Machbarkeitsstudie für ein Radvorrangroutennetz auf dem Stadtgebiet der Stadt Augsburg
Auftraggeber: Stadt Augsburg · Augsburg
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Machbarkeitsstudie für ein Radvorrangroutennetz auf dem Stadtgebiet der Stadt Augsburg
- Wo
- Stadt Augsburg, Bayern
- Bis wann
- siehe Unterlagen
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Stadt Augsburg hat mit Beschluss vom 26.01.2015 eine Radverkehrskonzeption mit Netzplanung für das Projekt Fahrradstadt beschlossen, die seitdem Stück für Stück umgesetzt wird. Das Radverkehrsnetz wurde unterschieden nach den Netzkategorien Innergemeindliche Radhauptverbindungen (IR III), Innergemeindliche Radverbindungen (IR IV), Überregionale Freizeitverbindungen, Kommunale Freizeitverbindungen. Eine darüber liegende Netzebene IR II (Radschnellverbindung o.ä.) wurde seinerzeit nicht festgelegt. Im Zusammenhang mit dem nun beginnenden Teil II der Erarbeitung des Augsburger Mobilitätsplans (als Sustainable Urban Mobility Plan „SUMP“) sollen nun als zusätzlichen Netzebene Radvorrangrouten ergänzt und auf Machbarkeit untersucht werden. Geplant ist daher die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Festlegung einer zusätzlichen vom Basisradnetz unterscheidbaren übergeordneten …
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Die Stadt Augsburg hat mit Beschluss vom 26.01.2015 eine Radverkehrskonzeption mit Netzplanung für das Projekt Fahrradstadt beschlossen, die seitdem Stück für Stück umgesetzt wird. Das Radverkehrsnetz wurde unterschieden nach den Netzkategorien Innergemeindliche Radhauptverbindungen (IR III), Innergemeindliche Radverbindungen (IR IV), Überregionale Freizeitverbindungen, Kommunale Freizeitverbindungen. Eine darüber liegende Netzebene IR II (Radschnellverbindung o.ä.) wurde seinerzeit nicht festgelegt. Im Zusammenhang mit dem nun beginnenden Teil II der Erarbeitung des Augsburger Mobilitätsplans (als Sustainable Urban Mobility Plan „SUMP“) sollen nun als zusätzlichen Netzebene Radvorrangrouten ergänzt und auf Machbarkeit untersucht werden. Geplant ist daher die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Festlegung einer zusätzlichen vom Basisradnetz unterscheidbaren übergeordneten Netzkategorie für regionale Radvorrangrouten für das Stadtgebiet Augsburg mit überregionaler Anknüpfung ins Umland (Verbindungsfunktionsstufen II und III nach RIN). Ausgewählt werden für die Machbarkeitsstudie sieben Relationen bzw. Korridore aus den Umlandgemeinden in das Zentrum sowie eine innerstädtische tangentiale Verknüpfung der Radvorrangrouten. In Anlehnung an die „Hinweise zu Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten“ (H RSV, Ausgabe 2021), den beschlossenen Standardanforderungen an Radverkehrsanlagen der Stadt Augsburg und an die Musterlösungen der AGFK Bayern sind möglichst durchgängig umsetzbare Ausbau- und Gestaltungsstandards zu definieren, die den in der Stadt Augsburg gegebenen räumlichen Kontext einer teilweise mittelalterlich geprägten Stadtstruktur mit entsprechend engen Straßenräumen und den damit verbundenen Flächenkonkurrenzen berücksichtigen. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie für ein Radvorrangroutennetz ist aufbauend auf der bisherigen Netzplanung und unter Berücksichtigung der seither vollzogenen Änderungen und laufenden Planungen (z.B. neue Radverkehrsanlagen, neue Quell-/Zielpunkte, Radverkehrskonzepte der Nachbarlandkreise, städtebauliche Planungen, geplantes Radverkehrsnetz Bayern, Augsburger Mobilitätsplan) die trassenscharfe Umlegung der acht Relationen/Korridore auf das vorhandene Straßen- und Wegenetz mit umsetzungsfähigen Vorschlägen für Führungsformen sowie dem Nachweis der Machbarkeit vorgesehen. Dabei sind innerhalb der acht Korridore verschiedene Trassenvarianten zu untersuchen. Als Ergebnis der Machbarkeitsstudie soll die planerische Umsetzbarkeit nachgewiesen werden. In Anlehnung an die H RSV 2021 sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie folgende Arbeitsschritte zu bearbeiten: Grundlagenermittlung mit Aufzeigen von infrastrukturellen Potenzialen Festlegen von Bewertungskriterien Für jeden der 8 Korridore: Auswahl von Trassenvarianten und Darstellung geeigneter Führungsformen Bewertung der Trassenvarianten und Ermittlung einer Vorzugstrasse Vertiefende Untersuchung der Machbarkeit ausgewählter Trassen unter Berücksichtigung/Prüfung aller relevanten Belange Ggf. erneute Bewertung der Trassenvarianten und Festlegung einer geänderten Vorzugstrasse (iterativer Prozess) Kostenschätzung für die geeigneten Vorzugstrassen. Wichtig im Rahmen der Bearbeitung ist insbesondere auch die qualitative Darstellung von Nutzungskonflikten und Flächenkonkurrenzen (u.a. fließender und ruhender Kfz-Verkehr, Fußverkehr, ÖPNV, Aufenthaltsflächen, Städtebau, Grünflächen/Baumstandorte, Gewerbe, Lieferverkehr) und die Benennung von potenziellen Problemstellen und Stellen, an denen die Standards nicht erfüllt werden können sowie die Darstellung von Variantenvorschlägen und Empfehlungen für eine Vorzugsvariante. Das Interessensbekundungsverfahren bezieht sich auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein Radvorrangroutennetz in der Stadt Augsburg. Die Stadt Augsburg unterstützt mit ihrer Ortskenntnis und stellt soweit vorhanden Daten (z.B. Zähldaten, Verkehrsmodelldaten, Daten aus sonstigen Tools) und Planmaterial zur Verfügung. Die Interessenbekundung sollte spätestens bis zum 02. September 2024, 10:00 Uhr, per Email eingereicht werden. Mobilität, Fahrrad, Radverkehrsnetz, Machbarkeit, Rad
Erfüllungsort
- Ort
- 86150 Stadt Augsburg
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE2
Verlauf
- 05.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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