2026-1004865_Flughafen München_Erneuerung der Flugbetriebsflächenbeschilderung
Auftraggeber: Flughafen München GmbH · München
Flughafen München GmbH hat einen Auftrag für Elektroinstallation in München ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 20.05.2026 möglich. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Elektroinstallation: 2026-1004865_Flughafen München_Erneuerung der Flugbetriebsflächenbeschilderung
- Wo
- München, Landkreis Freising, Bayern
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 20.05.2026, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 2 bis 6 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 24.11.2026 bis 15.12.2028
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 19.04.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt die Umrüstung der Beschilderung auf LED-Technologie und dadurch auch Reduzierung des Energieverbrauchs und damit CO2-Emissionen gegenüber dem heutigen Bestand. Die Beschilderung besteht derzeit aus ca. 650 Schildern mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Diese Schilder sind vom Hersteller NKI mit variierenden Längen von 715mm bis 5015 mm. Die neuen LED-Schilder müssen in produktabhängigen Regellängen von ca. 1m bis und mit 3m geliefert und aufgestellt werden. Unter Nutzung dieser Regellängen sind je Schilderstandort so wenig wie möglich Teilschilder zu verwenden. Bei wenigen Standorten sind derzeit zudem noch unbeleuchtete Schilder vorhanden, an einzelnen Stellen fehlen nach heutiger EASA-Anforderungen derzeit Schilder. Über dieses Projekt sollen alle bestehenden Schilder mit Schildern in LED-Technik ersetzt werden. Gleichzeitig erfolgt eine …
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Die Flughafen München GmbH (FMG) beabsichtigt die Umrüstung der Beschilderung auf LED-Technologie und dadurch auch Reduzierung des Energieverbrauchs und damit CO2-Emissionen gegenüber dem heutigen Bestand. Die Beschilderung besteht derzeit aus ca. 650 Schildern mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Diese Schilder sind vom Hersteller NKI mit variierenden Längen von 715mm bis 5015 mm. Die neuen LED-Schilder müssen in produktabhängigen Regellängen von ca. 1m bis und mit 3m geliefert und aufgestellt werden. Unter Nutzung dieser Regellängen sind je Schilderstandort so wenig wie möglich Teilschilder zu verwenden. Bei wenigen Standorten sind derzeit zudem noch unbeleuchtete Schilder vorhanden, an einzelnen Stellen fehlen nach heutiger EASA-Anforderungen derzeit Schilder. Über dieses Projekt sollen alle bestehenden Schilder mit Schildern in LED-Technik ersetzt werden. Gleichzeitig erfolgt eine EASA-Anpassung der Schilder und damit Verwendung von maximal 3m langen Schildern sowie geringfügige Ergänzung von heute fehlenden Schildern. Alle neuen Schilder am FMG werden mit 400mm Schrifthöhe und damit 800mm sichtbarer Panelhöhe realisiert. Die Anforderungen an die Brechbarkeit nach Aerodrome Design Manual Part 6 mit Sollbruchstellen in den Standfüßen inklusive Sekundärsteckverbindungen in den Standfüßen sind zu erfüllen. Die Schilder werden im Pistenbereich bis und mit der CAT I - Haltepunktbeschilderung für 480km/h ausgelegt, im Rollwegbereich für 320km/h. Zur konventionellen Ausfallmeldung müssen alle Schilderelektroniken über die Fail-Open-Funktion verfügen. Für die Stromversorgung sind die derzeit genutzten 22 Primärstromkreise in Serienkreistechnik mit 6,6A-Nennstrom weiter zu verwenden. Die derzeitige Stromkreiszuordnung der Schilder an diese bleibt bestehen. Alle Stromkreise müssen im Zuge der Schildererneuerung auch zur SELV-Konformität nach IEC61820 umgebaut werden. Sekundärseitig sind hierzu keine zusätzlichen Limiter oder dergleichen zugelassen. Für die Versorgung der LEDs in den Schildern ist je Schild ein SELV-Sekundärtransformatoren mit maximal 65VA und einer Sekundärzuleitung bis max. 2 x 6mm² zulässig. Dadurch und zur Reduzierung des künftigen Energieverbrauchs ist die zulässige maximale Leistungsaufnahme eines Schildes in allen zu liefernden Längen auf maximal 65VA je Schild begrenzt und bei der Produktwahl zu berücksichtigen. Die Sekundärtrafos sind bei 19 der 22 Stromkreise jeweils in der Regel im Kleinschacht beim Schilderfundament untergebracht. Bei den anderen 3 Stromkreisen im nächstgelegenen größeren Befeuerungsschacht. Die Sekundärkabel werden komplett erneuert, deren Querschnitte je nach Erfordernis des Produktes angepasst. Primärseitig werden die vorhandenen, aus dem Jahr 1990 stammenden Primärtransformatoren und analogen Konstantstromregler vom damaligen Hersteller AEG/DASA (jetzt Honeywell) weiterverwendet. Die Primärkabel werden weiter verwendet und sind mit FLYCY-Kabeln von 1/2kV bis 5/10kV ausgelegt. Die zugehörigen Beschilderungsschaltanlagen sind in 6 Befeuerungsstationen verteilt über den kompletten Campus untergebracht. Die Baumaßnahme befindet sich komplett im nicht-öffentlichen Bereich des Flughafens München. Die Arbeiten entlang der Pisten sowie den angrenzenden Abrollbahnen bis und mit der CAT II/III-Haltepunktbeschilderung ist in Nachtarbeit vorgesehen. Bei allen anderen Rollbahnbereichen ist von ca. 40% Nachtarbeit und ca. 60% Tagarbeit auszugehen. Ein Großteil der Arbeiten findet im laufenden Flugbetrieb statt. Notwendige Absperrungsarbeiten auf den Rollwegen für 1-Tages und bis maximal 3 Tagesabsperrungen je Bauabschnitt sind gemäß FMG Flugplatzhandbuch nach Detailkoordination durchzuführen. Die Schilder werden zunächst auf den vorhandenen Fundamenten wieder aufgestellt. Notwendige Schlitzherstellungen in den Fundamenten zur Sekundärkabelführung sowie der Verfüllung gehören auch zum Leistungsgegenstand. Notwendige Arbeiten zur Verlängerung der vorhandenen Fundamente bzw. zur Herstellung neuer Fundamente werden jedoch durch Dritte ausgeführt. Eine plausible, nachvollziehbare SELV-Stromkreisberechnung auf Basis der LV-Mengen sowie der Ausführungsplanung und unter Berücksichtigung der vom Bieter angebotenen Produkte ist Voraussetzung für eine Zuschlagserteilung im Vergabeverfahren. Detaillierte Angaben sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Erfüllungsort
- Ort
- 85326 München
- Kreis
- Landkreis Freising
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE21B
Verlauf
- 19.04.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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