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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 27.03.2023

Erstellung des Teilhabeberichts nach § 88 SGB IX

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales · Bonn

Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Auftrag für Architektur in Berlin am 22.03.2023 vergeben, Zuschlag an Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 233.124 €.

Summe
233.124 €
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
22.03.2023

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 27.03.2023.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Architektur: Erstellung des Teilhabeberichts nach § 88 SGB IX
Wo
Berlin
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 27.03.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erstellung eines validen, aussagekräftigen und „neuen“ Teilhabeberichts, der die zentrale Informationsbasis darstellt, um Zahlen, Fakten und Informationen über die Situation und die Lebenslagen der Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen zu erhalten. Dazu sollen nicht nur Menschen mit anerkannter Behinderung einbezogen werden, sondern alle Menschen, die eine Beeinträchtigung (im Sinne der ICF) aufweisen. Ausgehend vom gesetzlichen Auftrag soll der Bericht eine wichtige Grundlage für die Vornahme von Entscheidungen über die Ausrichtung der Politik für Menschen mit Beeinträchtigungen darstellen. Insofern müssen auch gesellschaftliche Veränderungen, die nachhaltig auch das Leben der Menschen mit Behinderungen beeinflussen einbezogen werden. Schließlich soll der Bericht Bedarfe in ausgewählten Schwerpunktthemen aufzeigen. Die …

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Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erstellung eines validen, aussagekräftigen und „neuen“ Teilhabeberichts, der die zentrale Informationsbasis darstellt, um Zahlen, Fakten und Informationen über die Situation und die Lebenslagen der Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen zu erhalten. Dazu sollen nicht nur Menschen mit anerkannter Behinderung einbezogen werden, sondern alle Menschen, die eine Beeinträchtigung (im Sinne der ICF) aufweisen. Ausgehend vom gesetzlichen Auftrag soll der Bericht eine wichtige Grundlage für die Vornahme von Entscheidungen über die Ausrichtung der Politik für Menschen mit Beeinträchtigungen darstellen. Insofern müssen auch gesellschaftliche Veränderungen, die nachhaltig auch das Leben der Menschen mit Behinderungen beeinflussen einbezogen werden. Schließlich soll der Bericht Bedarfe in ausgewählten Schwerpunktthemen aufzeigen. Die Bundesregierung erstellt unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) einmal pro Legislaturperiode einen „Bericht über die Lage von Menschen mit Behinderungen" (Teilhabebericht). Die gesetzliche Grundlage für den Teilhabebericht findet sich in § 88 SGB IX. Der Bericht enthält Ausführungen „zu den Lebenslagen, Querschnittsthemen wie Gender Mainstreaming, Migration, Alter, Barrierefreiheit, Diskriminierung, Assistenzbedarf und Armut. Gegenstand des Berichts sind auch Forschungsergebnisse über Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen und der Leistungen der Rehabilitationsträger für die Zielgruppen des Berichts“. Der nächste Teilhabebericht ist spätestens im Jahr 2025 zu veröffentlichen. Der letzte Teilhabebericht erschien 2021 und umfasst 827 Seiten. Aus Sicht des BMAS ist es eine Weiterentwicklung des Berichts notwendig, um dem gesetzlichen Auftrag („Darstellung von Lebenslagen“ und „Politikberatung“) sowie den Erwartungen und Anforderungen der unterschiedlichen Stakeholder (gesetzgebende Körperschaften, Politik, Ministerien, Menschen mit Behinderungen, Verbände) besser gerecht zu werden. Neben einer inhaltlichen Weiterentwicklung soll der Teilhabebericht zukünftig auch mit einem neuen Erscheinungsbild in modularer Form (Teil A und Teil B) überzeugen. Im Teil A - der den eigentlichen Teilhabebericht darstellt - soll insbesondere eine kompakte Darstellung der Lebenslagen (Kap. 2) sowie die Darstellung und Erörterung von Handlungsbedarfen zu definierten Schwerpunktthemen (Kap. 3) erfolgen. Vorangestellt werden soll eine „Executive Summary“ mit zentralen Ergebnissen und Botschaften sowie ein einleitendes Kapitel (Kap. 1) mit den wichtigsten Inhalten, Zahlen und Konzepten. Teil B soll ergänzend vertiefende Zahlen, Daten und Hintergründen zu den einzelnen Lebenslagen (Kap. 4) darstellen und auf entsprechende Literatur und Datenquellen (Kap. 5) hinweisen. Teil B soll ausschließlich online veröffentlicht werden. Bitte beachten Sie die beigefügten Vergabeunterlagen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Berlin
Bundesland
Berlin
NUTS
DE300

Verlauf

  1. 27.03.2023 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH erhalten, Summe 233.124 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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