# Projekt: Brenner-Nordzulauf (München – Rosenheim – Grenze D/A – Kundl/Radfeld – Innsbruck) Geotechnische und hydrochemische Laboranalysen, Lph 1 + 2

Zuschlag erteilt

DB Netz AG hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Rosenheim am 18.05.2021 vergeben, Zuschlag an LGA Bautechnik GmbH.

- Auftraggeber: [DB Netz AG](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/db-netz-ag)
- Was: Ingenieur- und Planungsleistungen: Projekt: Brenner-Nordzulauf (München – Rosenheim – Grenze D/A – Kundl/Radfeld – Innsbruck) Geotechnische und hydrochemische Laboranalysen, Lph 1 + 2
- Wo: Rosenheim, Bayern
- Wer kann anbieten: Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit: 26.05.2021 bis 30.05.2023
- Zuschlag an: LGA Bautechnik GmbH
- Zuschlag am: 18.05.2021
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [LGA Bautechnik GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/lga-bautechnik-gmbh), Nürnberg

## Leistungsumfang

Gegenstand dieser Ausschreibung sind labortechnische Untersuchungen und Tests an den durch Erkundungsbohrungen gewonnenen Boden-, Fels- und Was-serproben. Die labortechnisch ermittelten Kennwerte und Ergebnisse dienen als Ergänzung zur Beschreibung und Beurteilung der geologischen, geotechnischen und hydrogeologischen Untergrundverhältnisse und zur Ermittlung der Kennwerte für das Baugrundmodell.

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit)
- Art des Auftrags: Dienstleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Vergabekammer des Bundes
- CPV-Code: 71000000-8
- CPV-Bezeichnung: [Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen](https://vergabeweiser.de/cpv/71000000-dienstleistungen-von-architektur-konstruktions)
- Bekanntmachungs-ID: 083496-2021

## Verlauf

- 17.02.2021: Ausschreibung veröffentlicht
- 21.05.2021: Ergebnis veröffentlicht
- 18.02.2022: Vertragsänderung veröffentlicht · Aufgrund der nicht erwarteten, schlechten Konsistenz der im Zuge der Erkundungsbohrungen gewonnen Proben, kommt es bei der Durchführung der beauftragten Laborversuche wiederholt zu Komplikationen. Aufgrund der Komplikationen ist eine Enge Abstimmung des Laborpersonals mit dem beauftragten Baugrundgutachter nötig um die Versuche so anzupassen, dass trotz der Schwierigkeiten noch aussagekräftige Bodenkennwerte gewonnen werden können. Dieser zusätzliche Abstimmungsaufwand war nicht zu erwarten, ist jedoch zwingend notwendig um aus den gewonnenen Proben aussagekräftige Erkenntnisse ziehen zu können und somit eine gewisse Planungssicherheit zu erlangen. - LÄ01
- 18.02.2022: Vertragsänderung veröffentlicht · Aufgrund der besonderen Beschaffenheit der gewonnenen Bodenproben im Hinblick auf deren Konsistenz und Zusammensetzung, werden seitens des begleitenden Baugrundgutachters weitere bzw. leicht abgewandelte (gegenüber dem bestehenden Vertrag) Versuche empfohlen. Des weiteren haben sich die regulatorischen Grundlagen für die abfalltechnischen Untersuchungen an den Bodenproben seit dem Zeitpunkt der Ausschreibung geändert, wodurch aktuell nach andern Vorgaben untersucht werden muss und die alten Regelungen ihre Gültigkeit verlieren. - LÄ02
- 16.05.2022: Vertragsänderung veröffentlicht · Derzeit finden bzw. fanden die ersten Bohrarbeiten an den vorgesehenen Bohrpunkten statt. Im Rahmen der Bohrarbeiten werden die benötigten Bodenproben für die Laboruntersuchungen gewonnen. Es wurde festgestellt, dass das Probenmaterial aus dem Seeton eine deutlich schlechtere Bodenqualität hat als vorhersehbar war und als bei der Ausschreibung angenommen. Die Proben sind tw. sehr weich bis fast flüssig. In Konsequenz können entscheidende Versuche für dieses Probenmaterial technisch nicht ausgeführt werden. Bei diesen Versuchen quoll das Probenmaterial aus den Messzellen und die Versuche mussten ohne Ergebnis aufgegeben werden. Der Baugrundgutachter hat daraufhin zusammen mit dem EBA-Sachverständigen für Geotechnik ein spezielles Laboruntersuchungsprogramm erstellt, welches der flüssigen Bodenbeschaffenheit als auch den speziellen Eigenschaften gerecht wird und die Grundlage für die vorliegende Anzeige bzw. den avisierten Nachtrag darstellt. Ziel ist es, das Materialverhalten des Bodens ausreichend zu beschreiben, um für die Planung und Realisierbarkeit eine ausreichende Sicherheit zu schaffen. Es besteht ansonsten ein großes Risiko, dass in späteren Leistungsphasen Planungen verworfen werden müssen. Die gegenständlichen Versuche sind nicht als Ergänzung, bzw. Optimierung des bisher beauftragten Laborprogramms zu verstehen. Diese Versuche stellen einen Ersatz, der für den Seeton nicht geeigneten Versuche dar, um deren Stoffverhalten zu erfassen. Die Ausgangswerte und das Materialverhalten stellt die Grundlage für die Ermittlung von Stoffmodellen für die bereits in dieser Leistungsphase vorgesehenen numerischen Berechnungen dar. Ohne diese Versuche sind Setzungsberechnungen oder Berechnungen zur dynamischen Stabilität aufgrund der dann fehlenden Eingangsparameter nicht durchführbar. Das vom Geotechnikspezialisten der DB-Netz AG ausgeschriebene und vom Baugrundgutachter bestätigte Feld- und Laborprogramm hat sich aufgrund der nicht vorhersehbar andersartigen Materialbeschaffenheit in Hinblick des vorliegenden Seetons als nicht geeignet herausgestellt. Es handelt sich bei den Versuchen um bodenmechanische Spezielversuche wie Lastgesteuerte oedometrische Kompressionsversuche mit langen Kriechphasen, Triaxiale Kompressionsversuche mit K0-Konsolidierung, weggesteuerte oedometrische Kompressionsversuche an gesättigten Seetonproben mit sprunghafter Änderung der axialen Stauchungsgeschw.Triaxiale Kompressionsversuche mit K0-Konsolidierung und sprunghafter Änderung der axialen Stauchgeschwindigkeit, triaxiale Extensionsversuche mit K0-Konsolidierung und sprunghafter Änderung der axialen Stauchungsgeschwindigkeit, Triaxialversuch mit K0-Konsolidierung und zyklischer BEanspruchung mit bis zu 10000 Lastzyklen, isotrope Kompressionsversuche, Messungen der Schubfestigkeit während des Kriechvorgangs, Kirechversuche unter Deviatorspannung, Benderelemttests, Resonant-Coumn Versche sowie der entsprechenden Abstimmungsstunden zur Versuchsdurchführung und die Erstellung von Laborberichten. - LÄ03
- 30.11.2022: Vertragsänderung veröffentlicht · Die Änderung umfasst die Erhöhung der Mengenvordersätze einzelner Positionen aus dem gegenständlichen Hauptvertrag. Diese Positionen umfassen die felsmechanischen Laborversuche (Versuch/Mehrmenge): Punktlastversuch/5; Abrasivität nach Cerchar/14; Pulverquellversuch/4, die bodenmechanischen Versuche: Dichtebestimmung an ungetörten Proben/15; Korndichtebestimmung/10; Korngrößenverteilung/120; Konsistenzen nach Atterberg/120; dir. Scherversuch/6; Kompressionsversuch (bindiger Boden)/4; Kompressionsversuch/2; LCPC Abrasivität/20; Glühverlust/9, mineralogische und petrographische Untersuchungen: Dünnschliffherstellung/20; Dünnschliffuntersuchung Gefüge/5; Dünnschliffuntersuchung modaler Mineralgehalt/10; Röntgendiffraktometrie (semiqualitativ)/10; Röntgendiffraktometrie Tonm./7, hydrochem. Analysen: Beurteilung der Stahlaggressivität/18. LÄ04

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat LGA Bautechnik GmbH erhalten.

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## Von hier aus weiter

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- [Verhandlungsverfahren](https://vergabeweiser.de/wissen/verhandlungsverfahren): Wissen: Ablauf und Begriffe

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.11.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 03.11.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf TED – Tenders Electronic Daily (© Europäische Union), https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/665906-2022. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/projekt-brenner-nordzulauf-muenchen-rosenheim-grenze-da-kundlradfeld-0834962021
