# 2-gleisiger Ausbau Daglfing-Trudering (Truderinger Spange) - OP VA, OP+TWP IBW, FP TA - Lph. 1-2 (optional 3-4 und 6)

Zuschlag erteilt

DB Netz AG hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in München am 08.07.2019 vergeben, Zuschlag an ILF Consulting Engineers Austria Gm.

- Auftraggeber: [DB Netz AG](https://vergabeweiser.de/vergabestelle/db-netz-ag)
- Was: Ingenieur- und Planungsleistungen: 2-gleisiger Ausbau Daglfing-Trudering (Truderinger Spange) - OP VA, OP+TWP IBW, FP TA - Lph. 1-2 (optional 3-4 und 6)
- Wo: München, Bayern
- Wer kann anbieten: Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit: 15.07.2019 bis 31.03.2021
- Zuschlag an: ILF Consulting Engineers Austria Gm
- Zuschlag am: 08.07.2019
- Summe: nicht veröffentlicht
- Angebote: nicht veröffentlicht

## Gewinner

- [ILF Consulting Engineers Austria Gm](https://vergabeweiser.de/unternehmen/ilf-consulting-engineers-austria-gm), Rum bei Innsbruck

## Leistungsumfang

Knoten München: 2-gleisiger Ausbau Daglfing – Trudering („Truderinger Spange“) Vorplanung HOAI Lph 1-2 für die Gewerke Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Leit- u. Sicherungstechnik, Oberleitungsanlagen, 50Hz- Anlagen (optionale Leistung HOAI Lph 3-4, 6-7)

## Angaben laut Bekanntmachung

- Verfahren: nicht angegeben (EU-weit)
- Art des Auftrags: Dienstleistung
- Geschätzter Wert: nicht angegeben
- Nachprüfung: Vergabekammer des Bundes
- CPV-Code: 71322500-6
- CPV-Bezeichnung: [Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen](https://vergabeweiser.de/cpv/71322500-technische-planungsleistungen-fuer-verkehrsanlagen)
- Bekanntmachungs-ID: 35a757b7-b8cd-4f03-ba2f-4ec9feb5574f

## Verlauf

- 18.02.2024: Vertragsänderung veröffentlicht · Durch die Trassierung in der Vorplanung wird im Bereich der Heltauer Straße zwischen der SÜ Schatzbogen und dem BÜ Xaver-Weismor-Straße eine zusätzliche Stützwand notwendig. Die Alternative den vorhandenen Erdwall zu verändern führt zu zusätzlichem Grunderwerb im Rahmen des Projektes und Platzverlust für die Anrainer, dies soll mit Blick auf das Planrechtsverfahren unbedingt verhindert werden. Durch die Abhängigkeiten und Zwangspunkte mit dem Nachbarprojekt lässt sich die Trassierung nicht anders planen. Der Hauptauftrag vom Ingenieurbüro ILF behinhaltet schon die Objekt- und Tragwerksplanung von zwei Ingenieurbauwerken in Stahlbetonbauweise. Eine Stützwand aus Stahlbeton ist mit diesen Objekten aus dem Hauptvertrag von der Aufgabe her vergleichbar. Somit wird der Charakter des Auftrages nicht verändert.
- 18.05.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · NT 006 Bereich 1+3: Im Nachbarprojekt DTK wurde eine Untersuchung zur Reduktion von Erschütterungen westlich der Schatzbogenbrücke durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einhaltung der Grenzwerte nur durch ein Betontrog mit Masse-Feder-Systems erreicht werden können. Die Planung der Einhausung unter den gegebenen Randbedingungen ist unverzichtbar, um eine genehmigungsfähige Planung hinsichtlich des Erschütterungsschutzes erstellen zu können. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung konnte der AG nicht vorhersehen, wie sich die wechselseitigen Faktoren auf die Notwendigkeit von Maßnahmen für den Erschütterungsschutz auswirken würden. Die Leistungsänderung im Bereich 1+3 stehen in Zusammenhang mit der nachträglich erforderlich gewordenen Einhausung mit Masse-Feder-System. Bereich 2: Die Erhöhung der Abzweiggesch. auf 100 km/h in den Weichen 1 - 8, war nicht Teil der BAst - Nachträgliche Änderung. Bereich 1+2+3:Trotz Sorgfaltspflicht des AG waren diese Umstände und Änderungen nicht vorhersehbar.
- 09.07.2025: Vertragsänderung veröffentlicht · 7 - IUrsprünglich war vorgesehen, die Oberleitungsanlage nur über den zu ändernden Gleisen (Gleise 5-10) neu zu planen. Da im Bahnhof Trudering im Bestand Querfelder vorhanden sind, die durch eine Anpassung den Bestandsschutz verlieren würden, muss die komplette Oberleitungsanlage, also auch für die Gleise 1 - 4, überplant werden. Die Planung der Oberleitungsanlage im Bahnhof Trudering muss aus einer Hand erfolgen. Die Planung kann nicht gleisweise erfolgen oder anderweitig aufgeteilt werden, da die Oberleitungsanlage durch die Querfelder untrennbar zusammenhängt. Die Überplanung der gesamten Oberleitungsanlage ist notwendig, da die nach ürsprünglich vorgesehener Planung verbleibenden angepassten Querfelder (für Gleise 1-4) ihren Bestandsschutz verlieren würden und deren Standsicherheit sowie die Nutzungsdauer für weitere 80 Jahre nicht nachgewiesen werden kann.
- 31.07.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 15 Die Weichen 70 und 72 (Abzw. Waldtrudering) werden bereits im Jahr 2028 als vorgezogene Bauleistung im Rahmen der Generalsanierung der Strecke München – Rosenheim erneuert. Das Projekt „Ausbau Bf Trudering”, zu dessen Projektinhalt der Einbau der beiden Weichen mit größerer Weichenbauform gehört, wird erst nach der Generalsanierung realisiert. Nach der vermessungstechnischen Aufnahme des Gleisbestands im Bereich des Abzweigs Waldtrudering – beginnend ab dem Ostportal des Überwerfungsbauwerks der Strecke 5560/5510 bis zur Weiche W72 – sind Trassierungsentwürfe für die beiden Weichen W70 und W72 zu erstellen. Diese müssen den Übergang in den heutigen Bestand beinhalten (Hebe- und Verschiebewerte). Nach deren Einbau im Rahmen der Generalsanierung werden die neuen 1200er Weichen W70 und W72 wie bisher mit 80 km/h im Zweiggleis befahren.
- 17.09.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 9 - Zum Zeitpunkt der Vergabe des Hauptauftrages waren die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen für den Ausbau des Bahnhofs Trudering noch nicht abschätzbar, da die Ergebnisse der entsprechenden schalltechnischen Untersuchung noch nicht vorlagen. Dadurch war noch nicht bekannt, dass entlang der Bahnhofsgleise lückenlose Lärmschutzwände zu planen waren, die es erforderlich machen, bei kreuzenden Sparten und bestehenden Ingenieurbauwerken Sonderkonstruktionen für deren Gründung (Torsionsbalken) vorzusehen. Ebenso wurde erst mit Abschluss der Vorplanung die Vorzugsvariante der künftigen Trassierung des Bahnhofs Trudering festgelegt. Die Auswirkungen der Vorzugsvariante auf die künftige Gleislage brachte die Notwendigkeit mit sich, einen bestehenden Abwasserkanal für den Verlauf der künftigen Gleise mittels des Überplattungsbauwerks von den Einwirkungen aus Eisenbahnverkehrslasten zu schützen. Diese Umstände waren zum Zeitpunkt der Vergabe des Hauptauftrages nicht vorhersehbar. 10 - Die Optimierungsmöglichkeit im Trassierungsentwurf des Bahnhofs Trudering im Bereich der Weichenverbindungen WI/W2 sowie W3/W4, deren Gegenstand diese zusätzliche Leistung ist, eröffente sich erst nach einer geänderten Planung des direkt angrenzenden Nachbarprojekts der Truderinger Kurve und deren Auswirkung auf einzelne Weichenverbindungen im Bahnhof Trudering. Diese Entwicklung war zum Zeitpunkt der Ausschreibung und Vergabe der Hauptvertragsleistung nicht abzusehen. 11 - Für die Teilerneuerung der Straßenüberführung (SÜ) Schatzbogen war in der Vorplanung eine Vorzugsvariante festgelegt worden, die zwei Einfeldträger mit Mittelpfeiler im Gleisfeld vorsah. In der Entwurfsplanung wurde die Trassierung der Gleise im westlichen Bahnhofskopf im unmittelbaren Umfeld der SÜ Schatzbogen optimiert. Infolgedessen mussten auch einzelne Aspekte der Bauphasenplanung überarbeitet werden, wobei sich die ursprüngliche Vorzugsvariante der SÜ Schatzbogen mit dem Mittelpfeiler im Gleisbereich als baubetrieblich sehr nachteilig erwies. Dadurch wurde die erneute Variantenuntersuchung an der SÜ Schatzbogen erforderlich (1. Teil-Wiederholung der Vorplanung). Da sich das Brückenbauwerk direkt an der Schnittstelle zum benachbarten Vorhaben der Daglfinger- und Truderinger Kurve befindet, musste im weiteren Verlauf der Entwurfs- und Genehmigungsplanung der im Nachbarprojekt neu geplante Bachlauf des Hüllgrabens im Bereich des nördlichen Brückenwiderlagers in der Planung der SÜ berücksichtigt werden. Dies machte eine weitere Variantenuntersuchung der SÜ Schatzbogen notwendig (2. Teil-Wiederholung der Vorplanung). Die Ursachen für die zweimalige Teil-Wiederholung der Objekt- u. Tragwerksplanung Lph 2 HOAI des Ingenieurbauwerks SÜ Schatzbogen ergaben sich erst nach Abschluss der Vorplanung und der Festlegung der Vorzugsvariante. Diese Entwicklung war durch den AG trotz seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehbar. 13 - Für die Teilerneuerung des im Eigentum der Landeshauptstadt München befindlichen Brückenbauwerks SÜ Schatzbogen wurden in 2024 Abstimmungen mit der Stadt München zu verschiedenen konstruktiven Details getroffen. Die daraus hervorgegangenen Änderungen in der Bauwerksplanung wurden im Zuge der Objekt- und Tragwerksplanung des Ingenieurbauwerks in Lph 3/4 umgesetzt. In 2025 wurden durch das zuständige Baureferat der Stadt München Teile dieser getroffenen Abstimmungen zur konstruktiven Ausbildung der Brückenkappen und des Berührungsschutzes revidiert, so dass diese geänderten Aspekte erneut beplant und die Objekt- und Tragwerksplanung des Ingenieurbauwerks teilweise wiederholt werden mussten. Die Ursachen für die Teil-Wiederholung der Objektplanung Lph 3/4 HOAI und der Tragwerksplanung Lph 3 HOAI des Ingenieurbauwerks SÜ Schatzbogen ergaben sich erst in einer weit fortgeschrittenen Phase der Entwurfsplanung. Diese Entwicklung war durch den AG trotz seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehbar.
- 23.10.2026: Vertragsänderung veröffentlicht · 09 - Zum Zeitpunkt der Vergabe des Hauptauftrages waren die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen für den Ausbau des Bahnhofs Trudering noch nicht abschätzbar, da die Ergebnisse der entsprechenden schalltechnischen Untersuchung noch nicht vorlagen. Dadurch war noch nicht bekannt, dass entlang der Bahnhofsgleise lückenlose Lärmschutzwände zu planen waren, die es erforderlich machen, bei kreuzenden Sparten und bestehenden Ingenieurbauwerken Sonderkonstruktionen für deren Gründung (Torsionsbalken) vorzusehen. Ebenso wurde erst mit Abschluss der Vorplanung die Vorzugsvariante der künftigen Trassierung des Bahnhofs Trudering festgelegt. Die Auswirkungen der Vorzugsvariante auf die künftige Gleislage brachte die Notwendigkeit mit sich, einen bestehenden Abwasserkanal für den Verlauf der künftigen Gleise mittels des Überplattungsbauwerks von den Einwirkungen aus Eisenbahnverkehrslasten zu schützen. Diese Umstände waren zum Zeitpunkt der Vergabe des Hauptauftrages nicht vorhersehbar. 10 - Die Optimierungsmöglichkeit im Trassierungsentwurf des Bahnhofs Trudering im Bereich der Weichenverbindungen WI/W2 sowie W3/W4, deren Gegenstand diese zusätzliche Leistung ist, eröffente sich erst nach einer geänderten Planung des direkt angrenzenden Nachbarprojekts der Truderinger Kurve und deren Auswirkung auf einzelne Weichenverbindungen im Bahnhof Trudering. Diese Entwicklung war zum Zeitpunkt der Ausschreibung und Vergabe der Hauptvertragsleistung nicht abzusehen.

## Häufige Fragen

**Wer hat den Auftrag bekommen?**
Den Zuschlag hat ILF Consulting Engineers Austria Gm erhalten.

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Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 23.10.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Stand: 02.11.2026.

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Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), https://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=edde0d43-7ff1-428e-b267-57b79d3b3607. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Seite: https://vergabeweiser.de/ausschreibung/2-gleisiger-ausbau-daglfing-trudering-truderinger-spange-op-va-optwp-edde0d43
