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Zuschlag erteilt Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (national) · veröffentlicht am 09.01.2024

SPK-ZVS-23-00076-VvgoT-M-SBM_Restaurierung_Heilige_Dreifaltigkeit

Auftraggeber: Stiftung Preußischer Kulturbesitz · Berlin

Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat den Auftrag für „SPK-ZVS-23-00076-VvgoT-M-SBM_Restaurierung_Heilige_Dreifaltigkeit“ in Berlin vergeben (Bekanntmachung vom 09.01.2024), Zuschlag an Einzelunternehmen.

Zuschlag an

Einzelunternehmen

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
09.01.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 09.01.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
SPK-ZVS-23-00076-VvgoT-M-SBM_Restaurierung_Heilige_Dreifaltigkeit
Wo
Berlin
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Restaurierung für Inv.-Nr. 2968 „Heilige Dreifaltigkeit“, Italien um 1500, gefasste Keramik, Trägerplatte und vergoldeter Rahmen (Holz). Das Relief besteht aus mehreren Materialien, einer mit Textil bespannten Rückplatte aus Holz, an der sowohl der dreiseitige mit Palmettenfries ornamentierte Holzrahmen und die teilweise ursprünglich aus Keramik bestehenden Profilstücke am unteren Abschluss, als auch die etwa 15 bildhauerischen Einzelteile aus Keramik befestigt wurden. Die Keramik war ursprünglich polychrom gefasst und teilvergoldet, ist nicht mehr vollständig erhalten und stark verschmutzt. Der vergoldete dreiseitige Holzrahmen mit oben abschließendem Architrav weist ebenfalls Beschädigungen auf. Die unteren Profilstücke sind teilweise als Gips (Ergänzungen?) ausgeführt worden. Die Art der Montage der 15 Einzelteile auf der Trägerplatte ist unsicher, wahrscheinlich verschraubt oder …

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Restaurierung für Inv.-Nr. 2968 „Heilige Dreifaltigkeit“, Italien um 1500, gefasste Keramik, Trägerplatte und vergoldeter Rahmen (Holz). Das Relief besteht aus mehreren Materialien, einer mit Textil bespannten Rückplatte aus Holz, an der sowohl der dreiseitige mit Palmettenfries ornamentierte Holzrahmen und die teilweise ursprünglich aus Keramik bestehenden Profilstücke am unteren Abschluss, als auch die etwa 15 bildhauerischen Einzelteile aus Keramik befestigt wurden. Die Keramik war ursprünglich polychrom gefasst und teilvergoldet, ist nicht mehr vollständig erhalten und stark verschmutzt. Der vergoldete dreiseitige Holzrahmen mit oben abschließendem Architrav weist ebenfalls Beschädigungen auf. Die unteren Profilstücke sind teilweise als Gips (Ergänzungen?) ausgeführt worden. Die Art der Montage der 15 Einzelteile auf der Trägerplatte ist unsicher, wahrscheinlich verschraubt oder vernagelt. Es zeigt sich aber an den Kontaktstellen der Keramik, dass einzelne Teile lose sind und zu Abbrüchen im Fugenbereich der skulptierten Oberflächen geführt haben. Das Bildwerk war zwischen 1939 und 1945 in die Keller des Pergamonmuseums eingelagert und es dürfte dabei durch unsachgemäße Transporte und schädigendem Klima zu weiteren Beschädigungen gekommen sein. Die besondere Herausforderung liegt einerseits in der Materialvielfalt (Keramik, Fassung, Holz, Vergoldungen, Textil, Eisen) und andererseits im Anspruch das gesamte Werk zu demontieren und in einer Neukonstruktion durch ein zusätzliches Trägerwerk aus Edelstahl zu stabilisieren, Holz und Keramik zu entkoppeln und eine sichere rückwertige Hänge- und Standkonstruktion herzustellen. Ziel der Konservierung und Restaurierung sind nach ausgiebiger Voruntersuchung, eine Reinigung und die Demontage aller Teile, die konservatorische Bearbeitung von Fassungen und Trägermaterial, die Neumontage, die Herstellung der hierfür erforderlichen Statik, die Konservierung strukturgeschwächter Keramik, Fassungssicherungen, kleinteilige Klebungen, umfangreiche Kittungen, Ergänzungen soweit der Formenverlauf durch angrenzenden Flächen gegeben ist sowie die Aufarbeitung oder ein Ersatz der Textilbespannung. Abschließende Retuschen werden in Bereichen beschädigter Fassung sowohl am Rahmen als auch auf der Keramik durchgeführt. Es empfiehlt sich einen versierten Holzrestaurator hinzuzuziehen und als Nachunternehmer vertraglich zu binden.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Berlin

Verlauf

  1. 09.01.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Einzelunternehmen erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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