Nichtoffener Planungswettbewerb „Erweiterungsbau des Historischen Museums der Pfalz“ gemäß RPW 2013 mit vorherigem Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren, 67346 Speyer
Auftraggeber: Historisches Museum der Pfalz - Stiftung des öffentlichen Rechts · Speyer
Historisches Museum der Pfalz - Stiftung des öffentlichen Rechts hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Speyer ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 21.12.2023 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Nichtoffener Planungswettbewerb „Erweiterungsbau des Historischen Museums der Pfalz“ gemäß RPW 2013 mit vorherigem Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren, 67346 Speyer
- Wo
- Speyer, Rheinland-Pfalz
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 21.12.2023, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.12.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Historische Museum der Pfalz in Speyer präsentiert sich in einem denkmalgeschützten historischen Altbau und einem Ende der 1980er Jahre errichten Erweiterungsbau. Dieser Anbau sollte zur Erweiterung der notwendigen Ausstellungsflächen dienen. Jedoch kann er für museale Zwecke in seinem jetzigen Zustand wegen Bauschäden seit einigen Jahren nicht genutzt werden. Die Gebäudesubstanz ist geschädigt und in Teilen nicht mehr zu erhalten bzw. instand zu setzen. Ausgelöst von den notwendigen Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an dem Erweiterungsbau wurde von der Museumsleitung eine Neubewertung des gesamten Museumskonzeptes vorgenommen. Diese hatte das Ziel, die durch die Gebäudestruktur vorgegebenen Schwachstellen von Verkehrswegen und Ausstellungsnutzung zu identifizieren, zu verbessern und weiterzuentwickeln. Zugleich haben mehrere Gutachten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen …
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Das Historische Museum der Pfalz in Speyer präsentiert sich in einem denkmalgeschützten historischen Altbau und einem Ende der 1980er Jahre errichten Erweiterungsbau. Dieser Anbau sollte zur Erweiterung der notwendigen Ausstellungsflächen dienen. Jedoch kann er für museale Zwecke in seinem jetzigen Zustand wegen Bauschäden seit einigen Jahren nicht genutzt werden. Die Gebäudesubstanz ist geschädigt und in Teilen nicht mehr zu erhalten bzw. instand zu setzen. Ausgelöst von den notwendigen Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an dem Erweiterungsbau wurde von der Museumsleitung eine Neubewertung des gesamten Museumskonzeptes vorgenommen. Diese hatte das Ziel, die durch die Gebäudestruktur vorgegebenen Schwachstellen von Verkehrswegen und Ausstellungsnutzung zu identifizieren, zu verbessern und weiterzuentwickeln. Zugleich haben mehrere Gutachten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu der Entscheidung geführt, den genannten Erweiterungsbau – bei Erhalt des 2. und 3. Untergeschosses - bis auf die Oberkante der Geschossdecke über dem 2. Untergeschoss abzubrechen und auf den verbleibenden Geschossen neu aufzubauen. Mit dem Abbruch der bestehenden Glaspyramiden und schadhaften Flachdacheindeckungen sollen zum einen die hauptsächlichen Ursachen der eindringenden Feuchtigkeit behoben und zugleich funktionale Verbesserungen des Museumsbetriebs sowie eine Vergrößerung der Nutzungsbereiche im Rahmen der städtebaulichen Vorgaben generiert werden. Die Wettbewerbsaufgabe des hier ausgeschriebenen Planungswettbewerbs besteht in der Bearbeitung der Konzeption und der Gestaltung des Erweiterungsbaus unter Beachtung des unter Denkmalschutz stehenden Altbaus. Dabei wird der Höhe und der Gestalt sowie der Fassadengestaltung des neuen Erweiterungsbaus gegenüber dem historischen Altbau eine besondere Bedeutung zukommen, aber auch einer funktionalen Raumgliederung für die museale Nutzung. Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen im Rahmen des anschließenden Verhandlungsverfahrens mit den Preisträgern an einen der Preisträger. In den im Verhandlungsverfahren anzuwendenden Zuschlagskriterien ist das Wettbewerbsergebnis mit 60% gewichtet. Gegenstand der Beauftragung ist die Objektplanung Gebäude und Innenräume (gemäß §§ 34 HOAI ff. Leistungsphasen 1 bis 9) des wettbewerbsgegenständlichen neu aufzusetzenden Erweiterungsbaus, die Planung notwendiger Abbruchmaßnahmen (z. B. Stahlkonstruktionen, Glaspyramiden, etc.) und der notwendigen Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen der verbleibenden Bauteile des Erweiterungsbaus. Diese betreffen insbesondere die Behebung von Feuchtigkeitsschäden in den verbleibenden Geschossen („Weiße Wanne“, z. B. Schimmelsanierung). Der Auslober gibt das Kostenziel für die Bauwerkskosten (KG 300+400 / DIN 276-1:2018-12) mit rd. 12.200.000,- € brutto an. Planungsleistungen und Auftragsstufen sind: Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1, Grundleistungen Leistungsphasen (LPH) 1 bis 9. Auftragsstufe 1: Leistungsphasen (LPH) 1 bis 3, Auftragsstufe 2: LPH 4 bis 9. „Besondere Leistungen“ in Auftragsstufe 1: In LPH 2: Aufstellen von Raumbüchern; in LPH 3: Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung (3. Ebene), Fortschreiben von Raumbüchern; „Besondere Leistungen“ in Auftragsstufe 2: In LPH 5: Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form. In LPH 7: Mitwirkung bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten. In LPH 9: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation. Voraussetzung für die Beauftragung ist, dass entweder der Fördermittelbescheid vorliegt oder der vorzeitige Maßnahmenbeginn bewilligt ist. Ein Anspruch auf ganze oder teilweise Weiterbeauftragung der Auftragsstufe 2 besteht nicht. Wegen der Details zu den einzelnen Planungsleistungen wird auf die unter dem in Ziffer 5.1.11 angeführten Link abrufbaren Vergabeunterlagen, insbesondere die Datei „Architektenvertrag“ und auf Anlage 10.1 zur HOAI 2021 verwiesen. Bei der Leistungserbringung nach Zuschlagserteilung sind die vom Auftraggeber bereits ermittelten wesentlichen Vertragsziele als Beschaffenheitsvorgaben zu beachten. Wegen der wesentlichen Vertragsziele wird auf die unter dem in Abschnitt I. 3) angeführten Link abrufbaren Vergabeunterlagen, insbesondere die Datei „Auslobungstext“ sowie die Datei „Architektenvertrag“ verwiesen.
Erfüllungsort
- Ort
- 67346 Speyer
- Kreis
- Speyer
- Bundesland
- Rheinland-Pfalz
- NUTS
- DEB38
Verlauf
- 22.11.2023 Ausschreibung veröffentlicht
- 14.12.2023 Ausschreibung veröffentlicht · Änderungen zur Präzisierung einzelner Positionen, sowie Einfügung der Textstelle „Auswahlkriterien von der Stufe 1 zur Stufe 2 des Architektenwettbewerbes: Erfüllen mehr als 10 Teilnahmeanträge die vorgenannten Anforderungen / Eignungskriterien erfolgt die Auswahl der Bewerber,…
- 20.12.2023 Ausschreibung veröffentlicht · Ergänzt werden die Anforderungen an den Eintragungsnachweis in die Architektenliste.
Lange Begründungen sind hier gekürzt. Vollständig: Textfassung dieser Seite
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