2025/DG26-Entwicklung, strategische Weiterentwicklung und Betrieb einer Mobilitätsdatenplattform
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur · Berlin
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat den Auftrag für IT-Dienstleistungen in Hauptsächlich am Sitz des Auftragnehmers am 06.04.2021 vergeben, Zuschlag an T-Systems International GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 15.395.124,20 €. Eingegangen: 3 Angebote.
T-Systems International GmbH Frankfurt am Main
- Summe
- 15.395.124,20 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 06.04.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 12.04.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- IT-Dienstleistungen: 2025/DG26-Entwicklung, strategische Weiterentwicklung und Betrieb einer Mobilitätsdatenplattform
- Wo
- Hauptsächlich am Sitz des Auftragnehmers
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 01.03.2021 bis 31.12.2024
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.04.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beabsichtigt, eine neue Mobilitätsdatenplattform und damit einen zentralen, einheitlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu Mobilitätsdaten zu entwickeln. Mit der neuen Plattform sollen Daten und Dienste von vorhandenen Plattformen im Verantwortungsbereich des BMVI, wie Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) und mCLOUD zusammengeführt und die Möglichkeit geschaffen werden, auch Daten weiterer, z. B. regionaler oder verkehrsträgerbezogener Angebote an einer Stelle zu bündeln. Die Mobilitätsdatenplattform soll mit Inbetriebnahme dabei die Aufgabe des Nationalen Zugangspunktes (NAP) übernehmen, der im Rahmen der europäischen IVS-Richtlinie sowie deren delegierter Verordnungen 2017/1926, 2015/962, 886/2013 und 885/2013 gefordert ist. Bislang wird diese Aufgabe vom MDM erfüllt. Die Mobilitätsdatenplattform soll als zentrale …
Ganze Beschreibung lesen
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beabsichtigt, eine neue Mobilitätsdatenplattform und damit einen zentralen, einheitlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu Mobilitätsdaten zu entwickeln. Mit der neuen Plattform sollen Daten und Dienste von vorhandenen Plattformen im Verantwortungsbereich des BMVI, wie Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) und mCLOUD zusammengeführt und die Möglichkeit geschaffen werden, auch Daten weiterer, z. B. regionaler oder verkehrsträgerbezogener Angebote an einer Stelle zu bündeln. Die Mobilitätsdatenplattform soll mit Inbetriebnahme dabei die Aufgabe des Nationalen Zugangspunktes (NAP) übernehmen, der im Rahmen der europäischen IVS-Richtlinie sowie deren delegierter Verordnungen 2017/1926, 2015/962, 886/2013 und 885/2013 gefordert ist. Bislang wird diese Aufgabe vom MDM erfüllt. Die Mobilitätsdatenplattform soll als zentrale Infrastruktur innerhalb eines umfassenden digitalen Mobilitätsdatenökosystems einen Mehrwert für Datenbereitsteller und Datenabnehmer schaffen. Ziel der Plattform soll es sein, alle beteiligten Akteure, die Mobilitätsdaten bereitstellen oder verarbeiten, bei der Innovation und bei der Umsetzung und dem Betrieb digitaler Mobilitätsdienste zu unterstützen. Die Mobilitätsdatenplattform vermittelt dabei zwischen: —— Datenbereitstellern, insbesondere Anbietern von Verkehrsinfrastruktur und Mobilitätsdienstleistungen und —— Datenabnehmern, insbesondere öffentliche oder private Anbieter mobilitätsbezogener Informationsdienste. Die Mobilitätsdatenplattform ist hingegen nicht für eine direkte Nutzung durch Endanwender (z. B. zur Erlangung einer persönlichen Fahrplan- oder Routingauskunft) vorgesehen. Dafür werden in der Regel Informationsdienste zu verwenden sein, die dafür selbst als Datenabnehmer mit der Plattform verbunden sind. Die künftige Mobilitätsdatenplattform soll sowohl ein Webportal zur Recherche verfügbarer Datenangebote und –dienste (z. B. zur Routenplanung) mittels Metadatenverzeichnis, als auch einen integrierten Brokerdienst zur Übermittlung der jeweils aktuellen Dateninhalte umfassen. Darüber hinaus wird es Reiseinformationsdienstleistern möglich sein, fertige Routenplanergebnisse auf Anfrage bereitzustellen. Die Plattform ist für große Datenmengen, hohe Nutzerzahlen und für kurze Aktualisierungsfrequenzen bis hin zu Echtzeitdaten skalierbar und performant zu betreiben. Sie wird flexibel auf neue Anforderungen, wie z. B. Datenarten und Datenformate reagieren können und eine sichere Entwicklungsumgebung bereitstellen, über die von Dritten Aufbereitungen und Veredelungen der Daten direkt auf der Plattform ausgeführt werden können. Wesentliche Bestandteile der Mobilitätsdatenplattform werden ein Web-Portal für die beteiligten Datenbereitsteller und Datenabnehmer, ein Brokerdienst zur Durchleitung von Datenströmen sowie ein zentraler Datenspeicher für die dazu benötigten Informationen sein. An die Mobilitätsdatenplattform angegliedert soll außerdem ein sog. Data App Space entstehen, auf dem datenverarbeitende Anwendungen verschiedener Akteure in einer performanten, sicheren und vertrauenswürdigen Betriebsumgebung zum Einsatz kommen können. Die nach Abnahme und Inbetriebnahme des Systems vorgesehenen Leistungen zum Betrieb der Plattform sollen über einen Zeitraum von 3 Jahren, zzgl. einer dreimal möglichen Verlängerung um je ein Jahr bis maximal zum 31.12.2027 erbracht werden.
Erfüllungsort
- Ort
- Hauptsächlich am Sitz des Auftragnehmers
- NUTS
- DE
Verlauf
- 10.04.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 12.04.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat T-Systems International GmbH erhalten, Summe 15.395.124,20 €.