# HWK 2631 Wiederaufbau Kall - Nettersheim BÜW

Zuschlag erteilt

DB Netz AG hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Köln am 30.09.2022 vergeben, Zuschlag an BIEGE Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim c/o DB Engineering & Consulting GmbH.

- Auftraggeber: [DB Netz AG](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/db-netz-ag)
- Was: Ingenieur- und Planungsleistungen: HWK 2631 Wiederaufbau Kall - Nettersheim BÜW
- Wo: Köln, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 04.10.2022 bis 31.12.2025
- Zuschlag an: BIEGE Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim c/o DB Engineering & Consulting GmbH
- Zuschlag am: 30.09.2022
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [BIEGE Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim c/o DB Engineering & Consulting GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/biege-wiederaufbau-der-strecke-2631-kall-nettersheim-co-db-engineering-consulting-gmbh), Berlin

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: nicht angegeben (EU-weit)
- Art des Auftrags: Dienstleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Vergabekammer des Bundes
- CPV-Code: 71521000-6
- CPV-Bezeichnung: [Baustellenüberwachung](https://vergabeweiser.de/cpv/71521000-baustellenueberwachung)
- Bekanntmachungs-ID: c9bb6434-8dd2-4de0-b0c1-26925ef42813

## Verlauf

- 25.02.2024: Vertragsänderung veröffentlicht · Im Zuge der Wiederherstellung der Strecke 2631 kommt es zu umfangreichen Eingriffen in den Ober- und Unterbau entlang der Strecke 2631. Nach Projektbeginn wurden diverse Reptilienvorkommen entdeckt und der UNB Kreis Euskirchen mitgeteilt. Die Behörde fordert Maßnahmen zum Schutz der Tiere. Der Fund eines Schlingnatternvorkommens führte zu einem abschnittsweisen Baustopp. Um der Forderung der Behörde Rechnung zu tragen und die Tiere vor den Bautätigkeiten zu schützen, muss die umweltfachliche Bauüberwachung zusätzliche Leistungen erbringen, welche nicht im ursprünglichen Ingenieursvertrag mit aufgeführt waren: - Begleitung der Arbeiten zur korrekten Herrichtung von Reptilienhabitaten - Verdichtete Kontrollbegehungen im Baufeld zur Überwachung der Arbeiten gemäß Vorgabe der UNB - Sicherstellen der erhöhten Auflagen (Umsetzung Schrittgeschwindigkeit der Baumaschinen in kritischen Bereichen des Baufeldes) - Begleitung von UNB-geduldeter Arbeiten gemäß Ausnahmegenehmigung der UNB Der Gesamtcharakter des Auftrags bleibt unverändert, da weiterhin die umweltfachliche Überwachung der Bauleistung zur Wiederinbetriebnahme der Eifelstrecke zwischen Kall und Nettersheim erbracht werden soll. Die beauftragte Bauüberwachung ist für die Sicherstellung der Einhaltung der behördlichen Umweltauflagen verantwortlich und durch die zusätzlichen Leistungen in der Überwachung wird die fortlaufende Einhaltung der Auflagen und Umweltgesetze sichergestellt.
- 28.06.2024: Vertragsänderung veröffentlicht · 9 - Für die Erstellung neuer Ausschreibungsunterlagen, ist mit einer Verzögerung von mind. einem halben Jahr zu rechnen. Auf Grund des engen Terminplans, läge eine grobe Gefährdung des Inbetriebnahmetermins vor. Die Nicht-Einhaltung der geplanten Inbetriebnahme würde folglich zu deutlichen Mehrkosten führen. Die derzeitige Bauüberwachung hat für das Projekt ein eigenes Büro hergerichtet. Dieses befindet sich auf der BE-Fläche "Sägewerk". Ausgestattet mit diversen Messgeräten zur Überwachung der Bauleistung, welche ebenfalls für die Überwachung der zusätzlichen Leistungen genutzt werden könnten. Zudem ist die BE-Fläche platzmäßig ausgeschöpft. Flächen für eine weitere BÜW müssten im nahen Umfeld der Baustelle ermittelt werden. Hier würden zusätzliche Kosten für die Ermittlung und für die Anmietung anfallen. Ebenso haben sich im Projekt Synergie- und Abstimmungsprozesse mit der derzeitigen BÜW eingespielt, die zu einer bestmöglichen Kostenoptimierung im Projekt führen. 11 - Die derzeitige Bauüberwachung ist mit dem Gesamtprojekt, den verschiedenen Beteiligten und der Örtlichkeit vertraut. Die Abstimmungsprozesse mit dem BAU-AN haben sich eingespielt. Diese Tatsache bringt eine Beschleunigung des Projektes mit sich. Weitere Verzögerungen und Verschiebung der IBN aufgrund einer Neuausschreibung der BÜW-Leistung für die neue Stützwand würden zu erheblichen Mehrkosten führen. Die derzeitige BÜW nutzt die BE-Fläche "Sägewerk". Mit Beauftragung einer zusätzlichen BÜW kann es zu Kapazitätproblemen kommen, da die BE-Fläche "Sägewerk" platzmäßig ausgeschöpft ist. Hier wäre eine umfangreichere Suche im Umfeld der Baustelle notwendig, die zusätzliche Kosten bei der Flächenmietung aber auch bei den Fahrten zur Leistungserbringung verursachen würde. Sollte eine weitere BÜW bauftragt werden, ergeben sich zusätzliche Abstimmungstermine. Hier ergäbe sich zusätzlich zum zeitlichen Verzug auch ein erhöhter Ressourcenbedarfs seitens des AGs.
- 28.06.2024: Vertragsänderung veröffentlicht · 8 - m Zuge der Wiederherstellung der Strecke 2631 kommt es zu umfangreichen Eingriffen in den Ober- und Unterbau entlang der Strecke 2631. Nach Projektbeginn kam es insbesodere im Bereich km 58,400 bis 59,420 auf der Strecke 2631 zu diversen Berührungspunkten mit einem dort verlaufenden historischen Römerkanal. Dessen Lage und die möglichen Auswirkungen auf das Projekt waren zu Projektbeginn nicht vorhersehbar. Das Vorhandensein des historischen Baudenkmals ergab sich erst durch den Beginn der Tiefbauarbeiten im Projekt. Der Römerkanal wurde an mehreren Stellen durch den Bau-AN freigelegt. Archäologen vermaßen und kartierten den Kanal. Anschließend wurde dieser wieder verfüllt. Für die Überwachung der Tiefbauarbeiten (Freilegen und Verfüllen des Römerkanals) fallen zusätzliche Überwachungsleistungen an. Zudem musste in diesem Zusammenhang eine erforderliche Umsiedelung der roten Waldameise in der Nähe des Römerkanals durch die BÜW gesichert werden. 13 - Für den Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim nach der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahme nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung wurde für sechs Durchlässe eine Sanierung ausgeschrieben. Nach Baubeginn haben vertiefende Untersuchungen aber gezeigt, dass eine Sanierung nicht ausreichend ist, um die Funktionsfähigkeit dieser sechs Durchlässe wiederherzustellen. Stattdessen muss hier ein Ersatzneubau durch den Bau-AN erfolgen. Die BÜW muss diese umfangreicheren Arbeiten begleiten bzw. im Zuge des IBN-Prozesses dokumentieren und abnehmen. Es fallen zusätzliche Leistungen bei der fachlichen BÜW Fb/KIB, der umweltfachlichen und geotechnischen BÜW und beim leitenden BÜW an.
- 04.09.2024: Vertragsänderung veröffentlicht · 14 - Die derzeitige Bauüberwachung ist mit dem Gesamtprojekt, den verschiedenen Beteiligten und der Örtlichkeit vertraut und die Abstimmungsprozesse haben sich eingespielt. Die dadurch entstehende Beschleunigung des Projektes würde durch eine neue Vergabe verloren gehen. Ebenso hat die derzeitige BÜW für das Projekt ein eigenes Büro mit Ausstattung von diversen Messgeräten zur Überwachung auf der Haupt-BE-Fläche errichtet. Die bereits vorhandenen Messgeräte können ebenfalls für die Überwachung der zusätzlichen Leistungen genutzt werden. Besagte Haupt-BE-Fläche ist derzeit vollumfänglich ausgenutzt. Für eine weitere BÜW müsste eine zusätzliche Fläche im nahen Umfeld der Baustelle ausfindig gemacht werden. Hierfür würden zusätzliche Kosten für die Ermittlung möglicher Flächen und deren Anmietung anfallen.
- 16.01.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA016) Für den Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim infolge der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahmen nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung wurden die Bauabschnitte des Oberbaus in Abschnitte mit einer Wiederherstellung des Regelquerschnittes und in Abschnitte mit einer ausschließlichen Bettungsreinigung unterteilt. Nach Baubeginn zeigten vertiefende Untersuchungen, dass eine Bettungsreinigung nicht ausreichend ist, um die Funktionsfähigkeit des Oberbaus gemäß Richtlinien wiederherzustellen. Stattdessen muss auch in den ursprünglichen Bettungsreinigungsabschnitten ein vollständiger Rückbau und eine Bodenverbesserung durch den Bau-AN erfolgen. Auf dem neu hergestellten Erdplanum muss anschließend eine Planumsschutzschicht und der neue Oberbau gemäß Regelquerschnitt erstellt werden.
- 31.01.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · LÄ17 Für den Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim infolge der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahmen nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung wurde im Hinblick auf die Entwässerung eine Bettungsreinigung und anschließende Wiederherstellung der Bahnseitengräben geplant. Nach Baubeginn zeigten vertiefende Untersuchungen, dass Bahnseitengräben nicht ausreichend sein werden, um eine funktionsfähige Entwässerung gemäß Richtlinien herzustellen. Stattdessen muss auf einer Streckenlänge von ca. 2,6 km der Bau einer Tiefenentwässerung erfolgen.
- 19.04.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Die derzeitige Bauüberwachung ist mit dem Gesamtprojekt, den verschiedenen Beteiligten und der Örtlichkeit vertraut und die Abstimmungsprozesse haben sich eingespielt. Die dadurch entstehende Beschleunigung des Projektes würde durch eine neue Vergabe verloren gehen. Ebenso hat die derzeitige BÜW für das Projekt ein eigenes Büro mit Ausstattung zur Überwachung auf der Haupt-BE-Fläche errichtet. Die bereits vorhandene Ausstattung kann ebenfalls für die Überwachung der zusätzlichen Leistungen genutzt werden. Besagte Haupt-BE-Fläche ist derzeit vollumfänglich ausgenutzt. Für eine weitere BÜW müsste eine zusätzliche Fläche im nahen Umfeld der Baustelle ausfindig gemacht werden. Hierfür würden zusätzliche Kosten für die Ermittlung möglicher Flächen und deren Anmietung anfallen.
- 19.06.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 12 - Für den Wederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim infolge der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahmen nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung wurde im Bereich des Hp Urft eine Wederherstellung des ursprünglichen Bahndamms festgelegt. Nach Baubeginn zeigten vertiefende Untersuchungen, dass die Herrstellung des Bahndamms gemäß DB- Richtlinien den Fließquerschnitt der Urft beinträchtigen würde und er somit aus Gründen der Hochwasserresilienz nicht wiederhergestellt werden kann. Stattdessen musste eine Stützwand errichtet werden. Für den Bau der Stützwand sind größere Baumaschinen erforderlich. Der Abstand zwischen der Bestandsbahnsteigkante vom Hp Urft und der Stützwand reicht hierfür nicht aus, sodass der Hp zurückgebaut werden muss. Anschließend muss die Bahnsteigkante des Haltepunktes neu hergestellt werden. Die BUW muss diese umfangreicheren Arbeiten begleiten.
- 01.07.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 19 - Für den Wederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim infolge der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahmen nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung wurde im Hinblick auf die Entwässerung festgelegt, dass die ursprünglich vorhandenen Bahnseitengräben wieder herzustellen sind. Nach Baubeginn zeigten vertiefende Untersuchungen, dass eine Wederherstellung der Bahnseitengräben nicht in allen Streckenbereichen ausreichend ist, um eine funktionsfähige Entwässerungsanlage gemäß DB-Richtlinien herzustellen. Stattdessen muss u.a. im Abschnitt von km 55,958 - 56,046 eine Tiefenentwässerung hergestellt werden. Hierfür ist in diesem Bereich ein Eingriff in den Fuß einer Bestandsböschung erforderlich. Um die Standsicherheit der Böschung dauerhaft zu erhalten, muss dort eine Hangsicherung ausgeführt werden. Die BUW muss diese umfangreicheren Arbeiten begleiten, dokumentieren und abnehmen.
- 15.07.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Für den Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim infolge der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahmen nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung wurde im Hinblick auf den BÜ Rinner Str. festgelegt, dass die ursprüngliche Gradiente wieder herzustellen ist. Im Zuge der Baumaßnahme wurde deutlich, dass die Kuppen-Wannen-Ausführung, die vor der Hochwasserkatastrophe bestand, nach dem Wiederaufbau der Strecke keine Freigabe und IBN des BÜs nach aktuellem Regelwerk zulassen wird. Aufgrund dessen ist eine Entschärfung der Kuppen-Wannen-Problematik erforderlich. Hierzu ist eine Gradientenanhebung um 7,5 cm sowie eine Reduzierung der Überhöhung von 124mm auf 79mm im Bereich von km 54,8 bis km 55,3 nötig. Die BÜW muss diese umfangreicheren Arbeiten begleiten bzw. im Zuge des IBN-Prozesses dokumentieren und abnehmen.
- 30.01.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 21 Für den Wiederaufbau der Strecke 2631 Kall - Nettersheim infolge der Hochwasserkatastrophe konnte vor Beginn der Baumaßnahmen nur eine örtliche Sichtprüfung der Strecke bzw. der beschädigten Bauwerke durchgeführt werden. Als Ergebnis dieser Sichtprüfung konnte die Notwendigkeit der oben aufgeführten Leistungen nicht erkannt werden. Die Notwendigkeit wurde erst im Zuge der laufenden Baumaßnahmen deutlich.

## Häufige Fragen

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## Von hier aus weiter

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- [DB Netz AG](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/db-netz-ag): Ausschreibungen und Zuschläge dieser Vergabestelle
- [Ausschreibungen der Deutschen Bahn (DB)](https://vergabeweiser.de/thema/deutsche-bahn): Ausschreibungen und Zahlen
- [Vergabearten](https://vergabeweiser.de/wissen/vergabearten): Wissen: Ablauf und Begriffe

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=57bbaeeb-3b83-4d12-b2bd-8a949ccecb50. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/hwk-2631-wiederaufbau-kall-nettersheim-buew-c9bb6434
