# Erd- und Rohbauarbeiten

Zuschlag erteilt

Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock hat den Auftrag für Hochbau und Rohbau in Rostock am 08.04.2024 vergeben, Zuschlag an Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG.

- Auftraggeber: [Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/staatliches-bau-und-liegenschaftsamt-rostock)
- Was: Hochbau und Rohbau: Erd- und Rohbauarbeiten
- Wo: Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit: 27.06.2024 bis 01.10.2025
- Zuschlag an: Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG
- Zuschlag am: 08.04.2024
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG](https://vergabeweiser.de/unternehmen/riedel-bauunternehmen-gmbh-co-kg), Erfurt

## Leistungsumfang

Errichtung von zwei getrennten 4-geschossigen Neubauten in massiver Bauweise besteht aus Stahlbetonstützen, Stahlbetonwänden und Flachdecken mit einzelnen aussteifenden Kernen mit jeweils 2.295 qm (Verwaltungsgebäude) bzw. 10.969 qm (Bibliothek) Nutzfläche incl. der erforderlichen Erdbau- und Verbauarbeiten sowie der notwendigen Wasserhaltung.

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: Offenes Verfahren (EU-weit)
- Art des Auftrags: Bauleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Bindefrist: 60 Tage nach Angebotsfrist
- Nachprüfung: Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern
- CPV-Code: 45223220-4
- CPV-Bezeichnung: [Rohbauarbeiten](https://vergabeweiser.de/cpv/45223220-rohbauarbeiten)
- Bekanntmachungs-ID: 7dd24671-eba8-4897-918a-3f87b40aee96

## Verlauf

- 11.12.2023: Ausschreibung veröffentlicht
- 10.04.2024: Ergebnis veröffentlicht
- 27.02.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Etwaige Asbestbelastungen waren zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht bekannt. Im Zuge der Beprobung des Baufeldes Bibliothek wurde im Bereich der Aufschüttung punktuell Asbest gefunden. Die Entsorgung der Aufschüttungen nach dem neuen Abfallschlüssel 17 06 05 (asbesthaltige Baustoffe) ist nun Gegenstand der Beschaffung. Dieser Abfallschlüssel war in der ursprünglichen Beschaffung nicht vorgesehen.
- 19.03.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Schadstoffbelastung des Bodens (festgestellt durch Rasterfeldbeprobung)
- 08.04.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Notwendige Änderungen bei der Werk- u. Montageplanung für die Baugrubenbauarbeiten. Grund: Zusätzliche Forderungen der DB bzgl. der Standorte der beiden Baukräne sowie Ergebnisse der ergänzenden Bodenuntersuchungen.
- 16.07.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Auf der Baustelle hat das LBPK M-V Kampfmittel geborgen, die im Zuge der laufenden Baumaßnahme durch das bauausführende Unternehmen entdeckt wurden.
- 16.08.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · Im Zuge der Bauausführung haben sich notwendige Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Ausführungsplanung ergeben. Diese Veränderungen sind auf zusätzliche Forderungen der Deutschen Bahn hinsichtlich des Standortes für den Baukran 1 mit Auswirkung auf die Trassenführung außerhalb des Verwaltungsgebäudes zurückzuführen. ) Auf Grund der Sicherheitsanforderungen der DB (Schwenkbereich Ober den Bahngleisen) musste der geplante Aufstellort von Kran I verändert werden. Ebenfalls verändert werden musste in diesem Zusammenhang die Bohrpfahlgründung in diesem Bereich. Der Kran musste somit naher an das Verwaltungsgebäude und in den Bereich des einzubauenden Stahlrohres für die Regenentwässerung gerückt werden. Der ursprünglich vorgesehene Rohrvortrieb für die Rohrleitung im Rahmen der Inframaßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt war dadurch nicht mehr m6glich. Da sich das Stahlrohr im Aushubbereich des Verwaltungsgebäudes und unterhalb der noch zu errichtenden Stützwand befindet, liegt es komplett im momentanen Arbeitsbereich des Rohbauers. Der Rohbauer führt in diesem Bereich im Rahmen seines Auftrages bereits LeitungsverIegearbeiten aus. Um einen Baustopp in diesem Bereich zu vermeiden wurde entschieden, das Stahlrohr für die Infrastrukturmaßnahme jetzt im Zuge der laufenden Erd- und Rohbauarbeiten einzubringen.
- 14.09.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · zum Nachtrag 14: Im Zuge der Bauausführung haben sich notwendige Veranderungen gegenüber der ursprünglichen Ausführungsplanung ergeben. Diese Veränderungen sind auf zusätzliche Forderungen der Deutschen Bahn hinsichtlich des Sicherung eines Oberleitungsmastes zurückzuführen. Des Weiteren ergaben sich baugrundbedingte Veränderung des Verbaus für die Lüftungsbauwerke RLT 2. zum Nachtrag 16: Beim Betrieb der GrundwasserabsenkungsanIag(Ge WA) fOr das Verwaltungsgebaudeg ab es mehrmals Stromausfalle, die zu einem Ausfall der GWA und damit zu Wasser in der Baugrube führten. Eine Ursache für die Stromausfalle war nicht erkennbar. Um derartige Unwägbarkeiten beim Betrieb der GWA für die Baugrube der Bibliothek auszuschließen, wurde mit allen Beteiligten der Betrieb einer Notstromanlage als sinnvolle Präventionsmaflnahme abgestimmt.
- 04.03.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · Bei den Erdarbeiten für die Baugrube der Bibliothek im Januar 2025 traten an mehreren Stellen Kampfmittelfunde auf. Auf Grund der Kampfmittefunde wurde das gesamte Baufeld durch den Munitionsbergungsdienst neu eingeschätzt und auf Kampfmittelbelastung „gesichert“ hochgestuft. Gemäß nachlaufender behördlicher Veranlassung wurde die Bergung der kampfmittelbelasteten Böden auf den Deponien mit einer anschließenden Behandlung gefordert.
- 02.04.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · Im Zuge der Bauausführung haben sich notwendige Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Ausführungsplanung ergeben. Diese Veränderungen sind auf zusätzliche Forderungen der Deutschen Bahn hinsichtlich des Standortes für den Baukran I mit Auswirkung auf die Trassenführung auBerhalb des Verwaltungsgebäudes zurückzuführen. Die provisorische Regenwasserleitung entwässert die nördlich von Haus 5 gelegenen Bauflachen und wurde vor Beginn der Hochbauarbeiten nach dem damaligen Planungsstand im Rahmen der Inframallnahmen verlegt. Auf Grund der Sicherheitsanforderungen der DB (Schwenkbereich Ober den Bahngleisen) musste der geplante Aufstellort von Kran I verändert werden. Ebenfalls verändert werden musste in diesem Zusammenhang die Bohrpfahlgründung in diesem Bereich. Da die umverlegte Bohrpfahlwand den Verlauf der vorhandenen provisorische Regenwasserleitung kreuzt, muss diese verlegt werden. I / Da der Rohbauer in diesem Bereich im Rahmen seines Auftrages bereits LeitungsverIegearbeiten und Erdarbeiten ausführt und die Sicherstellung der geregelten Regenentwässerung direkte Auswirkungen auf die Rohbauarbeiten hat, wurde um einen Baustopp in diesem Bereich zu vermeiden entschieden, diese Umverlegung im Zuge der laufenden Erd- und Rohbauarbeiten auszuführen.
- 07.07.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · Die Boden- und Dacheinlaufe sollten it. ursprünglicher Planung durch das Gewerk Sanitär beigestellt und vom Rohbauer eingebaut werden. Dies ist ein üblicher Ansatz zur Minimierung von GewährIeistungsschnittstellen. Aufgrund der während der Bauausführung festgestellten Asbest- und Munitionsbelastung kam es zu erheblichen Verz6gerungen im Bauablauf. Um nicht im gest6rten Bauablauf zu starten, wurde die Vergabe der Sanitärleistungen verschoben. Somit ist das Gewerk Sanitär vertraglich noch nicht gebunden und karnn damit auch keine Einbauteile beistellen. Daherwurde entschieden, dass der AN Rohbau die Einbauteile der Ablaufe liefert und einbaut. Die Leistungen entsprechen dem Gesamtcharakter des Auftrages und sind zur Fertigstellung der Gesamtleistung erforderlich.
- 07.07.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 21. Nachtrag Mit der 2. Nachtragsvereinbarung wurde der 3. Nachtrag – Rasterfeldbeprobung Bibliothek beauftrag. Im 3. Nachtrag ist der erforderliche Umfang der Probennahmen mit 43 Stück eingeschätzt. Im Zuge der Ausführung der Arbeiten ergab sich die Notwendigkeit von insgesamt 53 Probeentnahmen. Diese 10 zusatzlichen Proben stellen eine Mengenmehrung zum 3. Nachtrag dar und sind Ursache dieses Mehrmengennachtrages der Firma Riedel Bau. 29. Nachtrag Im Zuge der Baumaßnahme wurden ein weiterer unbekannter Tank einer ehemaligen Tankstelle gefunden (siehe auch 1. Nachtragsvereinbarung 22.08.2024). Mit dem Schreiben vom 20.04.2023 hatte das Amt für Umwelt- und Klimaschutz mitgeteilt, dass der genannten Bereiche 2002/2003 mittels Bodenaushub saniert wurde und mit der Umsetzung dieser Maßnahme die Flachen aus dem Altlastenverdacht entlassen worden sind. Dieser Tank wurde zunächst freigelegt, ausgebaut und zur späteren Demontage auf dem Baufeld zwischengelagert. Um den Tank entsorgen zu k6nnen, musste sodann eine Deklarationsanalyse des Tankinhaltes als auch der bituminösen Außenbeschichtung des Tanks veranlasst werden. Nach dem Vorliegen der Analyseergebnisse konnte der Tank geleert und der Tankinhalt fachgerecht entsorgt werden (AW 160709). Schlussendlich wurde der Tank selbst verladen und entsorgt. Der Nachtrag beinhaltet die Zusatzleistungen insbesondere hinsichtlich technischer Bearbeitung, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie besonderer Erdarbeiten inclusive Zwischenlagerung, Sicherung, Beprobung und Entsorgung. 30. Nachtrag Aufgrund der wahrend der Bauausführung festgestellten Asbest- und Munitionsbelastung musste die Technologie umgestellt werden, was auch zur Vergrößerung der Transportwege für das Verfüllmaterial führte. So mussten die Haufwerke des Baugrubenaushubs langer auf der Baustelle bis zur Abfuhr auf die Deponien zwischengelagert werden. Die Zwischenlagerplätze für das Verfüllmaterial mussten dadurch in größerer Entfernung zur Baugrube angelegt werden. Der Zeitaufwand für die größeren Transportentfernungen führt zu einem Mehrbedarf und damit zu einer Minderleistung, die durch die angesetzten Mehrkosten kompensiert werden. Im Zuge der Bauausführung haben sich notwendige Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Ausführungsplanung ergeben. Diese Veränderungen sind auf zusätzliche Forderungen der Deutschen Bahn hinsichtlich des Standortes für den Baukran 2 mit Auswirkung auf die Verbauarbeiten am benachbarten Lüftungsbauwerk RLT3/4 zurückzuführen. Diese Mehraufwendungen sind in der Nachtragsposition 40.1.1.10 erfasst.
- 11.07.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · Konkrete Begründungen siehe Dokument "14. Nachtragsvereinbarung Vergabevermerk" vom 02.07.2026 ausgestellt durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock
- 19.08.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · - 19. Nachtrag: Im Zuge der Aushubarbeiten bis auf den gewachsenen Boden musste aber festgestellt werden, dass die tatsachliche Mächtigkeit der Aufschüttungen Ober die ganze Baustelle hinweg sehr inhomogen war. Im Ergebnis des abgeschlossenen Aushubes stellte sich eine durchschnittliche tatsachliche Mächtigkeit der Aufschüttung von Ober 1,5 m dar. Aufgrund der größeren schichtstarke und der Vergrößerung der Aushubflache musste eine größere Menge asbesthaltigen Bodens bearbeitet werden. Dies stellt eine Mengenmehrung zum 8. Nachtrag dar und ist Ursache des 19. Nachtrages der Firma Riedel Bau. - 20. Nachtrag: Infolge der unerwarteten Munitionsfunde auf der Baustelle legte das LBPK M-V (Munitionsbergungsdienst) m 29.01.2025 fest, dass sämtliche Erdarbeiten durch ein KampfmitteIräumunternehmen zu begleiten sind. Daraufhin wurde mit der 7. Nachtragsvereinbarung der 12. Nachtrag – Mehraufwand KampfmitteIsondierung Baufeld beauftragt. Das 12. Nachtragsangebot beinhaltet, die Bindung eines in Mecklenburg-Vorpommern zugelassenen und vom LPBK M -V bestätigten Kampfmittelbergungsdienstes, die Mehrkosten für die Baustelleneinrichtung aufgrund des verlangsamten Bauablaufes, die Mehrkosten für die Leistungsminderung bei den Erdarbeiten, da infolge der KampfmitteIsondierung der Boden nur lagenweisen bis maximal 30 cm abgetragen werden konnte sowie die Folgen der Veränderung des technologischen Ablaufs der Erdarbeiten. Die detaillierten Ausführungen hierzu können dem Vermerk zur 7. Nachtragsvereinbarung entnommen werden.
- 13.10.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · siehe den Vergabevermerk zur 16. Nachtragsvereinbarung vom 07.10.2026 durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG erhalten.

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- [Offenes Verfahren](https://vergabeweiser.de/wissen/offenes-verfahren): Wissen: Ablauf und Begriffe

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 13.10.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 31.10.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=dfcaf34b-2686-4f88-ab3c-abfa0467aac6. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/erd-und-rohbauarbeiten-dfcaf34b
