Stab. Plattform für HySpex
Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) · Göttingen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) hat den Auftrag für „Stab. Plattform für HySpex“ in DLR Weßling vergeben (Bekanntmachung vom 08.12.2023). Wer den Zuschlag bekommen hat, steht nicht in der Bekanntmachung.
Gewinner nicht veröffentlicht
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 08.12.2023
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 08.12.2023.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Stab. Plattform für HySpex
- Wo
- DLR Weßling
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 08.12.2023, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungVergabestelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Vergabeverfahren: Verhandlungsvergabe ohne TW gemäß § 8 (4) UVgO,Ziffer 6 Name des Auftragnehmers:SOMAG AG Jena,Am Zementwerk 8, 07745Jena Leistungsgegenstand:Das Institut für Methodik der Fernerkundung betreibt seit 2011 das flugzeuggetragene Spektrometersystem HySpex, welches von DLR Wissenschaftlern und deren Partnern für die Entwicklung neuer Fernerkundungsverfahren eingesetzt wird. Im Fokus stehen dabei aktuell die Überwachung des Gesundheitszustandes von Wäldern, die Detektion von Methan- und CO2 Quellen sowie die Validierung von europäischen und nationalen Missionen wie Sentinel-2, EnMAP oderDESIS. Der Betrieb des HySpex Systems erfolgt auf den Forschungsflugzeugen Do228 (D-CFFU) undCessna Grand Caravan (D-FDLR) des DLR Flugbetriebs. Um die für die oben genannten Anwendungen benötigte Datenqualität zu …
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Vergabestelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Vergabeverfahren: Verhandlungsvergabe ohne TW gemäß § 8 (4) UVgO,Ziffer 6 Name des Auftragnehmers:SOMAG AG Jena,Am Zementwerk 8, 07745Jena Leistungsgegenstand:Das Institut für Methodik der Fernerkundung betreibt seit 2011 das flugzeuggetragene Spektrometersystem HySpex, welches von DLR Wissenschaftlern und deren Partnern für die Entwicklung neuer Fernerkundungsverfahren eingesetzt wird. Im Fokus stehen dabei aktuell die Überwachung des Gesundheitszustandes von Wäldern, die Detektion von Methan- und CO2 Quellen sowie die Validierung von europäischen und nationalen Missionen wie Sentinel-2, EnMAP oderDESIS. Der Betrieb des HySpex Systems erfolgt auf den Forschungsflugzeugen Do228 (D-CFFU) undCessna Grand Caravan (D-FDLR) des DLR Flugbetriebs. Um die für die oben genannten Anwendungen benötigte Datenqualität zu gewährleisten, sind die HySpex Sensoren auf einer stabilisierten Plattform montiert, welche das Sensorsystem von Bewegungen des Flugzeugs entkoppelt. Dabei werden über eine Kombination aus Inertialmesssystem (IMU) und Satellitennavigationssystem (GNSS) Roll-, Nick- und Gierbewegungen des Flugzeugs in Echtzeit gemessen und elektronisch verarbeitet, um die stabilisierte Plattform kontinuierlich so zu positionieren, dass Bewegungen des Flugzeugs ausgeglichen werden. Für diese Aufgabe sind drei Komponenten erforderlich: Eine stabilisierte Plattform, ein Inertialmesssystem bestehend aus IMU und GNSS Empfänger, eine elektronische Ansteuerung, welche IMU & GNSS Daten empfängt, in Nahe Echtzeit verarbeitet und die Plattform entsprechend ansteuert. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Komponenten (1)-(3) technisch kompatibel sind, da die ansteuernde Einheit (3) die Daten der Komponenten (1) & (2) empfangen und gleichzeitig die Plattform (3) ansteuern muss. Zusätzlich können diese Geräte nur mit einer gültigen Luftfahrtzulassung an Bord von Luftfahrzeugen betrieben werden. Aufgrund eines technischen Defekts ist das Applanix System seit Mitte 2022 nicht mehr nutzbar. Eine Reparatur ist nicht möglich, da das System sein End-Of-Life seit langem erreicht hat. Eine Ersatzbeschaffung ist unumgänglich. Da die aktuell genutzte Leica PAV 30 ebenfalls ihr EOL erreicht hat, und daher von keinem aktuell am Markt verfügbaren Navigationssystem mehr unterstützt wird, ist die gleichzeitige Beschaffung einer neuen Plattform ebenfalls erforderlich. Auch aus marktwirtschaftlichen Überlegungen ist eine Erneuerung der Plattform sinnvoll, da in Anbetracht der zu erwartenden Lebensdauer ein Defekt in den kommenden Jahren erwartet werden muss. Da jeder Tausch von Komponenten eine Anpassung der Luftfahrtzulassung nach sich zieht, ist ein gleichzeitiger Tausch aller Komponenten (1)-(3) in diesem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit die wirtschaftlichste Alternative. Lieferzeitraum: 03/2024 Teleskope
Erfüllungsort
- Ort
- 82234 DLR Weßling
Verlauf
- 08.12.2023 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Der Auftraggeber hat den Gewinner nicht veröffentlicht.