP 1 und 2, sowie Unterstationen für die Parkhäuser Nord/ West), Parkplätze sowie die dafür nötige Infrastruktur errichtet werden. Zur Anbindung des Klinikbereiches an die öffentlichen Straßen soll an der L 369 ein Eingangskontrollpunkt (Access Control Point – ACP) sowie ein Kreisverkehrsplatz entstehen. Der geplante Neubau des Klinikums liegt im Bereich eines ehemaligen Munitionsdepots in direkter Nachbarschaft zur Airbase Ramstein. Das Gebiet selbst wird im Westen und Süden durch die L 369 und im Osten durch die K 25 eingegrenzt. Die Baumaßnahme die die hier zu vergebende Leistung zum Gegenstand …

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In den Rhine Ordnance Barracks Kaiserslautern, im Teilbereich „Weilerbach Storage Area“ (WSA), ist der Neubau eines überregionalen Klinikums für die US-Streitkräfte geplant. Neben dem Klinikum sollen weitere Funktionsgebäude, Parkhäuser, Energieversorgungsgebäude (sog. Central Utility Plant, CUP 1 und 2, sowie Unterstationen für die Parkhäuser Nord/ West), Parkplätze sowie die dafür nötige Infrastruktur errichtet werden. Zur Anbindung des Klinikbereiches an die öffentlichen Straßen soll an der L 369 ein Eingangskontrollpunkt (Access Control Point – ACP) sowie ein Kreisverkehrsplatz entstehen. Der geplante Neubau des Klinikums liegt im Bereich eines ehemaligen Munitionsdepots in direkter Nachbarschaft zur Airbase Ramstein. Das Gebiet selbst wird im Westen und Süden durch die L 369 und im Osten durch die K 25 eingegrenzt. Die Baumaßnahme die die hier zu vergebende Leistung zum Gegenstand hat, unterteilt sich in das Klinikum (Teilprojekt 1) und die baulichen Anlagen der Infrastruktur, in unmittelbarer Umgebung zum Klinikum (Teilprojekt 2). Das Klinikum soll der stationären und ambulanten Primärversorgung der Militär- und Zivilangehörigen der US-Streitkräfte in Deutschland dienen. Die Maßnahme wird von der deutschen Bauverwaltung (DBV) für die US-Streitkräfte, vertreten durch das US Army Corps of Engineers gemäß den Auftragsbautengrundsätzen ABG 1975 ausgeführt. Die Maßnahme muss alle geltenden deutschen Rechts- und Verwaltungsvorschriften erfüllen. Daneben sollen alle für die Errichtung eines militärischen Klinikums erforderlichen US-Vorschriften erfüllt werden, um eine Zertifizierung durch die US Joint Commission zu erlangen. Das Projekt muss darüber hinaus so geplant werden, dass eine LEED Silber Zertifizierung (Ausgabe 2009) unter dem LEED for Healthcare (LEED-HC) Rating System erreicht wird und die Evidence Based Design und World Class Attribute der MilitaryHealthcare Systems (MHS) erfüllt werden. Die BGF (DIN 277) der Gesamtmaßnahme soll ca. 192 500 m2 betragen und umfasst insbesondere folgende Teil-projekte: Teilprojekt 1 – Klinikum Das Klinikum besteht aus mehreren Funktionsbereichen mit verschiedenen Nutzungsarten. Die BGF (DIN 277) soll ca. 120 000 m2 betragen. Es sind in vier Bauteile gegliedert: Bauteil 1 – Die Medizinische Klinik, ca. 46 500 m2 BGF für den Schwerpunkt ambulante klinische Versorgung, umfasst eine Vielzahl chirurgischer und konservativer Fachdisziplinen mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen. Dazu gehören die Klinik für Physiotherapie/Ergotherapie, das Schädel-Hirn-Trauma-Programm, die Orthopädische Klinik, die Physikalische Medizin und Rehabilitation, das Zentrum für Schmerzbehandlung, die Psychiatrische Ambu-lanz für Kinder und Jugendliche, die Kinderklinik, die Medizinische Fachklinik, die Medizinische Grundversorgung, die Chirurgische Spezialklinik, die Urologische Klinik, die Klinik für Neurologie, die Zahnmedizin, die Nuklearmedizin, die Klinik für Frauenheilkunde, das Gesundheitszentrum für Frauen, die Klinik für Augenheilkunde, die Psychiatrische Ambulanz, die Sprachklinik, die Präventivmedizin und die Entzugsklinik. Bauteil 2 – Das Medizinische Zentrum Diagnose und Behandlung, ca. 35 700 m2 BGF und die Ambulanzgarage, ca. 300 m2 BGF besteht aus pharmakologischer Dienst, ambulanter Probenentnahme, klinischen Laboren bis Schutzstufe 3, Nuklearmedizin, Radiologie CT's und MRT's mit unterstützendem Bereich, Sterilisationszentrale und Operationsräumen. Ein weiterer Bestandteil des Hauptbereichs ist die unweit des Medizinischen Zentrums gelegene Ambulanzgarage als unterstützendes Gebäude. Bauteil 3 – Das Medizinische Zentrum Bettenstation, ca. 24 600 m2 BGF und das FMD-Gebäude, ca. 1 900 m2 BGF umfasst die Normal- und Intensivstation mit ca. 70 Betten, die sich größtenteils in Einzelräumen befinden, mit der Möglichkeit einer Doppelbelegung, weiterhin die Küche für die Essenszubereitung sowohl für die stationäre Essensversorgung als auch für die Mitarbeiter- und Gästebeköstigung in der Speisenausgabe/Cafeteria mit ca. 1 600 Mahlzeiten pro Tag und 200 Plätzen, den Ver- und Entsorgungsbereich sowie das FMD-Gebäude für das Gebäudemanagement mit Büros, Werkstätten und Lager der Facilitiy Management Division. Bauteil 4 – Die Klinikverwaltung, ca. 10 800 m2 BGF und die Kapelle, ca. 200 m2 BGF besteht aus dem administrativen Bereich mit Büros und Arbeitsbereichen für die Klinikleitung, Patientenverwaltung und allgemeiner Organisation sowie der angebundenen Klinikkapelle. Angestrebter Baubeginn für das Teilprojekt 1 – Klinikum, ist voraussichtlich 2019. Es ist beabsichtigt, dass der Abschluss der Bauausführung und die Übergabe des Klinikums in der nachfolgenden Reihenfolge in vier Teilabschnitten zeitlich versetzt erfolgt: 1. Medizinisches Zentrum Bettenstation, 2. Medizinisches Zentrum Diagnose und Behandlung, 3. Medizinische Klinik, 4. Klinikverwaltung, Kapelle. Die vorgenannten Teilabschnitte sollen im Hinblick auf den baulichen Brandschutz jeweils bauteilsbezogen voll funktionsfähig sein. Die Funktionsfähigkeit des baulichen Brandschutzes muss auch bauteilübergreifend gewährleistet sein. Hierfür ist eine enge Einbindung des Sachverständigen für baulichen Brandschutz in die Brandschutzplanung und eine enge Abstimmung mit den Brandschutzplaner des Generalplaner (GP Klinik) erforderlich. Teilprojekt -2- Infrastruktur Die bauliche Anlage (Infrastruktur) befindet sich in unmittelbarer Umgebung zum Klinikum und besteht ebenfalls aus mehreren Funktionsbereichen mit verschiedenen Nutzungsarten. Die BGF (DIN 277) soll ca. 72 500 m2 betragen. Diese sind im Folgenden in mehrere Bauteile gegliedert: Bauteil 5 – zwei Parkhäuser West/ Nord mit je 4 Parkebenen, mit ca. 1660 PKW-Stellflächen, offene Bauweise, Stahlkonstruktion, Stahlbetondecken, Verbundbauweise, mit ca. 52 900 m2 BGF Parkhaus Nord ca. 30 900 m2 Parkhaus West ca. 22 000 m2 Bauteil 6 – Technikzentralen / CUP 1-2 bzw. Unterstationen 3 und 4, technische Gebäude, zum Teil mehrgeschossig, mit ca. 18 500 m2 BGF. Stahlkonstruktion als Primärkonstruktion, mit Wandverkleidungen aus Metallpaneelen, Stahlbetondecken unterirdischen Verbindungsgängen aus Stahlbeton zu den Klinikgebäuden. CUP 1 mit Versorgungstunnel 1 (BGF ca. 13 000 m2) CUP 2 mit Versorgungstunnel 2 (BGF ca. 4 800 m2) Unterstation 3 (BGF ca. 400 m2) Unterstation 4 (BGF ca. 400 m2) Gegenstand der Prüfleistungen des Sachverständigen für baulichen Brandschutz soll auch folgende bauliche Anlagen sein: ACP- Einfahrtskontrollbereich – bestehend aus 7 nicht zusammenhängenden Einzelgebäuden mit ca. 925 m2 BGF. Im Einzelnen sind dies Wachhäuser, Besucher-Kontrollgebäude, Aufenthaltsgebäude, Durchsuchungsgebäude, Stromversorgungsgebäude und Wachturm, verteilt auf ein Areal von ca. 20 000 m2. Die Gebäude sind getrennt durch Zufahrtstraßen (bis zu 9 Spuren) durch Parkplätze, Gehwege, Grünanlagen und Versickerungsflächen. Die ID-Kontrollzone, der Bereich der Fahrzeugkontrolle sowie die Gebäude außerhalb dieser Bereiche werden mit großflächigen Dachkonstruktionen überspannt, die Konstruktion besteht aus Primär- und Sekundärkonstruktion, in eingeschossiger Massivbauweise mit Metallverkleidung der Außenwände. Umfangreiche Räume/Geschosse für Technik sind in vorgenannten Flächenangaben beider Teilprojekte enthalten. Sämtliche Gebäude befinden sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander und sind teilweise über bauliche Anbindungen in unterschiedlichen Ebenen miteinander verbunden (zum Beispiel mittels Versorgungstunnel). Die Planung der Gesamtmaßnahme wird zeitlich voneinander unabhängig und von zwei voneinander unabhängigen Planungsteams fertig gestellt werden. Als Erstes stehen die Planungsergebnisse des Teilprojekts 2 – Infrastruktur – zur Verfügung. Beiden Teilprojekten liegt ein gemeinsamer Vorentwurf eines deutsch-amerikanischen Planungsbüros zugrunde. Diese KVM-Bau-Unterlage nach RBBau wurde im Rahmen der Vorplanung um die nach US Vorlagerichtlinien erstellte Planungsanteile einer S2-Planung erweitert. Das Teilprojekt 2 ist in verschiedene Lose unterteilt und weist in diesen Losen unterschiedliche Planungsstände auf. Für das Bauteil 5 (Parkhäuser) eine HU-Bau-Planung und beim Bauteil 6 wurde bislang nicht mit der HU-Bau-Planung begonnen. Für letzteres liegt eine KVM-Bau-Unterlage vor. Bei dem Teilprojekt 1 wird die DBV zur weiteren Planung (Objekt- und Fachplanung) und Durchführung des Projektes ein sog. Partnering Verfahren zur Zusammenarbeit zwischen DBV, US-Streitkräften, GP und GU durchführen. Dabei erstellt der GP Klinik die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (HU-Bau-Unterlage), auch für die Planung des baulichen Brandschutzes. Im Rahmen des Vergabeverfahrens der Generalunternehmerleistungen für das Klinikum (GU Klinik) werden die GU-Bewerber bereits frühzeitig und begleitend in den Planungsprozess eingebunden. Der GU Klinik wird nach seiner Beauftragung die Ausführungsunterlagen (inkl. baulicher Brandschutz) erarbeiten und in der Folge mit der Umsetzung der Baumaßnahme beginnen. Die örtliche Bauüberwachung erfolgt durch die DBV und dem GP Klinik. Das Teilprojekt 1 befindet sich in der KVM-Bau-Planung und wird von dem beauftragten GP Klinik derzeit einer Prüfung unterzogen. Auch diese KVM-Bau-Unterlage nach RBBau wurde im Rahmen der Vorplanung um die nach US Vorlagerichtlinien erstellte Planungsanteile einer S2-Planung erweitert. Im Juli 2016 soll voraussichtlich mit der HU-Bau-Planung begonnen werden. Es ist beabsichtigt den Sachverständigen für baulichen Brandschutz bereits im Rahmen der Prüfung der KVM-Bau-Unterlage durch den GP Klinik einzubinden. Leistungsbeginn des Brandschutzsachverständigen: voraussichtlich 3.Quartal 2016 Leistungsende des Brandschutzsachverständigen: voraussichtlich 1. Quartal 2024.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Bundesland
Rheinland-Pfalz
NUTS
DEB3F

Verlauf

  1. 06.12.2016 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Hagen Ingenieurgesellschaft für - Brandschutz mbH erhalten, Summe 128.025,25 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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