# BIM-Bestandsvermessung Schönebeck-Halle 3.PA

Zuschlag erteilt

DB Netz AG hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Sachsen-Anhalt am 22.11.2022 vergeben, Zuschlag an Ingenieur- und Vermessungsbüro - Ralf Frentzel GmbH und GI-CONSULT GmbH.

- Auftraggeber: [DB Netz AG](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/db-netz-ag)
- Was: Ingenieur- und Planungsleistungen: BIM-Bestandsvermessung Schönebeck-Halle 3.PA
- Wo: Sachsen-Anhalt, Salzlandkreis
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 13.12.2022 bis 07.12.2028
- Zuschlag an: Ingenieur- und Vermessungsbüro - Ralf Frentzel GmbH und GI-CONSULT GmbH
- Zuschlag am: 22.11.2022
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [Ingenieur- und Vermessungsbüro - Ralf Frentzel GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/ingenieur-und-vermessungsbuero-ralf-frentzel-gmbh), Magdeburg
- [GI-CONSULT GmbH](https://vergabeweiser.de/unternehmen/gi-consult-gmbh), Giebelstadt

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: nicht angegeben (EU-weit)
- Art des Auftrags: Dienstleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Vergabekammer des Bundes
- CPV-Code: 71353000-7
- CPV-Bezeichnung: [Oberirdische Vermessung](https://vergabeweiser.de/cpv/71353000-oberirdische-vermessung)
- Bekanntmachungs-ID: 717d209f-8759-42fd-a426-13eb080099cb

## Verlauf

- 04.12.2023: Vertragsänderung veröffentlicht · Die zusätzlich aufzunehmenden Schächte sind nicht in den Bestandsplanunterlagen (IVL-Pläne) verzeichnet. Die Lagegenauigkeit der Bestandsschächte in den Planunterlagen (IVL-Pläne, Maßstab 1:1000) wiederum liegt, aufgrund der Symbolgröße für Entwässerungsschächte und den Messtoleranzen, im Meterbereich. Wenn Schächte vor Ort nah beieinander liegen, lässt sich demnach nicht nachvollziehen, ob der Schacht auf dem Bestandsplan eingetragen war oder nicht. Damit ist die Zuordnung der Verantwortlichkeit erschwert. Ein zusätzlicher AN müsste jeden Schacht, der vor Ort gefunden wird, mit den bereits aufgenommenen Schächten aus dem Hauptvertrag abgleichen. Dies erfordert zusätzliche Computertechnik und zusätzliches Personal vor Ort. Zusätzlich müsste er erneut Begehungen im gesamten Projektbereich durchführen, wozu auch neue Sicherungspläne nötig wären. Dies alles würde erhebliche zeitliche und finanzielle Mehraufwendungen mit sich führen.
- 04.12.2023: Vertragsänderung veröffentlicht · Bei der Bestandsaufnahme durch einen neuen AN gingen Synergieeffekte in der späteren Datenauswertung und -verwendung verloren, da keine einheitliche Datengrundlage mit identischen Messgenauigkeiten und Klassifizierungen in der Punktwolke gegenüber dem übrigen Aufnahmebereich im Projektumfang laut Hauptvertrag garantiert werden können. Dies resultiert aus der Tatsache, dass vergaberechtlich kein spezielles, auf den Hauptauftragnehmer abgestimmtes Messinstrument ausgeschrieben werden darf, da der Bietermarkt damit eingeschränkt würde. Das vorliegende Projekt wird mittels BIM-Methodik beplant. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den planungsrelevanten Bestand als BIM-Modell darzustellen. Die Einarbeitung eines neuen AN in das gesamte, qualitative Vertragswerk des Hauptvertrags (inkl. aller BIM-relevanten Vertragsgrundlagen) zieht unverhältnismäßig hohe Kosten und Zeitaufwände im Verhältnis zur Quantität der auszuführenden Leistungen (9% Mehrmenge) mit sich.
- 10.01.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 8: Im Hauptvertrag war die Erkundung und Aufmessung von Festpunkten bereits vorgesehen, um die ausgeschriebene gleisgeometrische Aufnahme durchführen zu können. Im Projektverlauf wurde ersichtlich, dass diese Menge an Festpunkten nicht ausreicht, um den Hauptvertrag erfüllen zu können. Im Projektverlauf wurde außerdem ein Mehrbedarf für gleisgeometrische Aufnahme durch den AN Planung angemeldet. Um diesen Mehrbedarf erfüllen zu können, ist auch eine Mehrmenge an Erkundung und Vermessung von Festpunkten notwendig. Die Dokumentation der eingemessenen Festpunkte muss laut RIL 883.2000, 510, Abs. 14, dem Prüfingenieur vorgelegt werden. Aus dem Prüfprotokoll vom 31.05.2024 ergab sich die Neubestimmung von allen Punkten "des Verdichtungsnetzes im km-Bereich 24,6 - 26,6 der Strecke 6403". Außerdem wurde vom Prüfingenieur (Ingenieurvermessung, I.NA-SO-1 32) am 14.04.2023 per Mail festgelegt, dass die PSO-Punkte 18146 und 18145 neu bestimmt werden müssen.
- 12.01.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · NT4) Im Hauptvertrag war die gleisgeometrische Aufnahme bereits für die Umbaubereiche laut BAst verankert (u.a. ab km 18,0) und in Anlage 22 ("Vorlage Aufmaßbereiche") quantifiziert. Der AN Planung (DB E&C) bat um Ausweitung der Aufmaßbereiche aufgrund der Planung eines 3. Gleises zwischen Schönebeck und Seehof (siehe Mail von Planungsleiter DB E&C, [Name entfernt], vom 22.09.2023. Für dessen exakte Darstellung von Gleislage und -gradiente inkl. Gleisabstände muss zunächst der Bestand dargestellt werden. In den vorhandenen Bestandsunterlagen liegt dieser allerdings in einem Referenzsystem vor, welches nicht der aktuell gültigen RIL 883.3000, Absatz 2, entspricht. Somit ist die Neuaufmessung der Gleisgeometrie in DB_REF2016 für die km-Bereiche 15,3 - 18,0 und 21,0 - 25,2 umzusetzen. Die neu aufzumessenden Bereiche schließen nahtlos an die Bereiche laut Hauptvertrag an. Das bereits gebundene Unternehmen hat den Anschlussbereich somit bereits gemessen (Synergieeffekt). Auch die Erkundung von Festpunkten wurde bereits per Hauptvertrag vorbereitet. Die Beauftragung einer zusätzlichen Firma bedeutet auch die Beantragung neuer Sicherungspläne, was ca. 4 Wochen Bearbeitungszeit erfordert. Außerdem muss ein neuer AN Zeit und Kosten für Projektvorbereitung und Einweisung in die Örtlichkeit einplanen - dies entfällt bei der Beauftragung der bereits gebundenen Firma.
- 06.02.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 003: Für die gleisnahe Durchführung von Vermessungsarbeiten bzw. für das Uberqueren von Gleisen sind Sicherungsleistungen von geschultem Sicherungspersonal nötig. An den angemeldeten Arbeitstagen erschienen die Mitarbeiter der Sicherungsfirma jedoch regelmäßig mit großer Verspätung bzw. gar nicht, wodurch die Mitarbeiter der ausführenden Vermessungsfirma nicht arbeitsfähig waren. Diese Arbeiten müssen ersatzweise an anderen Tagen mit gleichem Personaleinsatz erbracht werden, um die geschuldeten Leistungen laut Hauptvertrag zu erbringen. 005: Zum Zeitpunkt der Erstellung der Vergabeunterlagen für den Hauptvertrag wurden die Mengen der zu kartierenden Schächte anhand der Bestandsunterlagen (Mengen laut IVL-Plänen) ermittelt. Im Projektverlauf wurden vor Ort mehr Schächte aufgefunden als in den Bestandsunterlagen ersichtlich. Ein zusätzlicher AN müsste jeden Schacht, der vor Ort gefunden wird, mit den bereits aufgenommenen Schächten aus dem Hauptvertrag abgleichen. Dies erfordert zusätzliche Computertechnik und zusätzliches Personal vor Ort. Zusätzlich müsste er erneut Begehungen im gesamten Projektbereich durchführen (Projektvorbereitung), wozu auch neue Sicherungspläne nötig wären. Dies alles würde erhebliche zeitliche und finanzielle Mehraufwendungen mit sich führen. Der gebundene AN hat bereits Begehungen durchgeführt, hat Sicherungspläne vorliegen und muss den Abgleich mit Schächten in den Bestandsplänen nicht vornehmen
- 19.02.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 009- In Nachtrag 05 wurde eine Mehrmenge von Kabel- und Entwässerungsschächten angezeigt. Diese müssen auch im BIM-Bestandsmodell abgebildet werden. Es entsteht eine zusätzliche Leistung, die nach Angaben des AN noch nicht in NT 005 abgebildet wurde: BIM-Aufbereitung von 813 Schächten. Weiterhin ist die Abbildung der Bestandstrasse im BIM-Bestandsmodell bereits Teil des Hauptvertrags. Zur besseren Navigation innerhalb des Modells ist eine Orientierung anhand der Streckenkilometer in der projektseitig genutzten Software "Desite MD Pro" vorteilhaft. Dazu muss die Stationierungslinie der Trassierung aufbereitet werden. Somit ergibt sich eine Leistung: "BIM-Aufbereitung Polylinie". Der AN ist bereits mit der Erfassung und Modellierung von Kabel- und Entwässerungseinrichtungen sowie mit der Erstellung des gesamten BIM-Bestandsmodells beauftragt. Wenn ein neuer AN die Mehrmenge der Schächte modellieren sollte, würde der bereits gebundene AN die Schächte nur in Form von Lageplänen übergeben. Die Lagegenauigkeit der Bestandsschächte in den Planunterlagen (IVL- Pläne, Maßstab 1:1000) wiederum liegt, aufgrund der Symbolgröße für Entwässerungsschächte und den Messtoleranzen, im Meterbereich. Wenn Schächte vor Ort nah beieinander liegen, lässt sich deren Nummerierung in den Planunterlagen nicht eindeutig zuordnen. Ein Dritter AN müsste somit Prüfmessungen vornehmen, um vorliegende Schachtprotokolle zu validieren. Damit wäre die Zuordnung der Verantwortlichkeiten erschwert.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat Ingenieur- und Vermessungsbüro - Ralf Frentzel GmbH und GI-CONSULT GmbH erhalten.

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=c9da4b81-17da-47de-a192-6d07b2dcae9f. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/bim-bestandsvermessung-schoenebeck-halle-3pa-717d209f
