Markterkundung für Dosismonitore und ITS
Auftraggeber: Universitätsklinikum Heidelberg AÖR · Heidelberg
Universitätsklinikum Heidelberg AÖR kündigt mit einer Vorinformation einen geplanten Auftrag für Medizintechnik und Medizinbedarf in Heidelberg an.
Ohne Zuschlag beendet
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Beendet
- 06.02.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 06.02.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Medizintechnik und Medizinbedarf: Markterkundung für Dosismonitore und ITS
- Wo
- Heidelberg, Baden-Württemberg
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.02.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) (http://www.hitcentrum.de) behandelt seit 2009 jährlich etwa 750 Krebspatienten mittels Protonen-, Helium- und Kohlenstoffionenbestrahlung. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen sind ab 2029 geplant, da mehrere wesentliche Systeme ersetzt werden sollen. Dazu gehören insbesondere: • Echtzeitsteuerung von Bestrahlungen und Bewegungen, • die klinische Bedienkonsole (Therapiekonsole) zur Durchführung und Dokumentation des Behandlungsablaufs, • das Patientenpositionierungssystem, und • das/die Bildgebungssystem(e). Die Entwicklung und Vorbereitungen für dieses Projekt wurden frühzeitig gestartet, da die Umrüstphase, während der keine Patienten behandelt werden können, so kurz wie möglich gehalten werden muss. Aus diesem Grund ist das Ziel, die Konzepte der bestehenden Anlage zu übernehmen, um technologische und terminliche Risiken im Projekt …
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Das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) (http://www.hitcentrum.de) behandelt seit 2009 jährlich etwa 750 Krebspatienten mittels Protonen-, Helium- und Kohlenstoffionenbestrahlung. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen sind ab 2029 geplant, da mehrere wesentliche Systeme ersetzt werden sollen. Dazu gehören insbesondere: • Echtzeitsteuerung von Bestrahlungen und Bewegungen, • die klinische Bedienkonsole (Therapiekonsole) zur Durchführung und Dokumentation des Behandlungsablaufs, • das Patientenpositionierungssystem, und • das/die Bildgebungssystem(e). Die Entwicklung und Vorbereitungen für dieses Projekt wurden frühzeitig gestartet, da die Umrüstphase, während der keine Patienten behandelt werden können, so kurz wie möglich gehalten werden muss. Aus diesem Grund ist das Ziel, die Konzepte der bestehenden Anlage zu übernehmen, um technologische und terminliche Risiken im Projekt zu minimieren. Die Markterkundung zielt darauf ab, interessierte Unternehmen zu identifizieren, die die Dosismonitore und das ITS für die Erneuerung des Strahlmonitorsystems liefern können. Die anschließenden Schritte werden auf Basis des eingehenden Feedbacks festgelegt. Im Folgenden bezeichnet der Begriff Dosismonitor allgemein Detektorsysteme zur Messung der applizierten Teilchenfluenz bzw. Dosis. Strahlfluss-Monitore (BFM) sind ionisationskammerbasierte Dosismonitore zur kontinuierlichen Messung und aktiven Regelung bzw. Überwachung der Bestrahlung. Das ITS ist ein sicherheitsgerichtetes, von den BFMs funktional und technologisch unabhängiges System zur Überwachung der integrierten Dosis und zur Strahlabschaltung. Das ITS dient nicht der Regelung der Bestrahlung. Entsprechend wird erwartet, dass Anbieter für die Strahlfluss-Monitore (BFM) Detektoren auf Basis desselben Messprinzips anbieten einschließlich der Detektorbaugruppen, der Front-End-Elektronik und der FPGA-basierten Signalverarbeitung. Dabei sind modernisierte Implementierungen ausdrücklich zulässig. Ziel ist es, schrittweise alle vier Bestrahlungsräume mit den neuen Monitoren auszustatten, diese zuerst zu testen und ab 2030 in den klinischen Betrieb zu übernehmen. Konkret werden zwei verschiedene Typen Strahlmonitore je Bestrahlungsraum benötigt: •Strahlfluss-Monitore (BFM) •Unabhängiges Strahlabschaltsystem (ITS) Der Hersteller hat eine gerätebezogene Risikoanalyse für die gelieferten BFMs und das ITS bereitzustellen, einschließlich der Nachweise zur Unabhängigkeit des ITS sowie der Beschreibung aller geräteinternen Sicherheitsfunktionen und Restrisiken. Die Risikoanalyse muss Bestandteil des Lieferumfangs sein.
Erfüllungsort
- Ort
- 69120 Heidelberg
- Kreis
- Heidelberg
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- NUTS
- DE125
Verlauf
- 06.02.2026 Vorinformation veröffentlicht
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