Projekt E-Check
Auftraggeber: DB Fernverkehr AG · Frankfurt Main
DB Fernverkehr AG hat mit einer Vorinformation einen geplanten Auftrag für Maschinen und Geräte in München angekündigt.
Ob und wann der Auftraggeber den Auftrag ausschreibt, entscheidet er selbst. Meist folgt eine eigene Bekanntmachung mit Frist und Unterlagen; sie kann auch schon erschienen sein. Maßgeblich ist die Vorinformation.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Maschinen und Geräte: Projekt E-Check
- Wo
- München, Bayern
- Veröffentlicht
- 30.10.2020
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.10.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Projekt E-Check entwickelt und implementiert die teil automatisierte Instandhaltung für die Baureihen 403, 407, 408 ICE 3 (IS 100/200) und Baureihe 412 ICE 4 (IS 200) in neu zu errichtenden E-Check-Hallen an den Werkestandorten Hamburg, Köln und München. In Berlin und Frankfurt wird die Automatisierungstechnik in die vorhandenen Hallen integriert. Das Projekt erzielt Nutzen in 3 Bereichen: 1. Mehr Züge für mehr Verkehr, mehr Umsatz und mehr Ergebnis zur Verfügung stellen, 2. Bessere Vorhersage und bessere Planung von Instandhaltungsmaßnahmen, 3. Vermeidung von Personalengpässen in der Instandhaltung. Bis Ende 2024 entwickelt das Projekt die notwendigen Technologien und Prozesse und setzt die E-Check-Anlagen an den 5 Standorten produktiv. Das dazu notwendige Budget ist vorhanden. Die Wirtschaftlichkeit ist nachgewiesen. Technologisch lässt sich die Beschaffung der E-Checkanlage in 2 …
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Das Projekt E-Check entwickelt und implementiert die teil automatisierte Instandhaltung für die Baureihen 403, 407, 408 ICE 3 (IS 100/200) und Baureihe 412 ICE 4 (IS 200) in neu zu errichtenden E-Check-Hallen an den Werkestandorten Hamburg, Köln und München. In Berlin und Frankfurt wird die Automatisierungstechnik in die vorhandenen Hallen integriert. Das Projekt erzielt Nutzen in 3 Bereichen: 1. Mehr Züge für mehr Verkehr, mehr Umsatz und mehr Ergebnis zur Verfügung stellen, 2. Bessere Vorhersage und bessere Planung von Instandhaltungsmaßnahmen, 3. Vermeidung von Personalengpässen in der Instandhaltung. Bis Ende 2024 entwickelt das Projekt die notwendigen Technologien und Prozesse und setzt die E-Check-Anlagen an den 5 Standorten produktiv. Das dazu notwendige Budget ist vorhanden. Die Wirtschaftlichkeit ist nachgewiesen. Technologisch lässt sich die Beschaffung der E-Checkanlage in 2 Bereiche trennen. Zum einen werden Bildaufnahme- und Verarbeitungssysteme beschafft, zum anderen Robotersysteme zur Manipulation des Zuges mit Werkzeugeinsatz (Ver- u. Entsorgung inkl. Klappenöffnung). In der Halle wird je Drehgestell ein Cobot links und ein Cobot rechts eingesetzt. Diese befinden sich auf einem automatischen Flurförderfahrzeug und können so Ihre Position an die zu bearbeitenden Züge anpassen. Die Ver- und Entsorgung wird ebenfalls von auf automatischen Flurförderfahrzeugen montierten Cobots erledigt. Dazu ist je ein Ver- und Entsorgungsroboter und je ein Klappenöffnungsroboter notwendig. In Summe werden damit voraussichtlich 8 Cobotsysteme auf selbstfahrenden Flurförderfahrzeugen eingesetzt. Zusätzlich wird das System durch einen oder 2 Roboter im Hallendachbereich ergänzt, der die stationäre Bildaufnahmetechnik ergänzt. Der Triebzug wird mit Eigentraktion weitergefahren, die Informationsweitergabe erfolgt per Funkgerät zwischen Bereitsteller und Inspektionsmitarbeiter. Die Bildauswertung erfolgt mittels KI dadurch können zusätzliche Baureihen einfach integriert werden. Das Konzept ist modular gestaltet. Die Bildaufnahmetechnik kann in der Halle oder im Vorfeld installiert werden. Die automatischen Flurförderfahrzeuge mit integrierter Robotik können ohne Hallenumbau eingesetzt werden. Auf diese Art und Weise kann E-Check auf jedes Werk aus-geweitet werden. Dies kann in den einzelnen Modulen erfolgen. Wird das System in einer bestehenden Halle integriert, ist der Ablauf wie folgt: Der Zug fährt komplett in die Halle ein. Dabei durchfährt er die Bilderkennung, entweder im Gleisvorfeld oder am Hallentor. Je nach Ausgestaltung stoppt der Zug kurz, wenn die Dachgärten die roboterunterstützte Bildaufnahme durchfahren. (Alternativ muss eine Lösung gefunden werden, wie die roboterunterstützte Bildaufnahme am Zug entlang takten kann.) Sobald der Zug steht, beginnt die Inspektionsmannschaft mit den manuellen IS-100/200-Tätigkeiten und beginnt an der Zugspitze, Wagen für Wagen mit der Inspektion. Die Menschen „takten“ am Zug entlang. Die Taktzeit ist gleich wie in der kurzen Halle, da Wege zeit und Fahr-zeit sich die Waage halten. Die Ver- und Entsorgungsroboter und die Roboter zur Bildaufnahme im Drehgestell beginnen an der entgegengesetzten Hallenseite und arbeiten sich ebenfalls wagen weise am Zug entlang und „takten“ bis zur Zugspitze. In der Zugmitte arbeiten kurzzeitig alle Systeme und Menschen an einem Wagen. Nach Abschluss der Arbeiten fährt der Zug aus der Halle aus.
Erfüllungsort
Verlauf
- 30.10.2020 Vorinformation veröffentlicht
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