Augenschäden und Blendattacken durch Laserpointer ? Zielgruppenspezifische Risikokommunikation
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für „Augenschäden und Blendattacken durch Laserpointer ? Zielgruppenspezifische Risikokommunikation“ in Oberschleißheim ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 10.07.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Augenschäden und Blendattacken durch Laserpointer ? Zielgruppenspezifische Risikokommunikation
- Wo
- Oberschleißheim, Landkreis München, Bayern
- Bis wann
- Angebotsfrist 10.07.2023, 14:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.06.2023, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Missbrauch starker optischer Strahlungsquellen, insbesondere leistungsstarker Laserpointer, kann zu Augenschäden führen und erhöht ? im Fall von Blendattacken beispielsweise auf Flugzeug- oder Fahrzeugführende ? das Unfallrisiko. Ein wichtiger Baustein zur Minimierung solcher Vorfälle ist es, das Risikobewusstsein in der Bevölkerung allgemein, vor allem aber in relevanten Zielgruppen zu verbessern, wobei allerdings das Risiko, Nachahmungstäter zu aktivieren, bedacht werden muss. Die besondere Herausforderung besteht in der Heterogenität der Zielgruppen und Szenarien. Bei Augenschäden durch Laserstrahlung sind häufig Kinder und Jugendliche betroffen, die Zugang zu starken Laserpointern bekommen haben und im ?Spiel? die Risiken unterschätzen. Andererseits sind Minderjährige und junge Erwachsene nicht nur Opfer, sondern häufig auch Verursacher, beispielsweise bei Attacken im …
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Der Missbrauch starker optischer Strahlungsquellen, insbesondere leistungsstarker Laserpointer, kann zu Augenschäden führen und erhöht ? im Fall von Blendattacken beispielsweise auf Flugzeug- oder Fahrzeugführende ? das Unfallrisiko. Ein wichtiger Baustein zur Minimierung solcher Vorfälle ist es, das Risikobewusstsein in der Bevölkerung allgemein, vor allem aber in relevanten Zielgruppen zu verbessern, wobei allerdings das Risiko, Nachahmungstäter zu aktivieren, bedacht werden muss. Die besondere Herausforderung besteht in der Heterogenität der Zielgruppen und Szenarien. Bei Augenschäden durch Laserstrahlung sind häufig Kinder und Jugendliche betroffen, die Zugang zu starken Laserpointern bekommen haben und im ?Spiel? die Risiken unterschätzen. Andererseits sind Minderjährige und junge Erwachsene nicht nur Opfer, sondern häufig auch Verursacher, beispielsweise bei Attacken im Straßenverkehr oder auf Flugzeuge oder Hubschrauber. Ein weiteres Szenario in diesem Kontext besteht in gezielten Laserattacken auf Personen, wie beispielsweise auf Polizeikräfte bei Demonstrationen oder auf gegnerische Spieler oder Fans bei Sportveranstaltungen. Im Projekt sollen Konzepte für die zielgruppengerechte Ansprache entwickelt und Maßnahmen erarbeitet und vorgestellt werden, die geeignet sind, das Ziel (Steigerung des Risikobewusstseins, Minderung des Missbrauchs von Laserpointern) zu erreichen. Zunächst sollen eine systematische Zusammenstellung und Auswertung von nationalen und internationalen Programmen/Kampagnen und Maßnahmen erfolgen, die für die Fragestellung relevant sind. Im Rahmen eines vom Auftragnehmer durchzuführenden Fachgesprächs soll die Expertise einschlägiger Fachkreise eingebunden werden. Auf Basis der Ergebnisse ist ein Konzept zur Ansprache geeigneter Zielgruppen und Multiplikatoren im Sinne eines ?Best Practice?-Ansatzes auszuarbeiten. Das Projekt soll dazu dienen, Risiken durch den Missbrauch starker optischer Strahlungsquellen, insbesondere Laserpointer durch geeignete Wege der Risikokommunikation zu vermindern. Es dient damit dem Oberziel, Risiken der Exposition durch nichtionisierende Strahlung zu vermindern und dem Unterziel, Strahlenschutzkonzepte, Präventionsmaßnahmen und Vorsorgestrategien zu erarbeiten und zu kommunizieren. Aufgabe des Projektes ist es, den Informationsstand und das Risikobewusstsein in der Bevölkerung und insbesondere in relevanten Zielgruppen zu verbessern, mit dem Ziel, Augenschäden und Unfallrisiken durch Blendattacken zu reduzieren. Dabei ist die Heterogenität der Szenarien und Akteure zu beachten: - Kinder und Jugendliche, die starke Laserpointer in die Hände bekommen und sich aus Neugier und im Spiel das Sehvermögen schädigen. - Personen, die starke Laserpointer bewusst beispielsweise bei Demonstrationen gegen Polizeibeamt*innen oder Hubschrauberpilot*innen einsetzen. - Ein breiter Kreis von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unklarer Motivlage, die Pilot*innen, Lokführer*innen, Autofahrer*innen oder sonstige Verkehrsteilnehmer*innen blenden, gegebenenfalls ohne sich der möglichen Risiken und der ? auch strafrechtlichen - Folgen bewusst zu sein. Die Beantwortung der Frage, ob ? und wenn ja wie - diese Gruppen anzusprechen sind oder ob auf bestimmte Gruppen fokussiert werden sollte, ist Teil des Arbeitsauftrags. Im Projekt soll ein Konzept zur Verbesserung des Risikobewusstseins für Augenschäden durch starke optische Strahlungsquellen, insbesondere Laserpointern, sowie für mögliche Folgen von Blendattacken erarbeitet werden. Es sollen begründete Empfehlungen zum weiteren Vorgehen vorgelegt und mit konkreten Formulierungsvorschlägen unterfüttert werden. Dabei ist eine Kosten-Nutzen-Abschätzung verschiedener Strategien vorzunehmen. Bei allen Strategien muss bedacht werden, dass keinesfalls Nachahmungstäter animiert werden sollen. Gerade bei Blendattacken ist dies ein wichtiges Anliegen betroffener Personengruppen. Forschung
Erfüllungsort
- Ort
- Oberschleißheim
- Kreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE2
Verlauf
- 09.06.2023 Ausschreibung veröffentlicht