Werkvertrag für eine Desktopstudie zum wissens- und techniksoziologischen Forschungsstand zur polizeilichen Datenverarbeitung
Auftraggeber: Deutsches Institut für Menschenrechte · Berlin
Deutsches Institut für Menschenrechte hat eine Beschränkte Ausschreibung für „Werkvertrag für eine Desktopstudie zum wissens- und techniksoziologischen Forschungsstand zur polizeilichen Datenverarbeitung“ in Berlin angekündigt. Ein Angebot geben nur Unternehmen ab, die der Auftraggeber dazu auffordert.
Der Auftraggeber fordert ausgewählte Unternehmen direkt zur Angebotsabgabe auf. Interesse bekunden Sie beim Auftraggeber über die Bekanntmachung.
- Veröffentlicht
- 01.09.2022
- Angebotsfrist
- 15.09.2022, 12:00 Uhr
Die Unterlagen liegen beim Auftraggeber. Vergabeweiser speichert keine Kopien. Angebote geben Sie auf der Vergabeplattform ab.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail bei Änderungen und Ergebnissen und eine Erinnerung 3 Tage vor offenen Fristen.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Werkvertrag für eine Desktopstudie zum wissens- und techniksoziologischen Forschungsstand zur polizeilichen Datenverarbeitung
- Wo
- Berlin
- Wer kann anbieten
- Nur Unternehmen, die der Auftraggeber zur Angebotsabgabe auffordert. Interesse können Sie beim Auftraggeber bekunden.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 01.09.2022, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Deutsche Institut für Menschenrechte e. V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es trägt als unabhängige Einrichtung zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in und durch Deutschland bei. Zu seinen Aufgaben gehören u. a. Politikberatung, Menschenrechtsbildung und anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird vom Deutschen Bundestag finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet. Das Institut vergibt einen Werkvertrag zur Aufarbeitung und Zusammenfassung des wissens- und techniksoziologischen Forschungsstandes zur polizeilichen Datenverarbeitung. Inhalt und Umfang der Leistungen Im Rahmen seiner Themenlinie …
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Das Deutsche Institut für Menschenrechte e. V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es trägt als unabhängige Einrichtung zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in und durch Deutschland bei. Zu seinen Aufgaben gehören u. a. Politikberatung, Menschenrechtsbildung und anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird vom Deutschen Bundestag finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet. Das Institut vergibt einen Werkvertrag zur Aufarbeitung und Zusammenfassung des wissens- und techniksoziologischen Forschungsstandes zur polizeilichen Datenverarbeitung. Inhalt und Umfang der Leistungen Im Rahmen seiner Themenlinie zur Inneren Sicherheit möchte sich das Institut verstärkt mit der polizeilichen Datenverarbeitung befassen. Dabei soll es insbesondere darum gehen, welche Diskriminierungsrisiken in diesem Feld bestehen. Vor diesem Hintergrund schreibt das Institut eine Werkleistung aus, in welcher der aktuelle wissens- und techniksoziologische Forschungsstand auf 15-20 Seiten aufgearbeitet werden soll. Die Quellen sollen in einer (Citavi-kompatiblen) Bibliografie dokumentiert werden. Der Fokus der Recherche soll auf folgenden Aspekten liegen: Ko-Produktion polizeilichen Wissens in und durch elektronische Datenverarbeitung Relevanz der polizeilichen Datenverarbeitung für die operative Polizeiarbeit Die Werkleistung besteht aus folgenden Produkten: 15-20-seitige Aufarbeitung des Forschungsstands für den internen Gebrauch, geliefert als .docx-Dokument in Formatvorlage des DIMR Bibliografie (in Citavi 6 oder Citavi-kompatibel) nach Zitierrichtlinien des Instituts Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in kleinem Kreis am Institut (online) Zeitplan Angebotsfrist: 15.09.2022 Die Entscheidung über den Zuschlag ist für den 23.09.2022 geplant. Fristen: Erster Entwurf des Berichts bis 31.10.2022 Finale Fassung des Berichts nach Einarbeitung von Kommentaren bis 30.11.2022 Geschätzte Anzahl benötigter Arbeitstage: 20-25 Zuschlagsvoraussetzungen Sie haben ein Studium der Soziologie, Kriminologie oder eines vergleichbaren Faches abgeschlossen und weisen Erfahrung in der Auswertung qualitativer Daten nach. Sie verfügen über (idealerweise mehrjährige) Erfahrung in der sozialwissenschaftlichen Befassung mit dem Thema polizeiliche Datenverarbeitung oder verwandten Themenfeldern (etwa: Informatisierung von Verwaltung oder Soziologie der Statistik). Wir bewerten Ihr inhaltliches Angebot mit 70 % (Expertise, Herangehensweise) und Ihr finanzielles Angebot mit 30 %. Wir streben eine gleichmäßige Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen in der Arbeit des Instituts an und möchten den Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarzen Personen/PoC und Menschen mit Behinderungen erhöhen und ermutigen zur Bewerbung. Kontakt Bitte schicken Sie Ihr Angebot mit folgenden Unterlagen bis zum 15.09.2022 per E-Mail mit dem Betreff “WV Polizei DV” an unten stehenden Kontakt. Lebenslauf (ohne Foto) mit Bezug auf die o.g. Kompetenzen Anschreiben mit Auflistung der geschätzten Arbeitsschritte und –tage für das Werk sowie die zeitliche Verfügbarkeit Tagessatz Nach Möglichkeit ein Textbeispiel und/oder andere Referenzen Eric Töpfer Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa Telefon: [Nummer entfernt] E-Mail: toepfer(at)dimr.de Werkvertrag, WV, Forschung, wissenschaftlich, Studie, Menschen, Datenverarbeitung
Erfüllungsort
- Ort
- 10969 Berlin
- Kreis
- Berlin
- Bundesland
- Berlin
- NUTS
- DE3
Verlauf
- 01.09.2022 Ausschreibung veröffentlicht