Erstellung eines Gutachtens ?Moore in der Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald"
Auftraggeber: Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald · Grafenau
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Grafenau am 07.05.2026 vergeben. Wer den Zuschlag bekommen hat, steht nicht in der Bekanntmachung.
Gewinner nicht veröffentlicht
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 07.05.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 08.05.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Erstellung eines Gutachtens ?Moore in der Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald"
- Wo
- Grafenau, Landkreis Freyung-Grafenau, Bayern
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 08.05.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald unterliegt seit 1970 dem Ziel des Prozessschutzes. In diesen Flächen darf sich die natürliche Dynamik der verschiedenen Lebensräume vom Menschen ungestört entwickeln. Hierzu zählen auch viele Bereiche mit anmoorigen Böden bis hin zu Hochmoorstandorten, die jedoch zum großen Teil historisch durch Entwässerung, Torfabbau oder Aufforstung anthropogen überprägt wurden. Diese Veränderungen wirken bis heute fort und führen weiterhin zu einer erhöhten Freisetzung von Treibhausgasen. Die Übersichtsmoorbodenkarte Bayern des LfU (ÜMBK25) weist im Nationalparkgebiet ca. 5.700 ha Moorflächen (von anmoorigen Böden bis hin zu Hochmooren) aus. Etwa 4.200 ha davon liegen in den Prozessschutzflächen (= Naturzone) und sollen sich ohne Eingriffe regenerieren und möglichst ungestört entwickeln. Nach dem Nationalparkplan (Band ?Arten- und Biotopschutz?, 2022) …
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Die Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald unterliegt seit 1970 dem Ziel des Prozessschutzes. In diesen Flächen darf sich die natürliche Dynamik der verschiedenen Lebensräume vom Menschen ungestört entwickeln. Hierzu zählen auch viele Bereiche mit anmoorigen Böden bis hin zu Hochmoorstandorten, die jedoch zum großen Teil historisch durch Entwässerung, Torfabbau oder Aufforstung anthropogen überprägt wurden. Diese Veränderungen wirken bis heute fort und führen weiterhin zu einer erhöhten Freisetzung von Treibhausgasen. Die Übersichtsmoorbodenkarte Bayern des LfU (ÜMBK25) weist im Nationalparkgebiet ca. 5.700 ha Moorflächen (von anmoorigen Böden bis hin zu Hochmooren) aus. Etwa 4.200 ha davon liegen in den Prozessschutzflächen (= Naturzone) und sollen sich ohne Eingriffe regenerieren und möglichst ungestört entwickeln. Nach dem Nationalparkplan (Band ?Arten- und Biotopschutz?, 2022) wird angenommen, dass sich der Wasserhaushalt in Moorwäldern der Naturzone auf längere Sicht durch natürliche Abläufe ? z.B. Grabenverschluss durch Totholzanfall oder Wurzelteller ? wieder normalisiert und dadurch langfristig zu einem stabileren Wasserhaushalt und damit zu einer Reduktion der CO2-Freisetzung beitragen kann. Da sich die Moorgebiete in der Naturzone in den letzten Jahrzehnten ungestört entwickeln konnten ist der aktuelle Zustand vieler Moorflächen nicht bekannt und sollte daher einer gutachterlichen Prüfung unterzogen werden. In diesem Zusammenhang soll nach der Vorgabe des Nationalparkplans auch geprüft werden, ob einzelne Maßnahmen zur Sicherung und Wiederherstellung von Moor- und Moorwaldlebensräumen in der Naturzone nötig sind. Diese dürfen durchgeführt werden, wenn sie eindeutig zu einer Regeneration des Lebensraums führen und einer natürlichen Entwicklung von diesem beitragen. In der Managementzone gibt es bereits einen gut erfassten Überblick über den Zustand der Moor- und Moorwaldflächen. Die Ziele dieses Vorhabens sind entsprechend die Identifikation und Bewertung des aktuellen Zustands sowie des natürlichen Regenerationspotentials der Moorflächen in der Prozessschutzzone des Nationalparks und die damit verbundenen Schaffung von Entscheidungsgrundlagen für Renaturierungsmaßnahmen und damit für die Reduktion von Treibhausgasemissionen. Erstellung eines Gutachtens ?Moore in der Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald"
Erfüllungsort
- Ort
- 94481 Grafenau
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE2
Verlauf
- 08.05.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Der Auftraggeber hat den Gewinner nicht veröffentlicht.
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