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Abgelaufen Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 16.09.2026

2026-1005079_Flughafen München_Generalübernehmer Gepäcksortierhalle Terminal 1 auf Pos. 113

Auftraggeber: Flughafen München GmbH · München

Flughafen München GmbH hat einen Auftrag für Hochbau und Rohbau in München ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 19.10.2026 möglich. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.

Teilnahmeanträge waren bis 19.10.2026, 13:00 Uhr möglich. Frist abgelaufen

Die Vergabestelle wählt aus, wer ein Angebot abgeben darf. Sobald ein Ergebnis veröffentlicht ist, steht es hier.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Hochbau und Rohbau: 2026-1005079_Flughafen München_Generalübernehmer Gepäcksortierhalle Terminal 1 auf Pos. 113
Wo
München, Landkreis Freising, Bayern
Bis wann
Teilnahmeantrag bis 19.10.2026, 13:00 Uhr
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
03.05.2027 bis 30.06.2029

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.10.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Im Rahmen des Programms T/EINS wird das Terminal 1 des Flughafens München schrittweise modernisiert, um einen sicheren und leistungsfähigen Betrieb bis mindestens 2050 sicherzustellen. Da die bestehende Gepäckförderanlage während der Sanierungsmaßnahmen nur eingeschränkt verfügbar sein wird, ist zur Aufrechterhaltung des Gepäckbetriebs eine zusätzliche Gepäckinfrastruktur erforderlich. Zu diesem Zweck wird auf der Vorfeldposition 113 eine neue Gepäcksortierhalle (GSH-113) errichtet. Die Halle ergänzt die bestehende Gepäcklogistik des Terminal 1 und wird direkt an die bestehende Gepäckförderanlage angebunden. Sie übernimmt zentrale Funktionen der Gepäckabfertigung wie Sortierung, Sicherheitskontrollen, manuelle Nachbearbeitung, Zollkontrollen sowie die Wiedereinschleusung von Gepäck in den laufenden Förderprozess. Gebäudekonzept Die Gepäcksortierhalle wird als eingeschossiger Betriebsbau …

Ganze Beschreibung lesen

Im Rahmen des Programms T/EINS wird das Terminal 1 des Flughafens München schrittweise modernisiert, um einen sicheren und leistungsfähigen Betrieb bis mindestens 2050 sicherzustellen. Da die bestehende Gepäckförderanlage während der Sanierungsmaßnahmen nur eingeschränkt verfügbar sein wird, ist zur Aufrechterhaltung des Gepäckbetriebs eine zusätzliche Gepäckinfrastruktur erforderlich. Zu diesem Zweck wird auf der Vorfeldposition 113 eine neue Gepäcksortierhalle (GSH-113) errichtet. Die Halle ergänzt die bestehende Gepäcklogistik des Terminal 1 und wird direkt an die bestehende Gepäckförderanlage angebunden. Sie übernimmt zentrale Funktionen der Gepäckabfertigung wie Sortierung, Sicherheitskontrollen, manuelle Nachbearbeitung, Zollkontrollen sowie die Wiedereinschleusung von Gepäck in den laufenden Förderprozess. Gebäudekonzept Die Gepäcksortierhalle wird als eingeschossiger Betriebsbau mit zusätzlicher Stahlzwischenebene für Fördertechnik und technische Anlagen ausgeführt. Das Gebäude verfügt über eine funktionale Gebäudehülle mit Sandwichfassade und Flachdach. Der gesamte Bruttoflächenbedarf einschließlich Technik- und Nebenflächen inkl. Gitterrostebene beträgt rund 6.000 m². Die Gebäudehöhe liegt bei etwa 9 m und kann durch technische Aufbauten lokal bis zu 12 m erreichen. Betrieb und Kapazität: Die Anlage ist für eine Sortierleistung von bis zu 2.500 Gepäckstücken pro Stunde ausgelegt und schafft die notwendige Kapazität zur Sicherstellung des Gepäckbetriebs während der Generalsanierung von Terminal 1. Neben Sortier- und Kontrollbereichen sind Flächen für Betrieb, Personal, Lagerung und Technik vorgesehen. Projektorganisation und Vergabe: Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist eine Aufteilung in mehrere Vergabeeinheiten vorgesehen. Geplant ist die Beauftragung eines Generalübernehmers für die Planung & Errichtung der Gepäcksortierhalle inkl. Gitterrosteben, eines Generalunternehmers für die Lieferung und Errichtung der Gepäckförderanlage sowie eines gesonderten Auftragnehmers für die Anbindung der Halle an den Bestand (Brückenbauwerk). Dadurch sollen die jeweiligen Fachgewerke effizient umgesetzt und die Schnittstellen zwischen Bauwerk und Gepäckfördertechnik gezielt gesteuert werden. Standort und Rahmenbedingungen Die Gepäcksortierhalle wird auf einer freien Vorfeldfläche im sicherheitskritischen Bereich des Flughafens München errichtet. Im Baufeld befinden sich bestehende Infrastrukturtrassen, darunter Flugbetriebsstoffleitungen, Entwässerungsanlagen sowie Strom- und IT-Leitungen. Zudem besteht eine unmittelbare räumliche Nähe zu den bestehenden Gebäuden des Terminal 1 und der Halle C-West. Schnittstellen Das Projekt weist technische und betriebliche Schnittstellen zu den bestehenden Gebäuden, den Ver- und Entsorgungsanlagen sowie zur Generalsanierung des Terminal 1 auf. Darüber hinaus ist südöstlich der Gepäcksortierhalle ein Ladepunkt für Vorfeldgeräte vorgesehen. Synergien bei der elektrischen Versorgung werden im Rahmen der Planung geprüft. Energieversorgung und Nachhaltigkeit Die Halle wird als vollwertiger Betriebsbau mit eigenständiger technischer Versorgung ausgeführt. Die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz werden erfüllt. Eine Nutzung ist mindestens bis zum Abschluss der Sanierung des Terminal 1 vorgesehen (mind. 12 Jahre); darüber hinausgehende Nutzungszeiten werden im weiteren Projektverlauf geprüft Besondere Rahmenbedingungen Der Neubau erfolgt im sicherheitskritischen Vorfeldbereich des Flughafens München bei laufendem Flugbetrieb. Die Planung und Ausführung müssen die Anforderungen des Flughafenbetriebs, der Luftsicherheit sowie die Aufrechterhaltung der angrenzenden Betriebsabläufe berücksichtigen. Bau- und Logistikprozesse unterliegen besonderen Sicherheits-, Zugangs- und Genehmigungsanforderungen. Bestehende Versorgungsleitungen im Baufeld sind während der Bauausführung zu berücksichtigen und in den Betriebskonzepten entsprechend einzubinden. Termine Für die Planung und Realisierung der Maßnahme werden folgende projektrelevante Meilensteine vorgegeben:-Durchführung der Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 5: voraussichtlich Q2/2027 bis Q4/2027 -Baubeginn: voraussichtlich Q1/2028 -Baufertigstellung einschließlich vollständiger Inbetriebnahme der technischen Gebäudeausrüstung: spätestens Q2/2029 Die vorgenannten Termine stellen die derzeitige Projektzielplanung des Auftraggebers dar und sind vom Auftragnehmer bei seiner Termin- und Ressourcenplanung zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer hat seine Planungs-, Genehmigungs-, Beschaffungs- und Ausführungsprozesse so zu organisieren, dass die Einhaltung der vorgegebenen Meilensteine sichergestellt wird. Hierzu ist ein durchgängiges Terminmanagement einschließlich regelmäßiger Fortschrittskontrolle und Berichterstattung vorzusehen. Gesamtziel Mit der GSH-113 entsteht eine leistungsfähige und betrieblich integrierte Erweiterung der Gepäcklogistik des Terminal 1. Sie gewährleistet die Aufrechterhaltung der Gepäckabfertigung während der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen und unterstützt einen sicheren und wirtschaftlichen Flughafenbetrieb.

Erfüllungsort

Ort
85326 München
Bundesland
Bayern
NUTS
DE21B

Verlauf

  1. 16.09.2026 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 15.10.2026 Ausschreibung veröffentlicht · Fristverlängerung für den Eingang der Teilnahmeanträge
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf dtvp.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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