Markterkundung zum Bau eines Parkhauses mit 750 Stellplätzen am UKB
Auftraggeber: Universitätsklinikum Bonn AöR · Bonn
Universitätsklinikum Bonn AöR hat mit einer Vorinformation einen geplanten Auftrag für Hochbau und Rohbau in Bonn angekündigt.
Ob und wann der Auftraggeber den Auftrag ausschreibt, entscheidet er selbst. Meist folgt eine eigene Bekanntmachung mit Frist und Unterlagen; sie kann auch schon erschienen sein. Maßgeblich ist die Vorinformation.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Hochbau und Rohbau: Markterkundung zum Bau eines Parkhauses mit 750 Stellplätzen am UKB
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- 13.02.2026
- Laufzeit
- 14 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 13.02.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Universitätsklinikum Bonn (UKB) beabsichtigt auf dem Venusberg-Campus in 53127 Bonn die Errichtung eines weiteren Parkhauses ("Parkhaus Mitte 2.0") zur Entlastung der bestehenden Parkierungsanlagen und zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Klinikbetriebs. Gegenstand der geplanten Maßnahme ist die schlüsselfertige Errichtung eines mehrgeschossigen Parkhauses mit einer Mindestzielgröße von ca. 750 Stellplätzen. Die Konzeption basiert auf einer Split-Level-Bauweise mit insgesamt 19 Halbebenen, um unter Berücksichtigung der planungsrechtlich zulässigen Gebäudehöhe eine hohe Flächeneffizienz zu erreichen. Optimierungen zur Erhöhung der Stellplatzzahl innerhalb der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen sind ausdrücklich zulässig. Der Neubau ist funktional, konstruktiv und betrieblich so auszubilden, dass eine dauerhafte, wirtschaftliche Nutzung gewährleistet ist. Das Parkhaus ist …
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Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) beabsichtigt auf dem Venusberg-Campus in 53127 Bonn die Errichtung eines weiteren Parkhauses ("Parkhaus Mitte 2.0") zur Entlastung der bestehenden Parkierungsanlagen und zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Klinikbetriebs. Gegenstand der geplanten Maßnahme ist die schlüsselfertige Errichtung eines mehrgeschossigen Parkhauses mit einer Mindestzielgröße von ca. 750 Stellplätzen. Die Konzeption basiert auf einer Split-Level-Bauweise mit insgesamt 19 Halbebenen, um unter Berücksichtigung der planungsrechtlich zulässigen Gebäudehöhe eine hohe Flächeneffizienz zu erreichen. Optimierungen zur Erhöhung der Stellplatzzahl innerhalb der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen sind ausdrücklich zulässig. Der Neubau ist funktional, konstruktiv und betrieblich so auszubilden, dass eine dauerhafte, wirtschaftliche Nutzung gewährleistet ist. Das Parkhaus ist unmittelbar an das bestehende Parkhaus "Mitte 1" anzubinden und als zusammenhängendes Parksystem zu betreiben. Entsprechende Überfahrten und Verbindungselemente sind konstruktiv vorzusehen. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über die Karl-Landsteiner-Straße mit gemeinsamer Zu- und Abfahrt in Verbindung mit dem Bestandsparkhaus. Die interne Verkehrsführung ist auf einen kontinuierlichen Verkehrsfluss auszulegen. Planungsrechtlich sind insbesondere die Festsetzungen des Bebauungsplans zu beachten (Baugrenzen, Gebäudehöhe, Schallschutzanforderungen). Auf Grundlage eines schalltechnischen Gutachtens ist insbesondere die Westfassade als weitgehend geschlossene Schallschutzfassade auszubilden. Zusätzlich sind schallabsorbierende Maßnahmen innerhalb des Bauwerks vorzusehen, um die Vorgaben der TA Lärm im Tages- und Nachtzeitraum einzuhalten. Das Tragwerkskonzept ist systemoffen auszugestalten. Alternative konstruktive Lösungen sind zulässig, sofern die funktionalen, planungsrechtlichen und betrieblichen Anforderungen erfüllt werden und keine Verschlechterung hinsichtlich Stellplatzzahl, Bauhöhe oder Betriebsablauf eintritt. Die architektonische Ausgestaltung soll sich an dem bestehenden Parkhaus Mitte 1 orientieren und ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleisten. Die oberste Parkebene ist zu überdachen. Die Konstruktion ist statisch so vorzubereiten, dass die spätere Installation einer Photovoltaikanlage möglich ist. Die bauliche PV-Vorbereitung ist Bestandteil der Leistung. Die vertikale Erschließung erfolgt über Treppenhäuser sowie barrierefreie Aufzugsanlagen (Variante mit ein oder zwei Aufzügen). Die Anlagen sind für einen 24/7-Klinikbetrieb auszulegen. Aufgrund der Nutzung und Gebäudehöhe sind bauliche Maßnahmen zur Suizidprävention integraler Bestandteil des Konzepts (erhöhte Brüstungen, nicht übersteigbare Abschirmungen, konstruktive Absturzsicherungen). Das Vorhaben befindet sich derzeit in einer wirtschaftlichen Evaluierungsphase. Vor Einleitung eines förmlichen Vergabeverfahrens werden im Rahmen einer Markterkundung indikative Preisangaben zur Erstellung eines Business Case und zur internen Entscheidungsfindung eingeholt.
Erfüllungsort
- Ort
- 53127 Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 13.02.2026 Vorinformation veröffentlicht
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