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Abgelaufen Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 25.08.2023

Die Anwendung von Risikovergleichen im Strahlenschutz. Eine theoretisch-empirische Überprüfung.

Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Oberschleißheim ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 25.09.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Die Angebotsfrist endete am 25.09.2023, 14:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Die Anwendung von Risikovergleichen im Strahlenschutz. Eine theoretisch-empirische Überprüfung.
Wo
Oberschleißheim, Landkreis München, Bayern
Bis wann
Angebotsfrist 25.09.2023, 14:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 25.08.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Strahlenschutz ist für wissenschaftliche Laien ein komplexes Thema. In der Kommunikation mit der Bevölkerung über Strahlenrisiken steht neben der reinen Information über wissenschaftliche Erkenntnisse häufig die Information über Strahlenrisiken und angemessenes Schutzverhalten im Vordergrund. Um Risiken in den Kontext zu setzen und damit einen Vergleichsmaßstab anzubieten ? eine der landläufigen Empfehlungen für die Risikokommunikation ? wird häufig mit Analogien oder sogenannten Risikovergleichen gearbeitet. Ziel ist es, damit Größenverhältnisse, Risiken, Wahrscheinlichkeiten, Krankheitsfolgen, oder auch Expositionssituationen ins Verhältnis zu anderen, bekannteren Themen zu setzen und damit einfacher verständlich zu machen. Die wissenschaftliche Literatur gibt für die Verwendung von Risikovergleichen keine eindeutigen Empfehlungen. So wird unter anderem von der Anwendung von …

Ganze Beschreibung lesen

Strahlenschutz ist für wissenschaftliche Laien ein komplexes Thema. In der Kommunikation mit der Bevölkerung über Strahlenrisiken steht neben der reinen Information über wissenschaftliche Erkenntnisse häufig die Information über Strahlenrisiken und angemessenes Schutzverhalten im Vordergrund. Um Risiken in den Kontext zu setzen und damit einen Vergleichsmaßstab anzubieten ? eine der landläufigen Empfehlungen für die Risikokommunikation ? wird häufig mit Analogien oder sogenannten Risikovergleichen gearbeitet. Ziel ist es, damit Größenverhältnisse, Risiken, Wahrscheinlichkeiten, Krankheitsfolgen, oder auch Expositionssituationen ins Verhältnis zu anderen, bekannteren Themen zu setzen und damit einfacher verständlich zu machen. Die wissenschaftliche Literatur gibt für die Verwendung von Risikovergleichen keine eindeutigen Empfehlungen. So wird unter anderem von der Anwendung von Vergleichen abgeraten, da sie eine Sachlage noch komplexer machen können, die Risikowahrnehmung verändern oder das Vertrauen in den Kommunikator verringern können. Insbesondere im Bereich des Strahlenschutzes gibt es kaum empirische Erkenntnisse, welche Vergleiche für welches Thema geeignet sind und wie Risikovergleiche auf die Rezipierenden, die Risikowahrnehmung und das Risikoverständnis wirken. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens (FV) ist es, die Wirkung konkreter Anwendungsbeispiele von Vergleichen für die Kommunikation in verschiedenen Strahlenschutzfeldern zu untersuchen und Schlussfolgerungen für die Anwendung von Analogien zu ziehen, die dem jeweiligen Kommunikationsinhalt und -ziel angemessen sind. Anhand eines qualitativ und eines quantitativ ausgerichteten Forschungsteils sind verschiedene Vergleiche zu ausgewählten Themen des Strahlenschutzes (z. B. Radon, medizinische Anwendungen, Notfallschutz) potenziellen Rezipierenden vorzulegen. Zu betrachten ist die Eignung verschiedener Arten von Vergleichen für die Kommunikation, wie z. B. bzgl. Exposition, Dosis, Risiko, Erkrankungsarten etc. Untersucht werden soll dabei auch, welchen Einfluss die Verwendung eines Vergleichs auf das Framing des Strahlenthemas hat und wie dieses Framing auf die Rezeption der Informationen und die Bewertung der Situation durch die Rezipierenden wirkt. Ergebnis dieses FV sind konkrete Hinweise, ob und wie eine Einordnung von und damit eine bessere Information zu Strahlung und Strahlenschutz anhand von Risikovergleichen gestaltet werden kann, für welche Zwecke Risikovergleiche in der Strahlenschutz-Kommunikation geeignet sein könnten und in welchen Bereichen aufgrund gegenteiliger Wirkung eher davon abgeraten werden sollte. Das Forschungsvorhaben ist innerhalb von 14 Monaten zu bearbeiten. Strahlenschutz, Sozialforschung, Schutz vor natürlichen Risiken oder Gefahren

Erfüllungsort

Ort
Oberschleißheim
Bundesland
Bayern
NUTS
DE2

Verlauf

  1. 25.08.2023 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf ausschreibungen.pd-g.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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