Untersuchung der Potenziale partizipativer Formate für die Risiko- und Wissenschaftskommunikation des BfS und BMUV
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Oberschleißheim ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 28.08.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Untersuchung der Potenziale partizipativer Formate für die Risiko- und Wissenschaftskommunikation des BfS und BMUV
- Wo
- Oberschleißheim, Landkreis München, Bayern
- Bis wann
- Angebotsfrist 28.08.2023, 14:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 28.07.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungSowohl in der Risiko- als auch in der Wissenschaftskommunikation gewinnt Partizipation im Sinne eines Austauschs zwischen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Akteuren über risiko- und wissenschaftsrelevante Frage- und Problemstellungen zunehmend an Bedeutung. Zur Umsetzung partizipativer Risiko- und Wissenschaftskommunikation stehen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Das Spektrum reicht von analogen Formaten wie etwa Tage der Offenen Tür, öffentliche Diskussionsveranstaltungen oder Bürgerkommunikation vor Ort bis hin zu digitalen Formaten wie bspw. Online-Sprechstunden und verschiedene Social-Media Kanäle. Auch das BfS nutzt partizipative Formate, um im Rahmen seiner Risiko- und Wissenschaftskommunikation mit seinen verschiedenen Zielgruppen in einen Austausch zu treten, und auch hierbei kommen sowohl analoge als auch digitale Formate zur Anwendung. Während …
Ganze Beschreibung lesen
Sowohl in der Risiko- als auch in der Wissenschaftskommunikation gewinnt Partizipation im Sinne eines Austauschs zwischen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Akteuren über risiko- und wissenschaftsrelevante Frage- und Problemstellungen zunehmend an Bedeutung. Zur Umsetzung partizipativer Risiko- und Wissenschaftskommunikation stehen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Das Spektrum reicht von analogen Formaten wie etwa Tage der Offenen Tür, öffentliche Diskussionsveranstaltungen oder Bürgerkommunikation vor Ort bis hin zu digitalen Formaten wie bspw. Online-Sprechstunden und verschiedene Social-Media Kanäle. Auch das BfS nutzt partizipative Formate, um im Rahmen seiner Risiko- und Wissenschaftskommunikation mit seinen verschiedenen Zielgruppen in einen Austausch zu treten, und auch hierbei kommen sowohl analoge als auch digitale Formate zur Anwendung. Während bezüglich der Wirkung und den Einsatzmöglichkeiten analoger partizipativer Risiko- und Wissenschaftskommunikation bereits Erfahrungen und wissenschaftliche Befunde vorliegen, existieren bislang kaum evidenzbasierte Befunde im Hinblick auf den Einsatz und die Folgen digitaler partizipativer Risiko- und Wissenschaftskommunikation. Das Forschungsvorhaben fragt deshalb speziell nach dem Nutzen und der Wirkung digitaler Formate für die partizipative Risiko- und Wissenschaftskommunikation des BfS. Das Ziel des FV besteht darin, sowohl die Potenziale als auch die Einschränkungen digitaler Partizipationsformate für die Risiko- und Wissenschaftskommunikation im Strahlenschutz auszuloten und auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und Weiterentwicklung partizipativer Risiko- und Wissenschaftskommunikation im Strahlenschutz zu entwickeln. Hierbei soll der Fokus auf digitalen Partizipationsformaten liegen, die über die übliche Social Media Kommunikation von Behörden hinaus gehen. Von dieser Zielsetzung ausgehend sollen folgende Teilfragen beantwortet werden: 1.) Welche Möglichkeiten bietet digitale und partizipative Risiko- und Wissenschaftskommunikation den zuständigen Behörden im Strahlenschutz, um mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu treten und ihnen Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Strahlung aufzuzeigen? 2.) Welche Wirkungen hat die digitale partizipative Risiko- und Wissenschaftskommunikation des BfS auf die Risikowahrnehmung, das Wissenschaftsverständnis und die Handlungsorientierungen seiner Zielgruppen? 3.) Wo liegen die Grenzen digitaler partizipativer Risiko- und Wissenschaftskommunikation bzw. inwieweit sollten Zielgruppen in Entscheidungen und Bewertungen strahlenschutzrelevanter Themen eingebunden werden? Diese Forschungsfragen sollen mit Hilfe eines Mixed Methods Ansatzes, der quantitative und qualitative Verfahren der empirischen Sozialforschung verbindet, beantwortet werden. Geplant ist eine repräsentative Online-Befragung, auf deren Basis verschiedene digitale Partizipationsformate vergleichend analysiert werden, ergänzt durch qualitative Leitfadeninterviews und eine Analyse ausgewählter Fallbeispiele. Das Forschungsvorhaben besteht aus insgesamt 4 Arbeitspaketen, die in maximal 15 Monaten zu bearbeiten sind. Forschung, Studie
Erfüllungsort
- Ort
- Oberschleißheim
- Kreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE2
Verlauf
- 28.07.2023 Ausschreibung veröffentlicht
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