# Ern. EÜ km 40,110 ü. d. St 2096 und Rothgraben, Strecke 5703, Rosenheim - Salzburg

Zuschlag erteilt

DB InfraGo AG, Geschäftsbereich Fahrweg hat den Auftrag für Brücken- und Tunnelbau in Grabenstätt am 12.08.2024 vergeben, Zuschlag an Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG. Eingegangen: 3 Angebote.

- Auftraggeber: DB InfraGo AG, Geschäftsbereich Fahrweg
- Was: Brücken- und Tunnelbau: Ern. EÜ km 40,110 ü. d. St 2096 und Rothgraben, Strecke 5703, Rosenheim - Salzburg
- Wo: Grabenstätt, Landkreis Traunstein, Bayern
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 19.08.2024 bis 14.08.2026
- Zuschlag an: Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG
- Zuschlag am: 12.08.2024
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: 3

## Gewinner

- [Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG](https://vergabeweiser.de/unternehmen/ing-hans-bodner-baugesellschaft-mbh-co-kg), Kufstein

## Leistungsumfang

Erneuerung der EÜ über die Staatsstraße 2096 und Rothgraben. zweigleisige elektrifizierte Strecke im ha-Netz Einschub eines Stabbogen mit ca. 52m Spannweite Tiefgründung mit ca. 36 DN1200mm verpressten Bohrpfählen mit Längen zwischen 25-30m Bauzustand mit 4 ZH14 Hilfsbrücken auf Trägerbohlverbau (ca. 44 Stück) und 2 Auflagerträger

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: Offenes Verfahren (EU-weit)
- Art des Auftrags: Bauleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Bindefrist: 53 Tage nach Angebotsfrist
- Nachprüfung: Vergabekammer des Bundes
- CPV-Code: 45221115-1
- CPV-Bezeichnung: [Bauarbeiten für Stahlbrücken](https://vergabeweiser.de/cpv/45221115-bauarbeiten-fuer-stahlbruecken)
- Bekanntmachungs-ID: 59934d71-4f51-4ab6-8b4d-609713d47940

## Verlauf

- 14.05.2024: Ausschreibung veröffentlicht
- 26.05.2024: Ausschreibung veröffentlicht
- 04.04.2025: Ergebnis veröffentlicht
- 10.04.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA03 Aufgrund AG seitiger interner Vorgaben darf auf der betroffenen Strecke für das Bauwerk aufgrund statischer Bedenken kein Stabbogen mehr geplant werden. Daher muss durch den AN die Ausführungsplanung abgebrochen und neu erstellt werden. Es erfolgt eine teilweise Wiederholung der Lph3 und 5. Die Änderung hat auch Einfluss auf Herstellung und Produktion des Stahlbaus.
- 10.04.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA04 Aufgrund der Empfehlung der ökologischen Bauüberwachung gibt es unter Berücksichtigung der DIN19639 für Böden mit drohenden Dauerschäden besonders hohe Anforderung beim Schutz während der bauzeitlichen Nutzung. In den Angebotsunterlagen ein Geotextil für die bauzeitliche Herrichtung der BE-Fläche auf der NO Seite gefordert, aber mit Angabe geringerer Qualitätsanforderungen des zu verwendenden Geotextils. Das durch den AG angeordnete Geotextil mit höherer Qualität wurde preislich durch den AN nicht berücksichtigt, wodurch ein Anspruch auf Mehrvergütung besteht. // MKA05 Ergänzend zu einer bereits angemeldeten Leistungsänderung der vorgezogenen Pfahlprobebelastung wurden Änderungen an der Messtechnik und der Ausführung festgelegt, welche nicht in der bisherigen Mehrkostenanzeige berücksichtigt sind. // MKA06 Ergänzend zu einer bereits angemeldeten Leistungsänderung der vorgezogenen Pfahlprobebelastung werden Sepzailwerkzeuge erforderlich, welche nicht in den bisherigen Mehrkostenanzeigen berücksichtigt sind. Diese Spezialwerkzeuge sind auch bei der Herstellung der Bohrpfähle für die Eü erforderlich.
- 29.07.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 07 - Die für das Bauvorhaben im Zuge der EP und GP geplante Baustelleneinrichtungsfläche wurde vor Baubeginn aufgrund des Baus eines Kreisverkehrs durch die Gemeinde Übersee an eine Privatperson verkauft. Diese Person hat der Deutschen Bahn die Fläche nicht merh zur Verfügung gestellt. Daher wurde kurz vor Baubeginn eine ca. 500m weiter entfernt liegende Fläche von einem Dritten angemietet, welche etwas größer ist und abweichend zum geschlossenen Hauptvertrag hergerichtet und nach Bauende an den Dritten ohne Oberboden übergeben werden muss. 09 - Seitens AG wurde am 29.11.2024 angeordnet, dass die lt. Ausschreibung geplante Stabbogenbrücke aufgrund interner Abstimmungen nicht zur Ausführung kommen soll und stattdessen eine komplette Umplanung des Überbaus auf ein Fachwerk durchzuführen ist. Dies hat zur Folge, dass die Fachwerksbrücke anstatt 420to ca. 650to Eigengewicht hat. Aufgrund des stark erhöhten Eigengewichts entstehen Mehrkosten für folgende Bereiche: - Fundamentierung Traggerüst sowie Verschub - Traggerüst Herstelllage - Verschub - Planungsaufwand
- 22.08.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 08 - Im Zuge der Bohrgutanalyse der Probepfähle hat sich herausgestellt, dass das mit Wasser gesättigte Bohrgut arsenhaltig ist. Dadurch kann das Bohrgut nicht in Haufwerken auf der externen BE Fläche, wie geplant, gelagert werden, da die Gefahr besteht, dass der Untergrund verunreinigt wird. Auf Anordnung des AG muss ein dichtes Becken auf der BE Fläche der Brücke hergestellt werden, um das Bohrgut bis zur Entsorgung lagern zu können. Die Mehrleistungen umfassen: - Herstellung eines Beckens lt. Skizze - Betreiben und Rückbau des Beckens - Entsorgung des belasteten Wassers, welches sich vom Bohrgut absetzt
- 02.09.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA012: Aus ungeklärter Ursache trat nach Bohrarbeiten außerhalb des Gleises in der Nacht vom 21.8. zum 22.8 ein Gleislagefehler im Gleis 2 der Strecke Rosenheim Salzburg hinter dem Widerlager Richtung Rosenheim auf. Zur Stabilisierung der Gleislage wurde durch den AN als Sofortmaßnahme das Gleis per Hand gestopft werden. Die Stopfarbeiten wurden am 22.8. und am 23.8. erforderlich. Da es sich um eine Sofortmaßnahme handelte, wurde die bereits vorhandene Stopfbereitschaft des AN genutzt, welche vertraglich aber nicht im vorhandenen Hauptvertrag ausgeschrieben ist. Die Vergabe an eine andere Firma hätte zu weiteren Verzögerungen geführt bis das Gleis für den Betrieb wieder freigegeben werden konnte. // MKA016: Aus ungeklärter Ursache kam es bei Bohrpfahlarbeiten kam es zu einem erheblichen Betonverlust bei Ziehen der Verrohrung, welche ausgeglichen werden musste. Die Leistung wurde in der Sperrpause erforderlich und wurde durch den AN zur Lieferung des Werkserfolgs durchgeführt. Die Vergabe an eine andere Firma hätte zu Verzögerungen in der Sperrpause geführt. Dies konnte auf der Hochleistungsstrecke nicht akzeptiert werden. // MKA018: Zur Herstellung der Verbaupfähle 26 und 31 auf Achse 10B sowie 7 und 12 in Achse 20A mussten die Bestandsflügel händische abgestemmt werden, um genügend platz für die Herstellung der Bohrpfähle zu haben. Die Leistung wurde in der Sperrpause erforderlich und wurde durch den AN zur Lieferung des Werkserfolgs durchgeführt. Die Vergabe an eine andere Firma hätte zu Verzögerungen in der Sperrpause geführt. Dies konnte auf der Hochleistungsstrecke nicht akzeptiert werden. // MKA019: Aufgrund der Entfernung zwischen Baustelle und externer BE Fläche war bis Ende der TSP Mitte August ein zusätzliche Baustellencontainer direkt an der Baustelle für die BÜW und geotechnische Baubgleitung erforderlich. Alle sonstigen Personalcontainer wurden auf der externen BE Fläche aufgestellt, welche ca. 5 Autominuten von der Baustelle entfernt sind. Der Container befindet sich auf der BE Fläche an der Baustelle und wurde als trockener Unterstand für die Überwachung der Bohrpfähle und sonstigen Bauleistung an der Brücke benötigt. Der Container wird ab Mitte August nicht mehr benötigt. Die Nutzung des Baufeldes durch eine andere Fa. hätte zur Reduzierung des vertraglich zugesicherten Flächenumfangs für die BE Fläche geführt. Zudem hätte die Nutzung des Baufeld bei der Einrichtung und den Abbau des Containers durch eine andere Fa. abgestimmt werden müssen, was unter der vorhanden kurzen Zeitschiene sehr schwierig war.
- 30.09.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · MKA 029 Durch die nachträgliche Erhöhung der Lagereinwirkungen gegenüber der ursprünglichen Beauftragung, aufgrund der Änderung der Überbauform von Stabbogen zu Fachwerküberbau, wird eine höhere Druckfestigkeit der Lagersockel benötigt und zur Aushärtung des Sockels ist eine Bauzeitverlängerung erforderlich. Die zuvor ausgeschrieben Vergussgüte C35/45 muss durch eine Festigkeit >65N/mm² ersetzt werden.
- 09.01.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 37- Aufgrund von Schattenmaßnahmen war die Zufuhr der Gleisgebundenen Fahrzeuge (Schotterwaggons, Stopfmaschine) in der Ausführung behindert und hat sich verzögert, wodurch die Arbeiten erst verspätet gestartet werden konnten.
- 16.04.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 44 - Aufgrund der vergrößerten Stützweite muste eine Vorsignalbarke am Überbau befestigt werden, welche zuvor vor der Bestandsbrückeaufgestellt wurde. DieLeistung ist nicht im LV und auf den Auschreibungsplänen enthalten. Bereits beantragte Sicherungspläne können genutzt werden. Des Weiteren soll die neue Vorsignalbarke am durch den AN erstellten Überbau vor VOB Abnahme montiert werden. Damit bleiben Gewährleistungsansprüche erhalten. 45 - Zur Errichtung der Tragerüstfundamente für die Herstellung des neuen Überbaus musste aufgrund weicher Bodenschichten der Asphalt zur Einfahrt Richtung Achse 10 Nord abgetragen werden. Diese Leistung ist im LV nicht enthalten, da die weichen Bodenschichten in diesem Bereich erst durch nachträgliche Beprobung der konkreten Flächen der Herstelllage während des Bauablaufs nachgewiesen wurden. Die Wiederherstellung der Apfahltflächen erfolgt im Zuge der Wiederherstellung der Bahnnebenflächen. Zwei unterschiedliche BauAN würde zu behinderung Verzögerung der Arbeiten führen.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG erhalten.

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=c78ea87d-66ba-48b0-81cd-fc50b7b940e2. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/ern-eue-km-40110-ue-d-st-2096-und-rothgraben-strecke-5703-rosenheim-59934d71
