Ersatzbeschaffung von PNA-Geräten (mit Zubehör) und Implementierung in die bestehende Infrastruktur sowie Abschluss eines Wartungs- und Instandhaltungsvertrages für die Justizvollzugsanstalt München; Durchführung einer Markterkundung
Auftraggeber: Zentrale Vergabestelle des bayerischen Justizvollzugs · Niederschönenfeld
Zentrale Vergabestelle des bayerischen Justizvollzugs hat mit einer Vorinformation einen geplanten Auftrag für Telekommunikation in München angekündigt.
Ob und wann der Auftraggeber den Auftrag ausschreibt, entscheidet er selbst. Meist folgt eine eigene Bekanntmachung mit Frist und Unterlagen; sie kann auch schon erschienen sein. Maßgeblich ist die Vorinformation.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Telekommunikation: Ersatzbeschaffung von PNA-Geräten (mit Zubehör) und Implementierung in die bestehende Infrastruktur sowie Abschluss eines Wartungs- und Instandhaltungsvertrages für die Justizvollzugsanstalt München; Durchführung einer Markterkundung
- Wo
- München, Bayern
- Veröffentlicht
- 18.11.2025
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn der Justizvollzugsanstalt (JVA) München wird eine Personen-Notsignal-Anlage (PNA) des Herstellers "Funktel" betrieben. Die Anlage ist eine Teilkomponente einer umfangreichen technischen Sicherheitsinfrastruktur und innerhalb dieser mit anderen Komponenten verknüpft. Die PNA ist für die Sicherheit von übergeordneter Bedeutung und dient insbesondere der Alarmierung in Notsituationen und der schnellstmöglichen Unterstützung von Personen. Die mobilen PNA-Handgeräte, die über das Ortungssystem lokalisiert werden können, sind bei Alarm- und Notlagen essenziell. Besonders wichtig sind die aktiven und passiven Möglichkeiten der Alarmauslösung. Da es auch um den Schutz von Leib und Leben geht, ist eine permanente Systemverfügbarkeit unabdingbar. Zusätzlich werden über die mobilen Geräte andere Alarme (z.B. Brandalarme) weitergegeben. Auch diese und gegebenenfalls weitere Sicherheitsfunktionen …
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In der Justizvollzugsanstalt (JVA) München wird eine Personen-Notsignal-Anlage (PNA) des Herstellers "Funktel" betrieben. Die Anlage ist eine Teilkomponente einer umfangreichen technischen Sicherheitsinfrastruktur und innerhalb dieser mit anderen Komponenten verknüpft. Die PNA ist für die Sicherheit von übergeordneter Bedeutung und dient insbesondere der Alarmierung in Notsituationen und der schnellstmöglichen Unterstützung von Personen. Die mobilen PNA-Handgeräte, die über das Ortungssystem lokalisiert werden können, sind bei Alarm- und Notlagen essenziell. Besonders wichtig sind die aktiven und passiven Möglichkeiten der Alarmauslösung. Da es auch um den Schutz von Leib und Leben geht, ist eine permanente Systemverfügbarkeit unabdingbar. Zusätzlich werden über die mobilen Geräte andere Alarme (z.B. Brandalarme) weitergegeben. Auch diese und gegebenenfalls weitere Sicherheitsfunktionen müssen gewährleistet sein. Die JVA München beabsichtigt den Austausch von 500 Handgeräten (davon 20 für den Einsatz in Gefahrenbereichen, z.B. Bereichen mit entzündlichen Gefahrenstoffen) inkl. Zubehör wie Akkus, Micro SD Karten, Antennen, Ledertragetaschen, Gruppenladegeräte, Konsolen, Racks, Stromversorgungseinheiten, verbunden mit sämtlichen erforderlichen Leistungen zur betriebsbereiten Implementierung der Geräte in die vorhandene, umfangreiche technische Sicherheitsarchitektur. Die Leistungsausführung umfasst als komplexen Teil die vollständige Integration in den Bestand und muss Schnittstellen und Funktionalitäten berücksichtigen, darf den aktuellen Betrieb in keiner Weise einschränken und muss die volle Funktionsfähigkeit des eingerichteten Gesamtsystems gewährleisten, insbesondere: - Migration in das bestehende Gefahrenmanagement der Anstalt (Hersteller PKE AVAsys) - Einbindung der bestehenden Brandmeldeanlage (Esser) - Vernetzung im Umfang des Bestandes und Einhaltung der behördlichen Anforderungen bezüglich Brandmeldeanlage (Esser), Gefahrenmanagement (PKE), Zellenkommunikationsanlage (PKE), Hausalarm (Esser), bestehende Serverumgebung (Funktel), volle Funktion mit den bestehen Ortungssendern (IOS: Funktel) - Bewegungsprofile nur nach Vorgabe und DSGVO - volle Funktion an den bestehenden Basisstationen (Funktel/Damm) - störungsfreie Integration in die bestehende BOS-Anlage bei Nutzung einer gemeinsamen Strahler-Kabelanlage - Vollständige Integration in allen Gebäuden und im Bereich der Freianlagen - Herstellung der bestehenden Handset-Funktionen Nach dem derzeitigen Stand geht der Auftraggeber davon aus, dass voraussichtlich nur Geräte des Typs Funktel FT5 S und für den Gefahrenbereich FT4 S EX (zu diesen Geräten sind technische Daten und Funktionsmerkmale im Internet recherchierbar) in den vorhandenen Bestand integriert werden können, da eine vollständige Kompatibilität mit anderen Geräten nicht gegeben ist und bereits vorhandene Zentraltechnik mit anderen Geräten nicht nutzbar wäre. Zudem ist derzeit anzunehmen, dass die Einbindung der Geräte in die o.g. Strukturen hohe Anforderungen an die technische Leistungsfähigkeit des Auftragnehmers stellt und die Implementierung, Programmierung und Integration der neuen Geräte in das (Gesamt-)System nur durch die Firma Funktel erfolgen kann. Die gegenständliche Markterkundung gilt unter anderem dem Zweck, den Markt in diesem Kontext zu sondieren und diese Einschätzung zu prüfen. Zur Einordnung der Dimension der Anforderungen, der Abläufe und der spezifischen Rahmenbedingungen (aus den besonderen Verhältnissen im Justizvollzug und der Sicherheitstechnik resultierend) können im Sinne eines stichpunktartigen Überblicks zusätzliche Informationen gegeben werden. Siehe dazu Nr. 2.1.4 "Zusätzliche Informationen".
Erfüllungsort
Verlauf
- 18.11.2025 Vorinformation veröffentlicht
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