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Zuschlag erteilt Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (national) · veröffentlicht am 28.04.2023

SPK-ZVS-23-00011-VvgoT-M-KB Ausstellungsgestaltung Grosses Kino

Auftraggeber: Stiftung Preußischer Kulturbesitz · Berlin

Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat den Auftrag für „SPK-ZVS-23-00011-VvgoT-M-KB Ausstellungsgestaltung Grosses Kino“ in Berlin vergeben (Bekanntmachung vom 28.04.2023), Zuschlag an Holzer Kobler Architekturen Berlin GmbH.

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
28.04.2023

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 28.04.2023.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
SPK-ZVS-23-00011-VvgoT-M-KB Ausstellungsgestaltung Grosses Kino
Wo
Berlin
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Leistungsgegenstand ist die inszenatorischen und grafischen Gestaltung sowie die Ausarbeitung der Familienstationen der Ausstellung „Großes Kino“ in den beiden zentralen Ausstellungshallen am Kulturforum Berlin, einschließlich Foyer und Wegeleitung, insgesamt ca. 1.000m². Darin enthalten sind insbesondere die Konzeption der Raumarchitektur in Zusammenarbeit mit den Ausstellungskuratorinnen, die Ausarbeitung von Produktions-, Bau- und Hängeplänen, die Entwicklung und Realisierung eines grafischen Konzepts für die Ausstellung und begleitende Drucksachen sowie die inhaltliche Ausarbeitung von Vermittlungskomponenten für Familien. Gewünscht ist eine szenografisch ansprechende Umsetzung des Themas „Großes Kino. Filmplakate aus zwölf Jahrzehnten“ mit einer tendenziell offenen Raumstruktur, die individuelle Wege durch die Ausstellung ermöglicht. Insgesamt umfasst die Ausstellung rund 350 …

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Leistungsgegenstand ist die inszenatorischen und grafischen Gestaltung sowie die Ausarbeitung der Familienstationen der Ausstellung „Großes Kino“ in den beiden zentralen Ausstellungshallen am Kulturforum Berlin, einschließlich Foyer und Wegeleitung, insgesamt ca. 1.000m². Darin enthalten sind insbesondere die Konzeption der Raumarchitektur in Zusammenarbeit mit den Ausstellungskuratorinnen, die Ausarbeitung von Produktions-, Bau- und Hängeplänen, die Entwicklung und Realisierung eines grafischen Konzepts für die Ausstellung und begleitende Drucksachen sowie die inhaltliche Ausarbeitung von Vermittlungskomponenten für Familien. Gewünscht ist eine szenografisch ansprechende Umsetzung des Themas „Großes Kino. Filmplakate aus zwölf Jahrzehnten“ mit einer tendenziell offenen Raumstruktur, die individuelle Wege durch die Ausstellung ermöglicht. Insgesamt umfasst die Ausstellung rund 350 Exponate, darunter etwa 280 Plakate (A3 bis Überformat), 20 Zeichnungen und Fotos (kleinere Formate bis A2) sowie 50 Bücher, Broschüren, Flyer und andere Vitrinen-Objekte. Die Präsentation ist chronologisch gegliedert: In der oberen Halle sind rund 170 Plakate der 1900er bis 1980er-Jahre, in der unteren rund 130 Plakate der 1990er- bis 2020er-Jahre. Das Vermittlungsprogramm der Ausstellung beinhaltet neben Veranstaltungen auch feste Stationen im Ausstellungsraum, die inszenatorisch und inhaltlich in die Gestaltung mit einbezogen werden. Beide Hallen (2x 425 m²): - „Zeitschiene“: An den festen Außenwänden der beiden Räume präsentiert sich ein chronologischer Gang durch die zwölf Jahrzehnte seit Beginn des Filmplakats. Teilweise handelt es sich um Überformate, die weit oben gehangen werden können. - „Kontext-Objekte“: Innerhalb der Wandabfolge gibt es rund 10 Plakate mit problematischen Inhalten (propagandistisch, nationalsozialistisch, kolonialistisch, sexistisch…). Diese sollen durch einen gestalterischen Eingriff (z. B. Blende, Schatten) in der Betrachtung „gestört“ werden. - „Gastauswahl“: Die dreißig von Gästen ausgewählten Plakate sind das Kernelement der Ausstellung. Sie sollen prominent inszeniert werden, einzeln, auf frei im Raum stehenden Wänden (je Vor- und Rückseite). Ihre Anordnung folgt lose den Epochen des Zeitstrahls an den Außenwänden. - „Family Trail“: Eine Reihe von Vermittlungseinheiten durchzieht die Ausstellung. In 7 Stationen (5 oben, 2 unten) sind Plakaten von Kinderfilmen Aktivitäten zugeordnet: Hands-On Stationen mit spielerischen Elementen, die ohne Lese-Text funktionieren und verschiedene Sinne ansprechen (Details siehe Anlage) - Gastauswahl und Family Trail werden begleitet von einem Audioguide Obere Halle: - Eingangswand: „große Gefühle“, dichte Hängung von 17 Filmplakaten aller Dekaden - Ein fragiles Plakat (130,5 x 200,3cm) von 1908 wird liegend in einer Vitrine gezeigt - „Filmplakat-Glossar“: Ein von drei Seiten zugänglicher offener „Raum“ im Zentrum stellt Fachbegriffe und Produktionswege in Exponaten und Texten dar (z. B. Entwurf, Länderplakat, Erstaufführung…) - Eine Außenwand des Glossar-Raums ist dem Thema des Wiederaufführungsplakats gewidmet und wird kuratiert von der Deutschen Kinemathek - An 2-3 Stellen werden Inhalte in kleinen bis mittleren Bildschirmen vertieft (Bildabfolge oder Video) Untere Halle: - „Fan Art“ und Poster DIY-Station: Ein Sonderkapitel mit Aktionsbereich (Kurzfilme und Entwurfstisch) - Projektion: Ausschnitte aus den Filmen der 30 Plakate aus der Gastauswahl, Gesamtlänge aller Ausschnitte ca. 20 min, in Schleife An 2-3 Stellen werden Inhalte von Filmplakaten in kleinen bis mittleren Bildschirmen vertieft (Bildabfolge oder Video)

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Berlin

Verlauf

  1. 28.04.2023 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Holzer Kobler Architekturen Berlin GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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