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Vorinformation nicht angegeben (EU-weit) · veröffentlicht am 25.07.2026

Durchführung orbitaler Startdienstleistungen von mobilen und maritimen Startplattformen

Auftraggeber: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. · Bonn

Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft… hat mit einer Vorinformation einen geplanten Auftrag für Fahrzeuge in Bonn angekündigt.

Geplanter Auftrag

Ob und wann der Auftraggeber den Auftrag ausschreibt, entscheidet er selbst. Meist folgt eine eigene Bekanntmachung mit Frist und Unterlagen; sie kann auch schon erschienen sein. Maßgeblich ist die Vorinformation.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Fahrzeuge: Durchführung orbitaler Startdienstleistungen von mobilen und maritimen Startplattformen
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
25.07.2026
Laufzeit
bis 31.12.2029

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 25.07.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung gemäß 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V. möchte die Verfügbarkeiten und die Resilienz europäischer Startplätze erhöhen. Die Nachfrage nach einem gesicherten Zugang zum Weltraum hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Zur Stärkung der Resilienz ist es wichtig, zusätzliche und alternative Startplätze zum „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Französisch-Guyana in der Europaischen Union (EU) aufzubauen. Zwar existieren in Europa alternative Startstandorte, etwa der SaxaVord Spaceport und der Andøya Spaceport. Diese befinden sich jedoch zum einen außerhalb der EU und liegen zum anderen in hohen nördlichen Breitengraden. Für die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erwarteten europäischen Startbedarfe ist jedoch ein …

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Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung gemäß 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V. möchte die Verfügbarkeiten und die Resilienz europäischer Startplätze erhöhen. Die Nachfrage nach einem gesicherten Zugang zum Weltraum hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Zur Stärkung der Resilienz ist es wichtig, zusätzliche und alternative Startplätze zum „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Französisch-Guyana in der Europaischen Union (EU) aufzubauen. Zwar existieren in Europa alternative Startstandorte, etwa der SaxaVord Spaceport und der Andøya Spaceport. Diese befinden sich jedoch zum einen außerhalb der EU und liegen zum anderen in hohen nördlichen Breitengraden. Für die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erwarteten europäischen Startbedarfe ist jedoch ein Zugang zu geostationären Transferbahnen sowie zu den für viele Satellitenkonstellationen besonders relevanten Orbits mit niedriger Inklination von zentraler Bedeutung. Dies setzt Startstandorte in niedrigeren Breitengraden sowie sichere Startkorridore in östlicher Richtung voraus. Voraussetzungen, die auf dem europäischen Festland nur eingeschränkt oder gar nicht gegeben sind. Eine vielversprechende und zugleich flexible Alternative stellen daher sogenannte Off-Shore-Startplätze dar, bei denen Trägerraketen von maritimen Plattformen, beispielsweise Schiffen, gestartet werden. Durch ihre freie Positionierung und Mobilität ermöglichen solche Startplätze eine optimale Anpassung an missionsspezifische Anforderungen. Mit dieser Markterkundung soll untersucht werden, welche europäischen Lösungen für maritime und mobile Startplattformen bis 2029 verfügbar sein werden. Ziel ist es eine Demonstration eines Orbitalstarts von einer solchen maritimen und mobilen Startplattform durchzuführen. Für die Art des Trägers (Masse, Treibstoff usw.) gibt es keine Vorgaben, jedoch ist im ersten Schritt davon auszugehen, dass Nutzlasten zwischen 100–200 kg in Low Earth Orbit (LEO) verbracht werden sollen. Im Einzelnen sind für eine mögliche zukünftige Beauftragung folgende Aktivitäten vorgesehen: 1) Schaffung aller notwendiger Voraussetzungen für den orbitalen Satellitenstart 2) Durchführung des Starts eines Satelliten in einen stabilen Orbit von einer mobilen und maritimen Startplattform 3) Ggfs. Übergabe des Satelliten an einen Satellitenbetreiber. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung durchführen können, bitten wir um aussagekräftige Unterlagen, Übersendung eines Konzepts und Angaben von Referenzen per E-Mail bis spätestens 20.08.2026. Folgende Randbedingungen müssen vom Anbieter beschrieben werden: • Nachweise erster abgeschlossener technischer Entwicklungsmeilensteine, • nachvollziehbare Meilensteinplanung mit einer orbitalen Startkampagne (Demonstrationsflug) in 2029,, • eine vorläufige Systemarchitektur. • Die Verfügbarkeit eines geeigneten Trägersystems liegt in der Hand des Anbieters, das Gesamtsystem soll offen für verschiedene europäische Anbieter sein. Die entsprechende Eignung des Konzepts für die Durchführung eines Demonstrationsfluges mit den Trägern ist durch den Anbieter mittels entsprechender Schnittstellendokumentation auf Basis der vorläufigen Systemarchitektur nachzuweisen. Bzgl. der Systemarchitektur sollten mindestens die drei deutschen Firmen ISAR Aerospace AG, Rocket Factory Augsburg und HyImpulse berücksichtigt werden. Die Betrachtung weiterer europäischer Träger ist wünschenswert.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 25.07.2026 Vorinformation veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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