# Energetische Modernisierung Kreishaus Detmold —Abbrucharbeiten/Schadstoffsanierung

Zuschlag erteilt

Kreis Lippe - Der Landrat hat den Auftrag für Abbruch und Erdarbeiten in In den Vergabeunterlagen aufgeführt am 29.06.2020 vergeben, Zuschlag an Ellerbrok GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 358.016,83 €. Eingegangen: 10 Angebote.

- Auftraggeber: Kreis Lippe - Der Landrat
- Was: Abbruch und Erdarbeiten: Energetische Modernisierung Kreishaus Detmold —Abbrucharbeiten/Schadstoffsanierung
- Wo: In den Vergabeunterlagen aufgeführt, Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 25.06.2020 bis 31.07.2022
- Zuschlag an: Ellerbrok GmbH
- Zuschlag am: 29.06.2020
- Summe: 358.016,83 €
- Angebote: 10

## Gewinner

- [Ellerbrok GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/ellerbrok-gmbh), Bad Salzuflen

## 4 Lose

- Los 1: Energetische Modernisierung Kreishaus Detmold —Abbrucharbeiten/Schadstoffsanierung · [Ellerbrok GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/ellerbrok-gmbh), Bad Salzuflen
- Los 2: Abburch/Demontage Blech-Fassade · nicht veröffentlicht
- Los 3: Demontage Sanitärkerne, KMF, Asbestrohre · nicht veröffentlicht
- Los 4: Demontage Sanitärkerne, KMF, Asbestrohre · nicht veröffentlicht

## Leistungsumfang

Der Kreis Lippe beabsichtigt, das 40 Jahre alte Kreishaus einschließlich seines Nebengebäudes energetisch zu modernisieren. Es soll für die geplanten Maßnahmen u. a. die sich aus der unten unter (II.2.4. Beschreibung der Beschaffung) näher erläuterten Leistungen vergeben werden.

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: Offenes Verfahren (EU-weit)
- Art des Auftrags: Bauleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Vergabekammer Westfalen
- CPV-Code: 45111100-9
- CPV-Bezeichnung: [Abbrucharbeiten](https://vergabeweiser.de/cpv/45111100-abbrucharbeiten)
- Bekanntmachungs-ID: 093843-2020

## Verlauf

- 26.02.2020: Vorinformation veröffentlicht
- 08.04.2020: Ausschreibung veröffentlicht
- 02.07.2020: Ergebnis veröffentlicht
- 25.05.2021: Vertragsänderung veröffentlicht · 1. Ursprünglich sollte die Demontage der Fassade vom Gerüst aus erfolgen. Die Demontage der Fassade erfolgt nun in den ersten Bauabschnitten von Teleladern vor Stellung des stationären Turmdrehkranes autark. Der Mehraufwand ergibt sich durch die Bereitstellung und Vorhaltung zusätzlichen Geräts => 2 Telelader mit Arbeitsbühnen und ein Telelader mit Müllcontaineraufsatz. 2. Darüber hinaus gestaltet sich die Demontage von Fassadenteilen aufwändiger als erwartet. — Fensterbänke sind teilweise mit Dichtstoff verklebt, durch die die Befestigungsschrauben verdeckt werden, — Waschbetonplatten wurden aufgrund von Tierbefall in Teilbereichen versiegelt und Attikaplatten anders als es die Konstruktionsbestandzeichnungen es darstellten mit Beton vergossen und müssen aufwendig freigestemmt werden, — die gegenüber der Auftragserteilung ca. 5cm dickere Ausführung der Betonfassadenplatten erfordert wegen des höheren Gewichts einen aufwändigeren Maschineneinsatz. 3. Es wurden zusätzliche Arbeiten beauftragt: — Raffstore abbrechen aus Metall für die ersten 2 Bauabschnitte, — Zwischen den Fensterelementen die alte Mineralwolle ausbauen und nach dem Ausbau der Dämmung wieder einbauen. Fugen der Bleche bei Bedarf mit Klebeband, gegen herausrutschen sichern, — Zusätzliche mobile Luft-Filtergerät einsetzen um gegebenenfalls freiwerdende KMF-Fasern aus der Luft zu filtern, — Zusätzlich Wärmedämmung an der Außenwand, im Sockelbereich entfernen, — Zusätzliche notwendige Lochbleche an Außenwand, im Sockelbereich entfernen, — Dehnungsfugen aus Silikon (schadstofffrei) zwischen den Beton-Fassadenplatten bzw. zwischen Fassadenplatte und Fensterelementen entfernen.
- 25.05.2021: Vertragsänderung veröffentlicht · Aufgrund der von einem Schadstoffsachverständigen beschriebenen Vorgehensweise war in den Ausschreibungsunterlagen vorgesehen, dass die Demontage der Asbestzementrohre durch eine einfache Folienschleuse abgesichert werden. Aufgrund der Vorgaben des Amtes für Arbeitsschutz wird nun statt der einfachen Folienschleuse je Geschoss eine 3-Kammer-Schleuse je Geschoss vor jede WC Einheit gesetzt. Frühere Vertragsänderungen erfolgten hinsichtlich der Fassadensanierung (Änderung der Arbeitsweise von Hubbühne statt Gerüst; Mehraufwand bei Abbruch durch zuvor nicht erkennbarer Erschwernisse). Der Mehraufwand der Auftragsänderung belief sich auf 89 787,43 EUR. Diese Änderung wird gleichfalls im EU Amtsblatt veröffentlicht. Weiterhin wurden Demontagearbeiten in den Sanitärobjekten mit einem Mehraufwand i. H. v. 2 932,68 EUR beauftragt.
- 31.05.2021: Vertragsänderung veröffentlicht · Es handelt sich hier um die fünfte Änderung; zuvor wurden inzwischen vier Auftragsänderungen erteilt. Die erste Änderung erfolgte hinsichtlich der Fassadensanierung (Änderung der Arbeitsweise von Hubbühne statt Gerüst; Mehraufwand bei Abbruch durch zuvor nicht erkennbarer Erschwernisse). Der Mehraufwand der Auftragsänderung belief sich auf 89 787,43 EUR. Diese Änderung wird gleichfalls im EU Amtsblatt veröffentlicht. Als zweite Änderung wurden Demontagearbeiten in den Sanitärobjekten mit einem Mehraufwand i.H.v. 2 932,68 EUR beauftragt. Die Änderung erfolgte im Rahmen der Bagatellgrenze ohne Ausschreibung. Als dritte Änderung musste die Demontage der Asbestzementrohre statt einer einfachen Folienschleuse je Geschoss mit einer 3-Kammer-Schleuse je Geschoss vor jeder WC Einheit erfolgen. Die Auftragsänderung belief sich auf 153 928,26 EUR. Diese Änderung wird gleichfalls im EU Amtsblatt veröffentlicht. Als vierte Änderung erfolgten weitere Sanitärdemontagearbeiten (Ablagen) i.H.v. 281,04 EUR sowie der teilweise Ausbau der KMF Dämmung an der Fensterrahmenoberkante im Zuge von beauftragten Betonschneidearbeiten i.H.v. 18 275,39 EUR. Die Änderung erfolgte im Rahmen der Bagatellgrenze ohne Ausschreibung und dient der Optimierung des Bauablaufes. Die jetzt bekanntzugebene fünfte Auftragsänderung bezieht sich auf die Sanierung der Künstlichen Mineralfasern in den Flurdecken. Beauftragt war nur das stellenweise Öffnen von Flur- und Bürodecken zur Verkabelung der Versorgungs- und Steuerleitungen für Sonnenschutz und Lüftungsklappen etc. Beim Öffnen der Decken erkannte man, dass bei einer Sanierung im Jahre 2000 in den Auflagerbereichen der Deckenpaneele lose Stopfdämmung eingesetzt worden war. Die Prüfung der Dämmung ergab, dass es sich um alte KMF-Dämmung handelt, dessen Entsorgung gem. TRGS sich insbesondere im Umbau bei laufendem Bürobetrieb wesentlich aufwändiger gestaltet. Es wird nun die KMF Entnahme mit beauftragt. Während der KMF-Entnahme müssen die Flurbereiche durch Staubwände abgetrennt und Bürotürfugen abgeklebt werden.
- 31.05.2021: Vertragsänderung veröffentlicht · Es handelt sich hier um die achte Änderung; zuvor wurden inzwischen 7 Auftragsänderungen erteilt. Die erste Änderung erfolgte hinsichtlich der Fassadensanierung (Änderung der Arbeitsweise von Hubbühne statt Gerüst; Mehraufwand bei Abbruch durch zuvor nicht erkennbarer Erschwernisse). Der Mehraufwand der Auftragsänderung belief sich auf 89 787,43 EUR. Diese Änderung wird gleichfalls im EU Amtsblatt veröffentlicht. Als zweite Änderung wurden Demontagearbeiten in den Sanitärobjekten mit einem Mehraufwand i.H.v. 2 932,68 EUR beauftragt. Die Änderung erfolgte im Rahmen der Bagatellgrenze ohne Ausschreibung. Als dritte Änderung musste die Demontage der Asbestzementrohre statt einer einfachen Folienschleuse je Geschoss mit einer 3-Kammer-Schleuse je Geschoss vor jeder WC Einheit erfolgen. Die Auftragsänderung belief sich auf 153 928,26 EUR. Diese Änderung wird gleichfalls im EU Amtsblatt veröffentlicht. Als vierte Änderung erfolgten weitere Sanitärdemontagearbeiten (Ablagen) i.H.v. 281,04 EUR sowie der teilweise Ausbau der KMF Dämmung an der Fensterrahmenoberkante im Zuge von beauftragten Betonschneidearbeiten i.H.v. 18 275,39 EUR. Die Änderung erfolgte im Rahmen der Bagatellgrenze ohne Ausschreibung und dient der Optimierung des Bauablaufes. Als fünfte Änderung bezieht wurde die KMF Sanierung der Flurdecken beauftragt. Der Mehraufwand betrug 154 021,22 EUR. Diese Änderung wird gleichfalls im EU Amtsblatt veröffentlicht. Als sechste Änderung wurden weitere unvorhergesehene notwendig gewordene Tätigkeiten i.H.v. 21 267,09 EUR beauftragt. Die Änderung erfolgte im Rahmen der Bagatellgrenze ohne Ausschreibung. Als siebte Änderung wurde (zusammengefasst) ein weiterer Rückbau der Sanitärelemente i.H.v. 2 132,10 EUR, der Ausbau von Wandanschlusswinkeln i.H.v. 642,00 EUR und die Stellung einer geänderten Hebebühne (mit notwendiger Reichweite) i.h.v. 1 122,00 EUR beauftragt. Die Änderung erfolgte im Rahmen der Bagatellgrenze ohne Ausschreibung. Die jetzige achte Änderung betrifft die Feinreinigung im Rahmen der durchgeführten Arbeiten. Statt wie bislang kalkuliert wird die Arbeitsweise bei der Feinreinigung dergestalt umgestellt, dass sie der TRGS Asbest statt KMF folgt.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Ellerbrok GmbH erhalten, Summe 358.016,83 €.

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- [Offenes Verfahren](https://vergabeweiser.de/wissen/offenes-verfahren): Wissen: Ablauf und Begriffe

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 31.05.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 01.11.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf TED – Tenders Electronic Daily (© Europäische Union), https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/270243-2021. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/energetische-modernisierung-kreishaus-detmold-0938432020
