Modellierung und Inversion von elektromagnetischen Messdaten aus dem INDEX Lizenzgebiet II
Auftraggeber: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe · Hannover
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe hat den Auftrag für „Modellierung und Inversion von elektromagnetischen Messdaten aus dem INDEX Lizenzgebiet II“ in der Region Hannover vergeben (Bekanntmachung vom 14.10.2025), Zuschlag an LIAG- Institut für Angewandte Geophysik.
LIAG- Institut für Angewandte Geophysik Hannover
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 14.10.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 14.10.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Modellierung und Inversion von elektromagnetischen Messdaten aus dem INDEX Lizenzgebiet II
- Wo
- Region Hannover, Niedersachsen
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 14.10.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZiel der Vergabe ist die Weiterentwicklung und Anwendung von 3D Finite-Elemente Modellier- und Inversionsverfahren zur dreidimensionalen geophysikalischen Vermessung und Ressourcenbewertung von Massivsulfid-Vorkommen (SMS) im Lizenzgebiet der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am Zentralen und Südöstlichen Indischen Rücken (INDEX-Projekt). Im Fokus steht die Verarbeitung elektromagnetischer Messdaten, insbesondere jener, die mit dem BGR-eigenen Golden Eye Frequenzbereichs-Spulensystem erhoben wurden. Die zu entwickelnde Modellierungsumgebung muss dazu geeignet sein, 3D-Leitfähigkeitsmodelle des Meeresbodens zu berechnen, welche neben der elektrischen Leitfähigkeit auch magnetische Suszeptibilität und Induzierte Polarisation (IP) berücksichtigen. Der relevante Frequenzbereich erstreckt sich von 10 Hz bis 10 000 Hz, wobei die Komplexität des Signals (Real- und …
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Ziel der Vergabe ist die Weiterentwicklung und Anwendung von 3D Finite-Elemente Modellier- und Inversionsverfahren zur dreidimensionalen geophysikalischen Vermessung und Ressourcenbewertung von Massivsulfid-Vorkommen (SMS) im Lizenzgebiet der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am Zentralen und Südöstlichen Indischen Rücken (INDEX-Projekt). Im Fokus steht die Verarbeitung elektromagnetischer Messdaten, insbesondere jener, die mit dem BGR-eigenen Golden Eye Frequenzbereichs-Spulensystem erhoben wurden. Die zu entwickelnde Modellierungsumgebung muss dazu geeignet sein, 3D-Leitfähigkeitsmodelle des Meeresbodens zu berechnen, welche neben der elektrischen Leitfähigkeit auch magnetische Suszeptibilität und Induzierte Polarisation (IP) berücksichtigen. Der relevante Frequenzbereich erstreckt sich von 10 Hz bis 10 000 Hz, wobei die Komplexität des Signals (Real- und Imaginärteil) vollständig modelliert und interpretiert werden soll. Als methodische Grundlage dient ein bestehender 1D Vorwärtsoperator auf Basis von empymod sowie ein 3D Finite-Elemente Framework (custEM bzw. custEMx), welche im Rahmen der Projektarbeiten systematisch weiterentwickelt und für die Inversion von Golden Eye-Daten adaptiert werden sollen. Ziel ist die Umsetzung eines anwendungsorientierten, nachvollziehbaren Modellierungsworkflows, der auf reale Messdaten anwendbar ist und zur Darstellung der Ergebnisse in GIS-Software geeignet aufbereitet wird. Weiterhin sollen neue Surveykonzepte zur Erfassung hochauflösender 3D-Daten in einer marinen Umgebung entwickelt und in einem Feldtest validiert werden. Die Ergebnisse dieser Arbeiten sollen in den internationalen Berichtspflichten gegenüber der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) Verwendung finden und als technologische Grundlage für zukünftige INDEX-Expeditionen dienen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Region Hannover (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 14.10.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat LIAG- Institut für Angewandte Geophysik erhalten.
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