# Hochwasserschutzmaßnahmen M 1.14 C KiGa an der Zwönitz; NTV 02

Zuschlag erteilt

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb… hat den Auftrag für Wasserbau in Burkhardtsdorf am 09.08.2021 vergeben, Zuschlag an Phönix Bau GmbH.

- Auftraggeber: [Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/landestalsperrenverwaltung-des-freistaates-sachsen-betrieb-freiberger-mulde-pockau-lengefeld)
- Was: Wasserbau: Hochwasserschutzmaßnahmen M 1.14 C KiGa an der Zwönitz; NTV 02
- Wo: Burkhardtsdorf, Erzgebirgskreis, Sachsen
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 06.09.2021 bis 10.12.2022
- Zuschlag an: Phönix Bau GmbH
- Zuschlag am: 09.08.2021
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [Phönix Bau GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/phoenix-bau-gmbh), Aue

## Leistungsumfang

- ca. 620 m Fangedamm, - ca. 1350 m³ Baustraße, - ca. 294 m³ Oberbodenabtrag, - ca. 294 m³Oberboden liefern und andecken, - ca. 1459 m² Rasenansaat, - ca. 2375 m² Baugelände Gewässer und Uferzone abräumen, - ca. 3236 m² Bodenaushub Baugruben, - ca. 683 m³ Frostschutzschicht, ca. 1035 m² Asphaltbefestigung fräsen, ca. 1035 m² Asphalttragschicht Bk 0,3, Dicke 10 cm, ca. 1035 m² Asphaltdeckschicht Bk 0,3, Dicke 4 cm, ca. 228 m Bordsteine Naturstein, ca. 214 m Leistensteine Naturstein, ca. 311 m² Betonpflaster in Splittbettung, ca. 40 m² Pflasterdecke Naturstein-Kleinpflaster in Betonbettung, ca. 209 m Pflasterstreifen Naturstein-Kleinpflaster in Betonbettung, ca. 734 m² Unbewehrten Beton als Sauberkeitsschicht herstellen, ca. 1875 m³ Bewehrten Beton herstellen, ca. 319 t Bewehrungsstahl, ca. 842 St Verbundanker, ca. 6064 m Mikropfähle, ca. 1428 m² Strukturschalung, ca. 271 m Stahlgeländer, ca. 5 St Buhnen, ca. 1072 m² vorhandenes Natursteinmauerwerk verfugen, ca. 1 St Dammbalkenbarriere, ca. 1 St Hochwasserschutztor

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: nicht angegeben (EU-weit)
- Art des Auftrags: Bauleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
- CPV-Code: 45246100-4
- CPV-Bezeichnung: Bau von Flussufermauern
- Bekanntmachungs-ID: 0c75b1b8-daf6-49b0-b9c9-851e615e89c3

## Verlauf

- 16.07.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Die Nachtragsleistung wird zugeordnet zu § 132 GWB Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2a) und b), Nr. 3 und Abs. 3. Die zusätzlichen und geänderten Leistungen der Nachtragsangebote (NA) 1 - 4 machten sich erforderlich, da im Bauteil 10 rechts im Hochwasserfall ein Dammbalkensystem eingebaut werden soll. Es ist demzufolge zwingend erforderlich die Elemente vor Ort zu lagern um kurzfristig den Einbau realisieren zu können. Dafür wurde eine Kiste benötigt welche auf Anordnung des Auftraggebers bestellt und nach Fertigstellung des Nachbarbauteils auf die dafür hergerichtete ortsfest montiert wird. Im Bauteil 26A werden die Bestandskappen zurückgeschnitten und es werden neue Kappen und Brüstungen auf der Hochwasserschutzwand wiederhergestellt. Um eine Verbindung zwischen Bestand und Neubau herzustellen werden Verbundanker in den Bestand eingeklebt. Aufgrund von statischen Erfordernissen welche erst bei der baulichen Umsetzung erkannt wurden, mussten die Verbundanker 40 cm statt, wie im LV vorgesehen, 15 cm tief verklebt werden. Des weiteren werden im Bauteil 26 und 26A die Bestandskappen zurückgeschnitten und es werden neue Kappen und Brüstungen auf der Hochwasserschutzwand wieder hergestellt. Beim zurückschneiden wurde festgestellt, das genau auf Höhe des Trennschnittes der Kappen ein Längseisen der Bestandsbewehrung vorgefunden wurde, welches damit über die komplette Bauteillänge längs durchtrennt wurde. Dies war im Zuge der Planung aus den vorliegenden Planunterlagen nicht erkennbar und konnte somit auch bei der Erstellung der Projektunterlagen nicht berücksichtigt werden. Im Zuge der 12. Mehrkostenanzeige vom 26.01.2023 wurden dem AG Mehrkosten aufgrund von zusätzlichen Leistungen angezeigt. Diese waren zwingend erforderlich, um den Mülltransport der Anwohner entlang des Ahnerweges zu gewährleisten. Diese Leistungen stehen im unmittelbaren kausalem und zeitlichen Zusammenhang mit dem Hauptauftrag und stellen keine in sich geschlossenes Bauobjekt oder Bauabschnitte dar. Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus daher aus terminlichen, bauablaufbezogenen Gründen und hauptsächlich aus Gewährleistungsgründen nicht möglich.
- 20.08.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Die Nachtragsleistung wird zugeordnet zu § 132 GWB Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2a) und b) sowie Nr. 3. Nachtragsangebot 06: Die zusätzlichen Leistungen des machten sich erforderlich, da zur Sicherstellung des Hochwasserschutzes und der Nichtschlechterstellung der Anwohnerin im Flurstück Nr. 362/1 eine Aufmauerung auf die vorhandene Mauer mit 16 bis 74 cm entsprechend des vorhandenen Mauer- und Geländebestandes erfolgen musste. Nachtragsangebot 07: Bei dem Bauteil Zufahrtsrampe Fußgängerbrücke Ahnerweg handelt es sich um ein zwingend notwendiges Objekt, welches zur gefährdungsfreien Herstellung der Hochwasserschutzmaßnahme, in Form eines Dammbalkenverschluss, notwendig war. Die Notwendigkeit der Neigungsanpassung und Änderung der Ausführungsplanung konnte erst bei der Detailprüfung in der Örtlichkeit festgestellt und durch die Gemeinde nachträglich festgelegt werden. Es handelt sich dabei um eine noch nicht vertraglich gebundene zusätzliche Leistung. Nachtragsangebot 08: Die verlängerte Vorhaltezeit für die Schwingungsmessung bedeutet eine Verlängerung gegenüber der Vorhaltezeit aus der pauschal kalkulierten Hauptposition 1.3.11 im LV des Hauptauftrags. Diese Leistungen waren im Bauablauf so nicht vorgesehen, wodurch das Nachtragsangebot berechtigt ist. Die Erbringung der Leistung war notwendig, da es sich bei beiden Gebäuden um Fachwerkhäuser handelt, welche im Felshorizont stehen. Wie bei der Bauausführung festgestellt, war der Baugrund härter als entsprechend der Baugrunduntersuchung zu erwarten war. Somit war eine intensivere Schwingungsübertragung an die betreffenden Gebäude nicht auszuschließen. Hierdurch hätte es bei den Gebäuden durchaus zu Rissen und Beschädigungen kommen können, deren Ursache dann nachgewiesen werden müsste. Nachtragsangebot 09: Ein Hochwasser in dieser avisierten Größenordnung war nicht vorhersehbar und damit auch nicht planbar. Alle durch den Auftraggeber am 29. und 30.05.2024 angewiesenen und durch den Auftragnehmer ausgeführten Leistungen waren im Sinne einer Schadensvermeidung für die Baustelle und die bestehende Infrastruktur unbedingt notwendig. Es handelt sich demzufolge um eine bisher noch nicht vertraglich gebundene zusätzliche Leistung. Nachtragsangebot 10: Die vorgefundene Baugrundsituation stellte sich deutlich schlechter dar, als aus der Vorerkundung abzuleiten war. Bei Einhaltung der Regelungen der DIN EN 1997-2 für Baugrunduntersuchungen im Vorfeld einer Auftragsvergabe ist davon auszugehen, dass die erforderliche Sorgfalt eines Auftraggebers sowohl im ausreichenden als auch angemessenen Maße eingehalten ist. Das Vorgehen entspricht für den hier zu betrachtenden Zeitraum dem Stand der Technik. Erst nach Vertragsschluss wurde im Rahmen der Bauausführung in den zwischen den Proben liegenden Bereichen Fels in einer geringeren Tiefe vorgefunden. Diese neuen und nachträglich vorgefundenen Erkenntnisse erforderten eine Änderung der Bautechnologie, welche insofern nicht auf eine mangelnde Planung zurückzuführen waren. Nachtragsangebot 11: Im Rahmen einer Gewässerbesichtigung am 25.06.2024 mit dem Fischereisachverständigen wurde festgelegt, dass 13 Gewässerstrukturelemente (Buhnen) in dem Abschnitt oberhalb der Eisenbahnbrücke einzubauen sind . Hierdurch soll eine permanente Ablagerung von Sedimenten vermieden werden (Vermeidung erhöhter Aufwendungen zur Gewässerunterhaltung) und den Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie entsprochen werden. Um die Leistungen in dem betreffenden Gewässerabschnitt ausführen zu können, mussten die vorhandenen Sedimente beseitigt werden. Basis für die die Vergütung dieser Leistung war der im Vertrag vereinbarte Einheitspreis zur Beseitigung von Anlandungen. Da sich in der Baustrecke mittlerweile auch ein starker Bewuchs entwickelt hatte musste die Entfernung der Sedimente in diesen Bereichen per Hand durchgeführt werden. Diese Leistungen stehen im unmittelbaren kausalem und zeitlichen Zusammenhang mit dem Hauptauftrag und stellen kein in sich geschlossenes Bauobjekt oder Bauabschnitt dar. Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus daher aus terminlichen, bauablaufbezogenen Gründen und hauptsächlich aus Gewährleistungsgründen nicht möglich.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Phönix Bau GmbH erhalten.

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- [Vergabearten](https://vergabeweiser.de/wissen/vergabearten): Wissen: Ablauf und Begriffe

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.08.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 03.11.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=026cd50a-3697-4e65-9816-7dbf58d2431e. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/hochwasserschutzmassnahmen-m-114-c-kiga-an-der-zwoenitz-ntv-02-0c75b1b8
