# Die Energiewirtschaft im Rahmen der Energiewende: Wissenschaftliche Analysen zu wirtschaftlichen Fragen und Zukunftsperspektiven der Energiewirtschaft

Zuschlag erteilt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Auftrag für Forschung und Studien am 18.12.2017 vergeben, Zuschlag an Ernst & Young GmbH.

- Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
- Was: Forschung und Studien: Die Energiewirtschaft im Rahmen der Energiewende: Wissenschaftliche Analysen zu wirtschaftlichen Fragen und Zukunftsperspektiven der Energiewirtschaft
- Wo: nicht angegeben
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 30 Monate
- Zuschlag an: Ernst & Young GmbH
- Zuschlag am: 18.12.2017
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [Ernst & Young GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/ernst-young-gmbh-berlin), Berlin

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: nicht angegeben (EU-weit)
- Art des Auftrags: Dienstleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
- CPV-Code: 73000000-2
- CPV-Bezeichnung: [Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung](https://vergabeweiser.de/cpv/73000000-forschungs-und-entwicklungsdienste-und-zugehoerige-beratung)
- Bekanntmachungs-ID: 335476-2020

## Verlauf

- 16.07.2020: Vertragsänderung veröffentlicht · Wie sieht die Investorenlandschaft bei den Strom Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) aus? — Wer investiert aus welchen Gründen in einen Übertragungsnetzbetreiber? Was für verschiedene Investorenklassen gibt es? Gibt es Charakteristika/übergreifende Ziele, die bestimmte Investorenklassen verbindet? Welchen Investitionshorizont haben die Investoren? Nach welchen Kriterien treffen die Unternehmen Ihre Investitionsentscheidung? — Wie ist die Aufgaben- und Eigentümerstruktur der unterschiedlichen ÜNB in Europa (einschl. wirtschaftliche Kennziffern und wenn möglich Zahlen aus Umstrukturierungen/ Verkäufen)? Welche Rolle hat der Staat bei ÜNB in Europa? — Warum und aus welchen Gründen investiert der Staat bzw. die öffentliche Hand in einen Übertragungsnetzbetreiber? — Wie sind bei Staaten mit Eigentümerposition die Rechte und Pflichten des Staates als entweder vollständiger oder auch nur teilweiser Eigentümer ausgestaltet? Gibt es bei Minderheitsbeteiligungen Erfahrungen mit z. B. Schwellenwerten oder der Einbindung weiterer, z. B. passiver Investoren? — Wie können aus Eigentümerpositionen des Staates ergebende Aufgaben von staatlichen Regulierungsaufgaben getrennt werden? — Welche anderen Einflussmöglichkeiten neben Netzregulierung (Erlöse, Entgelte) und einer möglichen Eigentumsposition hat der Staat (spezielles Gesellschaftsrecht, sog. „Golden Shares“, Informationsvorschriften etc.)? Welche Auswirkungen hat der bestehende regulatorische Rahmen, insb. die ARegV und StromNEV, auf die Investitionsentscheidungen der beteiligten Investoren? — Welche Anreize werden für Investitionsentscheidungen in Netzbetreiber gesetzt? — Bestehen Anreize für Anteilseigner von Übertragungsnetzbetreibern, nötige Investitionen gar nicht oder verspätet anzugehen, z. B. damit sie kein Eigenkapital nachschießen müssen? Falls ja, worin sind diese Anreize begründet? — Angenommen, der Netzbetreiber hat die Wahl zwischen zwei Lösungen A und B, um ein Problem zu beheben. A und B seien technisch äquivalent in dem Sinne, dass sie das betreffende Problem effektiv lösen. Lösung A erfordert eine höhere Investitionssumme als Lösung B. Für welche Lösung entscheidet sich der Netzbetreiber? Wovon hängt das ab (außer von der Investitionssumme)? — Nach welchen betriebswirtschaftlichen Kenngrößen optimieren sich Netzbetreiber bei Investitionsentscheidungen/ bei der Umsetzung von Ausbauvorhaben? Ergibt sich aus dieser Optimierung implizit eine betriebswirtschaftliche Priorisierung der Netzausbauvorhaben (z. B. Vorrang für Projekte mit sehr hohem Kapitalwert)? — Anhand eines konkreten (modellhaft nachgezeichneten?) Ausbauvorhabens im Übertragungsnetz: Welche Auswirkungen haben die verschiedenen Finanzierungsinstrumente (5-Jahres-Ansatz mit Fotojahr/ Budget, Investitionsmaßnahme, Eigenkapitalverzinsungen) auf die Zahlungsströme und die o. g. betriebswirtschaftlichen Kenngrößen im Zeitablauf? Unter welchen Umständen begünstigt oder bestraft der regulatorische Rahmen finanziell einen verzögerten Netzausbau (z. B. Fertigstellung einer HGÜ-Leitung in 2024, 2025, 2026 oder 2027)? II. Untersuchungsschritte und Vorgehensweise Fragen 1 und 2: — Aktueller Stand und Herausforderungen für Investitionen der ÜNBs in Deutschland (Untersuchung auf Basis von Fachveröffentlichungen, Unternehmensberichten und öffentlich verfügbaren Informationen) — Aufgaben-/Eigentümerstruktur der ÜNB in Deutschland und Europa im Zeitablauf sowie Stand aktuelle Perspektiven (ausführliche Darstellung auf Basis von Unternehmensberichten und öffentlich verfügbaren Informationen) — Darstellung der Beweggründe und verschiedenen Instrumente zur Rolle des Staates bei ÜNB (insbes. differenzierte Darstellung zu Eigentümerpositionen und sich daraus ergebender Einflussmöglichkeiten und Pflichten des Staates) — Strategien, Zielgrößen und Determinanten für einzelne Investitionen der verschiedenen Eigentümer, differenziert für relevante Cluster (ausführliche Darstellung auf Basis von Praxisbeispielen) Frage 3: — Regulative Vorgaben der Anreizregulierung, insbesondere 5-Jahres-Ansatz mit Fotojahr/ Budget und Investitionsmaßnahmen — Bewertung der Interaktion von regulativen Investitionsanreizen mit Zielgrößen und Determinanten des Investitionsverhaltens der relevanten Akteure im Zeitablauf und mit dem Fokus auf die Fertigstellung großer Ausbauvorhaben — Hinweise für die Weiterentwicklung des Regulierungsrahmens in den ersten 2 Wochen nach Beauftragung der zusätzlichen Leistungen findet ein Projekttreffen mit 2 Vertretern des AN statt. Hier werden insbesondere das Feinkonzept und der Zeitplan für die Untersuchung finalisiert sowie die Herangehensweise abgestimmt. Ein weiteres Projekttreffen frühestens zwei Monate nach Beauftragung der Erweiterung dient der Diskussion der Zwischenergebnisse zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber und der Abstimmung der weiteren Untersuchungen (siehe „Ergebnisdokumentation“). Zusätzlich hat der Auftragnehmer eine separate Kalkulation für zwei Workshops mit dem Auftraggeber und Stakeholdern bzw. der Branche für 45 Teilnehmer vorzulegen.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Ernst & Young GmbH erhalten.

## Von hier aus weiter

- [Ausschreibungen des Bundes](https://vergabeweiser.de/thema/bund): Ausschreibungen und Zahlen
- [Vergabearten](https://vergabeweiser.de/wissen/vergabearten): Wissen: Ablauf und Begriffe

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 16.07.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 02.11.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf TED – Tenders Electronic Daily (© Europäische Union), https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/335476-2020. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/die-energiewirtschaft-im-rahmen-der-energiewende-wissenschaftliche-3354762020
