Markterkundung gem. § 28 VgV - Integrierte Softwarelösung für ein Prozessmanagement in der Notaufnahme
Auftraggeber: Universitätsklinikum Aachen AöR · Aachen
Universitätsklinikum Aachen AöR hat mit einer Vorinformation einen geplanten Auftrag für Software in der Städteregion Aachen angekündigt.
Ob und wann der Auftraggeber den Auftrag ausschreibt, entscheidet er selbst. Meist folgt eine eigene Bekanntmachung mit Frist und Unterlagen; sie kann auch schon erschienen sein. Maßgeblich ist die Vorinformation.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Software: Markterkundung gem. § 28 VgV - Integrierte Softwarelösung für ein Prozessmanagement in der Notaufnahme
- Wo
- Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- 24.12.2021
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.12.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZiele des Markterkundungsverfahrens: Das Universitätsklinikum Aachen (nachfolgend: UKA) führt gem. § 28 Abs. 1 der Vergabeverordnung (VgV) eine Markterkundungen durch. Die im Rahmen der Markterkundung ermittelten Informationen sollen ausgewertet und als Entscheidungsgrundlage für die weitere Gestaltung des Beschaffungsprozesses verwendet werden. Ziel der Markterkundung ist insbesondere - die Verifizierung der Einschätzung des UKA, dass die sichere Vollintegration einer Softwarelösung für das Prozessmanagement in das Krankenhausinformationssystem (KIS) des UKA, wie nachstehend ausgeführt, nur durch den UKA-KIS-Anbieter mittels einer bestimmten Softwarelösung erbracht werden kann. +++++++++++++++++++ 1. ZIELSETZUNG In der Uniklinik RWTH Aachen besteht das Ziel eine spezielle Notaufnahmesoftware zu implementieren welche vollständig in das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) …
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Ziele des Markterkundungsverfahrens: Das Universitätsklinikum Aachen (nachfolgend: UKA) führt gem. § 28 Abs. 1 der Vergabeverordnung (VgV) eine Markterkundungen durch. Die im Rahmen der Markterkundung ermittelten Informationen sollen ausgewertet und als Entscheidungsgrundlage für die weitere Gestaltung des Beschaffungsprozesses verwendet werden. Ziel der Markterkundung ist insbesondere - die Verifizierung der Einschätzung des UKA, dass die sichere Vollintegration einer Softwarelösung für das Prozessmanagement in das Krankenhausinformationssystem (KIS) des UKA, wie nachstehend ausgeführt, nur durch den UKA-KIS-Anbieter mittels einer bestimmten Softwarelösung erbracht werden kann. +++++++++++++++++++ 1. ZIELSETZUNG In der Uniklinik RWTH Aachen besteht das Ziel eine spezielle Notaufnahmesoftware zu implementieren welche vollständig in das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) integriert ist. Notwendig ist die Verfügbarkeit spezieller Funktionen zur Ersteinschätzung von Notfallpatienten, für das Prozessmanagement der Erstversorgungsprozesse, sowie für die Dokumentation und das Controlling dieser Prozesse. Ziel ist letztlich die Optimierung der Prozessqualität und die Verbesserung der Versorgungssicherheit entsprechend den aktuellen Anforderungen. Erforderlich ist ein System, dass im Falle eines Großschadensereignisses über ein Spezialmodul die Versorgung von Verletzten und Betroffenen unterstützt, die Einbindung von klinischen Scoringsystemen (z. B. ISAR- und NRS) sicherstellt und über ein klinisches Triage-System eine schnelle und sichere Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit von Notfallpatienten sicher stellt. Alle Ergebnisse müssen an jedem IT-Arbeitsplatz stationär und mobil verfügbar und bei Bedarf veränderbar sein. Ferner ist über eine zusätzliche Funktionalität sicher zu stellen, dass die Vitaldaten aus dem in der Notaufnahmestation befindlichen Monitoringsystem in das Krankenhausinformationssystem digital übertragen werden. Essentiell ist hierbei eine sichere Integration der Notaufnahmeprozesse in die KIS-gesteuerten allgemeinen Krankenhausprozesse. Dies beinhaltet u.a. z.B. die Verfügbarkeit des hausinternen Order-Entry-Prozesses, als auch insbesondere die stets aktuelle Darstellung der Aufenthaltsorte jedes Patienten, sowie die Belegungsstände aller Räume und Ressourcen. +++++++++++++++++++ 2. (SICHERHEIS-)TECHNISCHE ANFORDERUNGEN Im Gesundheitswesen erfolgt die Anbindung einer externen Software in der Regel über eine sog. HL7-Schnittstelle (Health-Level-7). In diesem Fall schreiben sowohl das Primär- als auch das Sekundärsystem Daten in jeweils eigene Tabellen. Ein fehlerfreier Nachrichtenaustausch zwischen den Tabellen über die Schnittstelle erfordert in beiden Systemen genau gleiche Klassifikationen oder Terminologien, d.h. das gleiche Verständnis über die auszutauschenden Da-ten. Zwar gibt es hierzu Festlegungen der HL7-Mitglieder, aber es besteht dennoch genügend Spielraum für Inkonsistenzen innerhalb der in die verschiedenen Tabellen wechselseitig zu übermittelnden Daten. Das Datenaustauschformat FHIR wurde entwickelt, um nicht nur die Interoperabilität zwischen den Systemen zu verbessern und die Effizienz der Kommunikation zu steigern, sondern auch die Implementierung im Vergleich zu früheren Standards zu rationalisieren, leicht verständliche Spezifikationen bereitzustellen und von gängigen Web-Technologien zu profitieren. Die Integration eines Systems über eine FHIR-Schnittstelle in das Primärsystem beinhaltet den direkten Zugriff auf die Tabellen des Primärsystems. In diesem Fall werden durch das Sekundärsystem keine eigenen Tabellen erzeugt und gefüllt (die in der Folge absolut synchron zum Primärsystem gehalten werden müssen), sondern gemeinsam mit dem Primärsystem die dort vorgehaltenen Daten verwendet. +++++++++++++++++++ WEITER II.2.14
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Städteregion Aachen
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2D
Verlauf
- 24.12.2021 Vorinformation veröffentlicht
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