HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt (Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen, Sielbauwerke)
Auftraggeber: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt · Magdeburg
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt hat den Auftrag für Wasserbau in Wolmirstedt am 20.12.2022 vergeben, Zuschlag an Umwelttechnik & Wasserbau Spezialtiefbau GmbH.
Umwelttechnik & Wasserbau Spezialtiefbau GmbH Falkenstein/Harz
- Summe
- nicht plausibel
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 20.12.2022
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 17.07.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Wasserbau: HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt (Deichneubau- und -sanierungsmaßnahmen, Sielbauwerke)
- Wo
- Wolmirstedt, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 30.12.2022 bis 30.11.2027
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 17.07.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut Bekanntmachung1. Notwendigkeit der Baumaßnahme: Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und …
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1. Notwendigkeit der Baumaßnahme: Beim Hochwasser im Juni 2013 wurde der vorhandene linke Ohredeich zwischen dem Deich-km 8,00 und dem Deich-km 11,00 überströmt. Die daran anschließende Fläche wurde überflutet und es musste an mehreren Stellen die Sicherung durch Sandsackverbau bzw. durch eine Aufwallung von Sand, welcher mit wasserabweisender Folie ummantelt wurde, erfolgen. So wurden z.B. das Gewerbegebiet Handwerkerring in Wolmirstedt und die Kreisstraße (K1171) Wolmirstedt in Richtung Glindenberg gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die südöstliche Stadtrandlage von Wolmirstedt vor einer drohenden Überflutung geschützt werden. Es handelt sich bei den überfluteten Flächen um ein amtlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet. Ausgenommen hiervon sind nur die bebauten Bereiche. Der vorhandene linke Ohredeich zwischen der Ohrebrücke (K1171) und dem Hochufer zwischen Farsleben und Zielitz ist durch Bergsenkungen betroffen und wird dadurch fortlaufend geschädigt bzw. es vermindert sich das vorhandene Schutzniveau. Aus diesem Grund sollen die Ortslage Wolmirstedt und die K 1171 gegen Hochwasser gesichert werden. 2. Art, Umfang und Zweck des Vorhabens: Aus den Erkenntnissen des Junihochwassers 2013 ist eine Hochwasserschutzanlage (HWSA) unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt, der DIN 19712 und des DWA-Merkblattes 507-1 zu planen. Im Hinblick auf das beständige Absinken des Schutzniveaus am linken Ohredeich (Deich-km 3,00 bis 11,0) ist ein Deichlückenschluss zwischen dem vorhandenen Hochufer und einem Anschlusspunkt vor dem bekannten Bergsenkungsgebiet am linken Ohredeich herzustellen. Das Schutzziel sind die östlich der Bahnstrecke gelegenen Siedlungsgebiete der Stadt Wolmirstedt sowie die Straßenverbindung von Wolmirstedt nach Glindenberg (K 1171). Um eine derartige Situation in Zukunft zu vermeiden, soll das Vorhaben „HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt“ als Deichlückenschluss umgesetzt werden. Eine Polderherstellung ist in dem Zusammenhang nicht Bestandteil dieser Planung. Es geht vielmehr darum, eine unkontrollierte Ausuferung des Überschwemmungsgebietes zu vermeiden und die angrenzenden Bebauungen vor Hochwasser zu schützen. Es ist eine dauerhafte standsichere, wartungsarme, unterhaltungsfreundliche Hochwasserschutzanlage (HWSA) als Rückstaudeich mit entsprechenden Inspektions- und Deichverteidigungswegen auf der Landseite gemäß den Anforderungen des LHW zu planen. Diese Planung umfasst alle erforderlichen baulichen Anlagen für den Hochwasserschutz, alle Verkehrsanlagen, Sonderbauwerke (Siele, Deichrampen) und erforderliche Anpassungen an den Anlagen der TöB. Der linke Ohredeich zwischen der geplanten Trasse des HWSB Rückstaudeich Wolmirstedt und der K 1171 soll im Zuge dieser Baumaßnahme ebenfalls mit saniert bzw. ausgebaut werden. Der Ausbau des linken Ohredeiches erfolgt im Querschnitt und in der Höhenlage wie der HSWB Rückstaudeich Wolmirstedt. Der Anbau bzw. die Verbreiterung des Deiches erfolgt landseitig, wasserseitig wird lediglich die Böschungsneigung korrigiert und angeglichen.
Erfüllungsort
- Ort
- Wolmirstedt
- Kreis
- Landkreis Börde
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- NUTS
- DEE07
Verlauf
- 17.07.2024 Vertragsänderung veröffentlicht · Der beim Voraushub der Baugruben für die Ein- und Auslaufbauwerkeam Siel 2 aufgefundene Baugrund mit Siedlungsabfällen aller Art (Hausmüll, Bauschutt, Asbest etc.) konnte nicht wieder eingebaut werden, wurde gesondert gelagert und nach LAGA TR Boden, DepV sowie Prüfung auf den…
Lange Begründungen sind hier gekürzt. Vollständig: Textfassung dieser Seite
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Umwelttechnik & Wasserbau Spezialtiefbau GmbH erhalten.
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