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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 04.09.2024

24 E 10 1025 BHZ Husarenstr. Braunschweig-Energetische Sanierung SFP 2035 (Objektplanung Gebäude)

Auftraggeber: Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen · Braunschweig

Land Niedersachsen hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Braunschweig am 23.01.2025 vergeben, Zuschlag an Krekeler Architekten Generalplaner GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 1.016.228,68 €. Eingegangen: 5 Angebote.

Zuschlag an

Krekeler Architekten Generalplaner GmbH Brandenburg an der Havel

Summe
1.016.228,68 €
Angebote
5
Zuschlag
23.01.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 24.01.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: 24 E 10 1025 BHZ Husarenstr. Braunschweig-Energetische Sanierung SFP 2035 (Objektplanung Gebäude)
Wo
Braunschweig, Niedersachsen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
01.02.2025 bis 31.12.2029

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.01.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Behördenzentrum Husarenstraße in Braunschweig - Energetische Sanierung SFP 2035 Planungsleistung Objektplanung Gebäude gem. § 33 ff HOAI 2021 Leistungsphase (LPH) 2 bis 8; stufenweise Beauftragung, d.h. zunächst LS 1 entspricht LPH 2 bis 4 Das Behördenzentrum Husarenstraße, befindet sich postalisch in der Husarenstraße 74. Das benachbarte Finanzamt ist ebenfalls Teil des Behördenzentrums, verfügt jedoch über eine eigene Anschrift: Altewiekring 20. Die Liegenschaft befindet sich im dicht bebauten Östlichen Ringgebiet am wilhelminischen Ring der Stadt Braunschweig. Die Liegenschaft besteht grundsätzlich aus einer wilhelminischen Kaserne, der alten Mars-la-Tour-Kaserne. Für die militärische Nutzung wurde die Kaserne zwischen 1892 und 1945 immer an die Erfordernisse umgestaltet. Nach dem Krieg bezog die Polizei den komplex. In den frühen 2000er Jahren wurden Teile des Geländes an Private …

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Behördenzentrum Husarenstraße in Braunschweig - Energetische Sanierung SFP 2035 Planungsleistung Objektplanung Gebäude gem. § 33 ff HOAI 2021 Leistungsphase (LPH) 2 bis 8; stufenweise Beauftragung, d.h. zunächst LS 1 entspricht LPH 2 bis 4 Das Behördenzentrum Husarenstraße, befindet sich postalisch in der Husarenstraße 74. Das benachbarte Finanzamt ist ebenfalls Teil des Behördenzentrums, verfügt jedoch über eine eigene Anschrift: Altewiekring 20. Die Liegenschaft befindet sich im dicht bebauten Östlichen Ringgebiet am wilhelminischen Ring der Stadt Braunschweig. Die Liegenschaft besteht grundsätzlich aus einer wilhelminischen Kaserne, der alten Mars-la-Tour-Kaserne. Für die militärische Nutzung wurde die Kaserne zwischen 1892 und 1945 immer an die Erfordernisse umgestaltet. Nach dem Krieg bezog die Polizei den komplex. In den frühen 2000er Jahren wurden Teile des Geländes an Private veräußert, bebaut bzw. umgenutzt. Die im Landeseigentum verbliebenen Gebäude werden mit Bonner, Berliner, Hambacher, Frankfurter und Braunschweiger Haus bezeichnet. Ebenfalls Teil der Liegenschaft ist das benachbarte Hochhaus des Finanzamtes Altewiekring. Im vorliegenden Sanierungsgrobkonzept wurde die gesamte Liegenschaft, ohne das Frankfurter Haus, betrachtet. Innerhalb der nun durchzuführenden Energetischen Sanierung sollen jedoch nur Maßnahmen im Berliner und Braunschweiger Haus, sowie dem Finanzamt stattfinden. Das Berliner Haus ist ein Kasernengebäude quer zur Husarenstraße. Das massive Bauwerk verfügt unterkellert über drei Geschosse und einem Walmdach. Bonner, Berliner, Hambacher und Frankfurter Haus sind konstituierende Bestandteile eines denkmalgeschützten Ensembles. Aufgaben u.a.: bereits 2018 wurde das Gebäude hinsichtlich des Brandschutzes hergerichtet. Lediglich der 2. Rettungsweg konnte nicht realisiert werden. Nun soll der Anbau einer außenliegenden Fluchttreppe als 2. Rettungsweg erfolgen. Der im Brandschutzkonzept vorgesehene Standort kann wahrscheinlich nicht realisiert werden. Ein Abweichender Standort erfordert ggf. Anpassungen im Gebäudeinnern. Das Braunschweiger Haus nach dem Nutzer als VUD (Verkehrsunfalldienst) bezeichnet, wurde in den 1970er Jahren errichtet und in einem bauzeitlichen Zustand. Das dreigeschossige Bürogebäude ist mit einem Flachdach bedeckt. Das Gebäude ist unterkellert. Aufgaben u.a.: Herrichtung von Fluchtwegen, Türen und Brandabschnitten gem. NBauO. Es liegt kein Brandschutzkonzept vor. Energetische Optimierung an Dach und Fassaden. Die Fenster wurden 2019 erneuert und sollen erhalten bleiben. Sanierung und Dämmung der Kelleraußenwände. Das Finanzamt wird über den Altewiekring erschlossen. Die Hochhausscheibe von 1968 ist von einem Parkplatz umgeben und verfügt über 7 Obergeschosse. Im Erdgeschoss ist die Grundfläche des Hochhauses durch einen einstöckigen und unterkellerten Flachbau erweitert. Aufgaben u.a.: Herrichtung von Fluchtwegen, Absturzsicherungen, Türen und Brandabschnitten gem. Brandschutzkonzept. Insbesondere ist der Veranstaltungssaal im 7. OG des Hochhauses mit einem 2. Rettungsweg auszustatten, um den Saal wieder einer Nutzung zuzuführen. Der Rettungsweg ist an das bestehende Rettungstreppenhaus im 6. OG anzuschließen. Öffentlich zugängige Bereiche sollen für Menschen mit motorischen, visuellen und auditiven Einschränkungen barrierefrei erschlossen werden. Dachflächen, die saniert werden, sollen für eine Nutzung durch Photovoltaikanlagen hergerichtet werden, sofern die Dachflächen dafür geeignet sind. Bislang konnten in allen zu betrachtenden Gebäuden keine Schadstoffe nachgewiesen werden. Das Vorhandensein von Schadstoffen kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Auf der Liegenschaft wird vorab die Fernwärme neu organisiert und die Hausanschlüsse werden erneuert. Dies ist bereits Teil der Energetischen Sanierung. Derzeit findet eine Voruntersuchung statt, die erforderliche, energetische Maßnahmen identifiziert. Nach dem VgV-Verfahren liegt das Energetische Gutachten mit Handlungsempfehlungen vor und ist hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Bei der Bewertung aller Maßnahmen soll auch Nachhaltigkeit und Graue Energie Berücksichtigung finden. Alle Maßnahmen finden während des laufenden Betriebs statt. Die Entwicklung eines wirtschaftlichen und kostengünstigen Konzeptes und dessen termingerechte Umsetzung ist vorrangiges Ziel.

Erfüllungsort

Ort
38100 Braunschweig
Bundesland
Niedersachsen
NUTS
DE911

Verlauf

  1. 04.09.2024 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 24.01.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Krekeler Architekten Generalplaner GmbH erhalten, Summe 1.016.228,68 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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