# München Hbf - Entkernung rückzubauender Gebäude (SFB, nRB und Karrengang)

Zuschlag erteilt

DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe hat den Auftrag für Abbruch und Erdarbeiten in München am 15.07.2025 vergeben, Zuschlag an Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik.

- Auftraggeber: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe
- Was: Abbruch und Erdarbeiten: München Hbf - Entkernung rückzubauender Gebäude (SFB, nRB und Karrengang)
- Wo: München, Bayern
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 08.08.2025 bis 31.07.2026
- Zuschlag an: Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik
- Zuschlag am: 15.07.2025
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik](https://vergabeweiser.de/unternehmen/proklima-gmbh-gebaeudesanierung-baulogistik), Nürnberg

## Leistungsumfang

Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen der Schad- und Störstoffsanierung und Entkernung in dem freizumachenden Baufeld Nord des Münchner Hauptbahnhofes an der Arnulfstraße. Auf die vorbeschriebenen Arbeiten folgt der separat ausgeschriebene Großgeräteabbruch. Parallel zu den Arbeiten laufen separat ausgeschriebene Medienumverlegungsarbeiten im Untergeschoss dieses Baufeldes. Das Baufeld Nord besteht im Wesentlichen aus den folgenden Gebäudeteilen. Starnberger Flügelbahnhof: Das Gebäude, Baujahr 1949/50, unter Denkmalschutz seit 2010, umfasst eine Fläche von ca. 4.000 m². Es wird nicht mehr als Bahnhofsgebäude genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich Einzelhandel und Gastronomie, ein Kindermuseum hat sich über alle Etagen erstreckt. Das Untergeschoss diente als Lager- und Technikbereich. Teile wurden in den 1960er Jahren umgebaut und mit einem neuen Bau verbunden. Das Bauwerk ist durch Stahltragwerke gekennzeichnet. Im Süden schließt der nördliche Randbau an das Gebäude an. nördlicher Randbau: Das 6-geschossige Gebäude umfasst 1.200 m². Die Entkernung betrifft u. a. den Rückbau der innenseitigen Fassade in der denkmalgeschützten Gleishalle von 1960. Das Bauwerk ist aus Stahlbeton und Mauerwerk gebaut, mit verschieden gestalteten Decken. Der nördliche Randbau besteht aus einem Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach und diversen Dämmmaterialien. Innen befanden sich Lager- und Technikräume im UG, sowie Büro- und Personalräume und eine Kantine in den Obergeschossen.

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: Offenes Verfahren (EU-weit)
- Art des Auftrags: Bauleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Bindefrist: 44 Tage nach Angebotsfrist
- Nachprüfung: Vergabekammer des Bundes
- CPV-Code: 45110000-1
- CPV-Bezeichnung: [Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten](https://vergabeweiser.de/cpv/45110000-abbruch-von-gebaeuden-sowie-allgemeine-abbruch)
- Bekanntmachungs-ID: 9f323927-e411-466c-bf4d-24418955098f

## Verlauf

- 18.04.2025: Ausschreibung veröffentlicht
- 16.05.2025: Ausschreibung veröffentlicht · Die Anlage 0.4 Inhaltsverzeichnis wurde ergänzt.
- 28.05.2025: Ausschreibung veröffentlicht · Es wurden folgende Änderungen an den den Terminen durchgeführt: - Angebotsöffnung: NEU 11.06.2025, 10:00 Uhr - Bindefrist: NEU 25.07.2025 - Leistungsbeginn: NEU 08.08.2025 Die Anlagen 0.1-Anschreiben an die Bewerber, 1.00-Angebotserklärung zum Bauvertrag und 2.00-Bauvertrag wurden entsprechend korrigiert und neu hochgeladen. Zusätzlich wurde in den Positionen 01.03.0009, 02.03.0009 und 03.03.0009 die Menge korrigiert. Die LV's wurden ebenfalls noch hochgeladen.
- 17.07.2025: Ergebnis veröffentlicht
- 19.02.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 1 Zur vollständigen Schadstoffsanierung des hauptvertraglich beauftragten Bereiches wird im sog. Bunker Nord eine Schimmelbeiseitigung erforderlich. Der Schimmelbefall war zum Zeitpunkt der Ausschreibung der Leistungen noch nicht erkennbar und daher im LV nicht enthalten. Der AN ist mit der Schadstoffsanierung beauftragt. Eine Schimmelsanierung ändert dessen Vertragscharakter damit nicht.
- 20.02.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · ANO - 001 - Die Zulagepositionen und zusätzlichen Leistungen sind direkt an die Hauptvertragsleistung geknüpft. Der werkvertragliche Abbruch und die Entkernung können nur vertragsgemäß erfüllt werden, wenn diese Leistungen durch den AN miterbracht werden. Die erschwerten Bedingungen durch Asbest wirken sich auf den kompletten Hauptvertragsumfang aus, so dass nur der beuaftragte AN diese Anforderungen umsetzen kann. Die Lagerung und Entsorgung des Abbruchmaterials hat einheitlich auf der Baustelle zu erfolgen und kann aus verfahrentechnischen und logistischen Gründen nicht durch einen Dritten erbracht werden.
- 07.05.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · ANO04 - MKA08 - NT08:Die zusätzlichen Stütz- und Auflagergerüste stehen in unmittelbarem konstruktivem und statischem Zusammenhang mit den bereits durch den bestehenden Auftragnehmer errichteten Gerüst- und Bauaufzugssystemen. Eine Trennung der Leistungen ist technisch nicht möglich, da Haftungs , Sicherheits und Schnittstellenrisiken entstehen würden. Die Standsicherheit des Gesamtsystems kann nur gewährleistet werden, wenn Planung, Ausführung und Uberwachung aus einer Hand erfolgen. Ein Wechsel des AN würde zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen führen, da Neuausschreibung, Vergabe und Einarbeitung den laufenden Bauablauf unterbrechen würden. Darüber hinaus wären Zusatzkosten durch Stillstände, Umplanungen, erneute Prüfstatiken und zusätzliche Baustelleneinrichtungen zu erwarten. Dies würde insbesondere den eng getakteten Bauablauf am Standort München HBF erheblich beeinträchtigen.//
- 08.05.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 9:Das Bauvorhaben betrifft einen hochgradig komplexen Bestandsbau mit historischer Bausubstanz, vielfach überlagerten Bauzuständen und nur eingeschränkt belastbarer Bestandsdokumentation. Trotz Vorerkundungen, Bestandsunterlagen und Begehungen waren Art, Umfang und Lage einzelner Bauteile sowie deren statische Ausbildung vor Ausführung nicht eindeutig feststellbar. Gleichzeitig traten erhebliche Erschwernisse im Bauablauf auf (beengte Verhältnisse, eingeschränkte Logistik, erhöhte Schutzanforderungen), die deutlich über das vertraglich kalkulierte Maß hinausgingen.// 7:Der AG hat alle üblichen und zumutbaren Maßnahmen zur Erkundung der Schadstoffsituation vor Vertragsschluss veranlasst. Die konkret vorgefundenen Belastungen waren auch bei ordnungsgemäßer Vorbereitung objektiv nicht vorhersehbar. Die tatsächliche stoffliche Zusammensetzung ergab sich erst im Bauablauf. Umfang und Qualität der Belastungen waren vor Vertragsschluss objektiv nicht erkennbar.//
- 19.06.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA12-Ein Wechsel des AN ist aus technischen Gründen nicht möglich, da die zusätzlichen Leistungen in unmittelbarem Zusammenhang mit den bereits laufenden Arbeiten stehen und unmittelbar in den bereits begonnenen Bauablauf sowie in bestehende Teilleistungen desselben eingebunden sind. Die abgestimmte Demontag, der Einsatz spezifischer Geräte und die Logistik (u.a.enge Treppenhäußer) erfordern Kontinuität in der Bauausführung. Es würde zu ergeblichen Schnittstellenproblemen, Verzögerungen im Bauablauf und erheblichem zusätzlichen Koordinationsaufwand führen. Dies gilt insbesondere aufgrund der erschwerten Gegebenheiten (enge Bereiche, aktive Leitungen). Es würden erhebliche Zusatzkosten entstehen, da sich ein neuer AN erst einarbeiten und sich das spezifische Projektwissen aneignen müsste. MKA-13Die zusätzlichen Leistungen sind unmittelbar in die laufenden Rückbauarbeiten integriert und bauen auf den seöben Bauablauf und dieselben Planungs- und Sicherheitskonzepte auf. Sie betreffen die Dachkonstruktion, die nur einheitlich sinnvoll durch einen durchgehenden AN zurückgebaut werden kann. Auch aufgrund der engen örtlichen Begebenheiten und den beengten Zugangsmöglichkeiten ist ein Wechsel des AN aus technischen Gründen nicht möglich. Ein Wechsel des AN würde zu erheblichen Schwierigkeiten führen, insbesondere durch zusätzliche Schnittstellen, Koordinationsaufwand und Verzögerungen im gesamten Bauablauf. Es würde weiterhin zu erheblichen Zusatzkosten aufgrund eigener Baustelleneinrichtung, Einarbeitung, Abstimmungen und Sicherungsmaßnahmen kommen.
- 08.09.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA14-Ein Wechsel des Auftragnehmers zur Ausführung der zusätzlichen Transportleistungen ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Leistungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den laufenden Entkernungs und Schadstoffsanierungsarbeiten und sind integraler Bestandteil des Bauablaufs. Eine Trennung der Leistungen würde zu erheblichen Schnittstellenproblemen, Koordinationsaufwand sowie Sicherheitsrisiken im laufenden Baustellenbetrieb führen. Durch einrn Wechsel des AN könnten auch die vertraglich vereinbarte Nachweisführung und die Entsorgungskette nicht eingahlten werden. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden. Insbesondere wären zusätzliche Abstimmungen, Baustelleneinrichtungen sowie Eingriffe in den laufenden Bauablauf erforderlich, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen würden. Darüber hinaus würden zusätzliche Sicherheits und Koordinationsmaßnahmen erforderlich, wodurch der Gesamtaufwand deutlich steigen würde. Ein Wechsel des Auftragnehmers zur Ausführung der zusätzlichen Transportleistungen ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Leistungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den laufenden Entkernungs und Schadstoffsanierungsarbeiten und sind integraler Bestandteil des Bauablaufs. Eine Trennung der Leistungen würde zu erheblichen Schnittstellenproblemen, Koordinationsaufwand sowie Sicherheitsrisiken im laufenden Baustellenbetrieb führen. Durch einrn Wechsel des AN könnten auch die vertraglich vereinbarte Nachweisführung und die Entsorgungskette nicht eingahlten werden. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden. Insbesondere wären zusätzliche Abstimmungen, Baustelleneinrichtungen sowie Eingriffe in den laufenden Bauablauf erforderlich, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen würden. Darüber hinaus würden zusätzliche Sicherheits und Koordinationsmaßnahmen erforderlich, wodurch der Gesamtaufwand deutlich steigen würde. Ein Wechsel des Auftragnehmers zur Ausführung der zusätzlichen Transportleistungen ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Leistungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den laufenden Entkernungs und Schadstoffsanierungsarbeiten und sind integraler Bestandteil des Bauablaufs. Eine Trennung der Leistungen würde zu erheblichen Schnittstellenproblemen, Koordinationsaufwand sowie Sicherheitsrisiken im laufenden Baustellenbetrieb führen. Durch einrn Wechsel des AN könnten auch die vertraglich vereinbarte Nachweisführung und die Entsorgungskette nicht eingahlten werden. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden. Insbesondere wären zusätzliche Abstimmungen, Baustelleneinrichtungen sowie Eingriffe in den laufenden Bauablauf erforderlich, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen würden. Darüber hinaus würden zusätzliche Sicherheits und Koordinationsmaßnahmen erforderlich, wodurch der Gesamtaufwand deutlich steigen würde. MKA15-Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus technischen Gründen nicht möglich, da die Entsorgung belasteter Materialien integraler Bestandteil der laufenden Schadstoffsanierungs- und Rückbauprozesse ist. Die Leistungen sind unmittelbar in die bestehende Entsorgungs- und Nachweisstruktur eingebunden. Eine Trennung dieser durchgängigen Prozesskette ist technisch und rechtlich nicht möglich, sodass die Leistungen ausschließlich durch den bereits beauftragten Auftragnehmer erbracht werden können. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten würde zu erheblichen Schwierigkeiten und Mehrkosten führen, da eine eigenständige Entsorgungsstruktur inklusive Deklaration, Nachweisführung und Logistik neu aufgebaut werden müsste. Insbesondere wären zusätzliche Genehmigungen, Abstimmungen mit Entsorgungsstellen sowie separate Nachweisverfahren erforderlich. Dadurch würde sich der Gesamtaufwand signifikant erhöhen. MKA16-Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus technischen Gründen nicht möglich, da die beschriebenen Leistungen vollständig in die laufende Schadstoffsanierung unter Schwarzbereichsbedingungen nach TRGS 519 integriert sind.Die Leistungen sind unmittelbar an die laufenden Rückbauprozesse gekoppelt (z. B. kleinteiliges Zerkleinern von belastetem Material, händischer Abtransport aus den Arbeitsbereichen, zusätzliche Rückbauarbeiten an Rabitzverkleidungen). Eine Leistungserbringung durch einen Dritten würde den vollständigen Neuaufbau dieser spezialisierten Arbeits- und Schutzstruktur erfordern und ist daher technisch nicht realisierbar. Die Vergabe der Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und Zusatzkosten verbunden, da die besonderen Randbedingungen (beengte Platzverhältnisse, manuelle Transportketten über mehrere Ebenen) eine exakt abgestimmte und kontinuierliche Leistungserbringung erfordern. Insbesondere der abgestufte Transport stellt eine zusammenhängende Prozesskette dar, die bei einer Aufteilung unterbrochen würde. Darüber hinaus würden zusätzliche Einrichtungen für Transport, Schleusung und Arbeitsschutz erforderlich, wodurch der Aufwand signifikant steigen würde.
- 06.10.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 01 Verzüge in Nachbarprojekten erfordern einen vorzeitigen Rückbau der Glaselemente im SFB Gebäude.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik erhalten.

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Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.10.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 02.11.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=28f6fd9a-5677-42dd-b0e7-50a5e1823dbb. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/muenchen-hbf-entkernung-rueckzubauender-gebaeude-sfb-nrb-und-28f6fd9a
