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Zuschlag erteilt nicht angegeben (EU-weit) · veröffentlicht am 19.06.2026

Erhebungen am Unfallort

Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat den Auftrag für Forschung und Studien im Rheinisch-Bergischer Kreis am 19.04.2023 vergeben, Zuschlag an Medizinische Hochschule Hannover und Einzelunternehmen aus München.

Zuschlag an

Medizinische Hochschule Hannover Hannover

Einzelunternehmen aus München

Summe
nicht plausibel
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
19.04.2023

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 19.06.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Erhebungen am Unfallort
Wo
Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Lose
2 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 19.06.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang In-formationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsme-chanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Hintergrundinformationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit. Seit 1973 werden daher im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Stichprobe Verkehrsunfalldaten (mit mindestens einer verletzten Person) unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten regional (bisher am Erhebungsstandort Hannover) in der Weise erhoben, dass durch wissen-schaftliche Verfahren eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet ermöglicht wird. Wegen ihres hohen Detaillierungs- und Genauigkeitsgrades werden so gewon-nene Daten in der Regel „vertiefte Verkehrsunfalldaten“ bzw. „in-depth-Unfalldaten“ genannt. Von 1999 bis …

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Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang In-formationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsme-chanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Hintergrundinformationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit. Seit 1973 werden daher im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Stichprobe Verkehrsunfalldaten (mit mindestens einer verletzten Person) unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten regional (bisher am Erhebungsstandort Hannover) in der Weise erhoben, dass durch wissen-schaftliche Verfahren eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet ermöglicht wird. Wegen ihres hohen Detaillierungs- und Genauigkeitsgrades werden so gewon-nene Daten in der Regel „vertiefte Verkehrsunfalldaten“ bzw. „in-depth-Unfalldaten“ genannt. Von 1999 bis 2019 wurden die im Auftrag der BASt gewonnenen vertieften Ver-kehrsunfalldaten im Rahmen einer Kooperation mit den vertieften Verkehrsunfallda-ten eines zweiten Erhebungsteams (Erhebungsstandort Dresden, finanziert durch die Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. (FAT)), zusammengeführt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten und Synergien nutzen zu können, arbeiteten beide Teams nach einer einheitlichen Erhebungsmethodik. Die zu erarbei-tenden Unfallparameter sind in einem Codebook beschrieben. Das Codebook wird halbjährlich aktualisiert und gilt dann für den folgenden Erhebungszeitraum. Das Er-gebnis des Zusammenschlusses bildet die gemeinsame Datenbank, die sog. GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“ – www.gidas.org). Die ver-tieften Verkehrsunfalldaten werden in der vorgenannten Datenbank gesammelt, aus der sich umfassende Informationen zu den breit gefächerten Forschungsfeldern „Passive und aktive Fahrzeugsicherheit", „Verkehrs- und Rettungsmedizin" oder auch "Straßenausstattung und -zustand" gewinnen lassen. In den Jahren 2020 bis 2022 wurden lediglich am Erhebungsstandort Dresden ver-tiefte Verkehrsunfalldaten nach den GIDAS-Kriterien erhoben und in die GIDAS-Datenbank eingebracht. Aktuell findet eine inhaltliche und organisatorische Weiter-entwicklung der Erhebungsinhalte, Erhebungsmethodik und der Datenbank durch die beiden Kooperationspartner BASt und FAT, hin zu einem „GIDAS 4.0“, statt, deren Ergebnisse ab dem Erhebungsjahr 2023 in GIDAS Berücksichtigung finden. Damit die Erhebung neuer Inhalte nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik erfolgt, hat die BASt unter anderem eine Reihe von Forschungsprojekten aufgelegt, deren Ergebnisse als Basis für die Weiterentwicklung von GIDAS dienen sollen. Ein Ergebnis beschreibt die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Au-ßerortsstraßen, um das Ziel der Repräsentativität der gewonnenen Daten auf die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. An der einheitlichen Erhebungsmethodik, an der Erhebung der gleichen Inhalte an allen Standorten und an der Zusammenführung der Daten in einer gemeinsamen GIDAS-Datenbank wird auch im Rahmen von GIDAS 4.0 festgehalten. Die Erhe-bungsteams wirken kooperativ daran mit, diese Einheitlichkeit sowie eine gleichbleibend hohe Qualität der Erfassung der Erhebungsinhalte zu gewährleisten. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mindestens dem regionalen Rettungs- und Polizeiwesen sowie den medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Staatsanwaltschaft („dritte Institutionen“) ist für eine qualitativ hochwertige Erhebung unerlässlich.

2 Lose

LosBezeichnung laut BekanntmachungZuschlag
1 Erhebungen am Unfallort - unverzerrt (Los 1) Medizinische Hochschule Hannover
2 Erhebungen am Unfallort - überproportional außerorts - (Los 2) Einzelunternehmen aus München

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)

Verlauf

  1. 19.06.2026 Vertragsänderung veröffentlicht · Gegenstand der Vertragsänderung ist im Wesentlichen die Sicherung von unwiederbringlichen Primärdaten ab Januar 2026 bis einschließlich Juni 2027 sowie die inhaltlich eng verknüpfte Folgebefragung zu Langzeit-folgen. Es handelt sich um zeitliche Fortsetzung der ursprünglichen…

Lange Begründungen sind hier gekürzt. Vollständig: Textfassung dieser Seite

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Medizinische Hochschule Hannover und Einzelunternehmen aus München erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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