Zum Inhalt springen
Zuschlag erteilt Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (national) · veröffentlicht am 30.10.2023

3623S12216VV Identifikation und Quantifizierung anthropogener Einflussgrößen auf Radon in der Bodenluft im urbanen Raum

Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz · Salzgitter

Bundesamt für Strahlenschutz hat den Auftrag für Forschung und Studien in Salzgitter vergeben (Bekanntmachung vom 30.10.2023), Zuschlag an Einzelunternehmen.

Zuschlag an

Einzelunternehmen

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
30.10.2023

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 30.10.2023.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: 3623S12216VV Identifikation und Quantifizierung anthropogener Einflussgrößen auf Radon in der Bodenluft im urbanen Raum
Wo
Salzgitter, Niedersachsen
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.10.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das Bundesamt für Strahlenschutz unterstützt die Bundesländer im Rahmen seiner wissenschaftlichen Aufgaben bei der Ausweisung von Radon-Vorsorgegebieten nach §121 Strahlenschutzgesetz i.V.m. §153 Strahlenschutzverordnung durch räumliche Prognosen der Radon-Referenzwertüberschreitung. Eine zentrale Rolle bei dieser Prognose nimmt dabei das geogene Radonpotenzial ein, welches die Verfügbarkeit von Radon zur Exhalation an der Oberfläche und zur Infiltration in Gebäude beschreibt. Städtische Räume, in denen rund 75 % der Bevölkerung Deutschlands leben, weisen jedoch oftmals erhebliche Überprägungen der ursprünglichen Naturraumeigenschaften auf, d.h. die tatsächlichen Eigenschaften (Geologie, Boden etc.) weichen unter Umständen von den in Karten dargestellten und zur Prognose verwendeten Eigenschaften ab. Als wesentliche Überprägungen zu nennen sind insbesondere die Veränderung des …

Ganze Beschreibung lesen

Das Bundesamt für Strahlenschutz unterstützt die Bundesländer im Rahmen seiner wissenschaftlichen Aufgaben bei der Ausweisung von Radon-Vorsorgegebieten nach §121 Strahlenschutzgesetz i.V.m. §153 Strahlenschutzverordnung durch räumliche Prognosen der Radon-Referenzwertüberschreitung. Eine zentrale Rolle bei dieser Prognose nimmt dabei das geogene Radonpotenzial ein, welches die Verfügbarkeit von Radon zur Exhalation an der Oberfläche und zur Infiltration in Gebäude beschreibt. Städtische Räume, in denen rund 75 % der Bevölkerung Deutschlands leben, weisen jedoch oftmals erhebliche Überprägungen der ursprünglichen Naturraumeigenschaften auf, d.h. die tatsächlichen Eigenschaften (Geologie, Boden etc.) weichen unter Umständen von den in Karten dargestellten und zur Prognose verwendeten Eigenschaften ab. Als wesentliche Überprägungen zu nennen sind insbesondere die Veränderung des natürlichen Bodenaufbaus (z.B. durch Baumaßnahmen, Bombentrichter), veränderte hydrologische Verhältnisse (z.B.Absenkung Grundwasserspiegel), Bodenversiegelung, Existenz von technischerVersorgungsinfrastruktur (z.B. Wasserleitungen) und Verkehrsinfrastruktur (z.B. UBahn). Diese anthropogenen Überprägungen können Einfluss auf die Verfügbarkeit von Radon im Untergrund haben. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Prüfung, ob ein nennenswerter Einfluss der genannten Einflussgrößen auf das geogene Radonpotenzial sowie die Radon-Innenraumkonzentration besteht und, falls ja, diesen Einfluss zu quantifizieren. Mit den Erkenntnissen dieses Vorhabens soll die bestehende Bewertung der Radongefährdung für den urbanen Raum überprüft und ggf. optimiert werden (z.B. durch Identifikation und ggf. Einbindung relevanter Prädiktoren in Prognosemodelle). Die Ziele des Vorhabens sollen durch eine hinreichende Anzahl von Radon-Bodenluft und -Innenraummessungen in Kombination mit räumlichen Analysen relevanter anthropogener Faktoren erreicht werden. Die Einflüsse von Störgrößen wie Gebäudeeigenschaften (Etage, Gebäudealter, Bauweise etc.) oder natürliche räumliche Variabilität des geogenen Radonpotenzials (z.B. aufgrund von Geologie) sollen durch die Wahl eines entsprechenden Studiendesigns und der Berücksichtigung der entsprechenden Daten (hochaufgelöste geologische Kartengrundlagen) möglichst ausgeschlossen werden.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Niedersachsen

Verlauf

  1. 30.10.2023 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Einzelunternehmen erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

Ähnliche offene Ausschreibungen

Offen Rahmenvertrag „Strategische Beratung im Pharmazeutik- und Gesundheitssektor“ im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit Regionaler Schwerpunkt: Subsahara Afrika und Nepal
Physikalisch - Technische Bundesanstalt Braunschweig
26.11.2026 noch 25 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
Braunschweig Niedersachsen
Offen Non-Clinical Toxicology and safety assessment of a small molecule
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH
07.12.2026 noch 36 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
Braunschweig Niedersachsen
Endet bald Modell zur Schätzung von Gütertransportkosten
Bundesamt für Logistik und Mobilität
02.11.2026 morgen
nicht angegeben Wert, geschätzt
Köln Nordrhein-Westfalen

Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers

Von hier aus weiter